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Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt 30 Millionen Euro an Viking Heat Engines (VHEs), ein norwegisches
Umweltunternehmen mit wichtigen Tätigkeitsbereichen in Deutschland
Investitionsoffensive für Europa: EIB-Finanzierung für Viking Heat Engines

VHEs entwickelt und vertreibt Technologien, die es Betrieben ermöglichen, ihre Abwärme zurückzugewinnen und als Energiequelle zu nutzen. Ermöglicht wurde die Finanzierung durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB-Gruppe und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken.
EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle, für Finanzierungen in Deutschland zuständig: „Heutzutage gehen mehr als 50 Prozent der weltweit erzeugten Energie als Abwärme verloren [1]. Diese Nutzungsmöglichkeit als Quelle erneuerbarer Energien ist somit extrem attraktiv. Die Entwicklung und Verbreitung der VHEs-Technologie trägt wesentlich zur Energieeffizienz und zur Kreislaufwirtschaft bei – zwei Bereiche, denen die EIB größte Bedeutung beimisst.“
Er fügte hinzu: „Unser Darlehen für VHEs ist auch ein Musterbeispiel für den realen Nutzen, den die EIB in Verbindung mit dem Juncker-Plan für Start-up-Unternehmen bewirken kann. Innovative kleine Unternehmen wie VHEs sind der Grundstein für Wachstum und Beschäftigung in Europa. Wir in der EIB tun daher alles, um diese Start-ups auf ihrem Weg zur industriellen Reife zu begleiten.“
Maroš Šefčovič, für die Energieunion zuständiger Vizepräsident der Kommission, erklärte: „EFSI hat bereits Hunderte Milliarden Euro mobilisiert und in innovative Projekte und konkrete Lösungen investiert. Viking Heat Engines ist ein perfektes Beispiel für ein Projekt, das intelligent, nachhaltig, profitabel und vor allem bahnbrechend ist: Anstatt Energie zu verschwenden, macht es Abfall zu Energie"
Helge Valeur, COO und CFO bei Viking Heat Engines: „Mit der Förderung von Technologien, die in Zukunft möglicherweise extrem wichtig für die Verringerung der CO2-Emissionen sind, sendet die EU ein deutliches und zukunftsweisendes Signal aus. Dass uns die EIB unterstützt, zeigt auf großartige Weise, wie weit wir schon gekommen sind und dass wir eine vielversprechende Zukunft vor uns haben.“

Hintergrundinformationen
Die EIB
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Die EIB vergibt langfristige Mittel für solide Projekte, die den Zielen der EU entsprechen.
VHEs
Viking Heat Engines ist ein norwegische Umweltunternehmen, das innovative Lösungen entwickelt, um den weltweiten Übergang zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft zu erleichtern. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und ist derzeit auf vier Kontinenten tätig. VHEs ist stolz darauf, Teil der grünen Wirtschaft zu sein, die eine nachhaltige Entwicklung anstrebt, ohne die Umwelt zu schädigen. Viking Heat Engines hat sich die Aufgabe gestellt, die Unternehmen der Zukunft nachhaltiger und die Welt für alle ein bisschen grüner zu machen.

Die Investitionsoffensive für Europa
Die Investitionsoffensive für Europa, der Juncker-Plan, ist eine der wichtigsten Maßnahmen der EU, um die Investitionen in Europa anzukurbeln und auf diese Weise Arbeitsplätze zu schaffen und das Wachstum zu fördern. Zu diesem Zweck werden vorhandene und neue Finanzierungsmittel intelligenter genutzt. Die EIB-Gruppe spielt bei dieser Investitionsoffensive eine zentrale Rolle. Durch Garantien aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) sind die EIB und der EIF in der Lage, einen größeren Teil des Projektrisikos zu übernehmen, was es privaten Geldgebern erleichtert, sich ebenfalls an den Projekten zu beteiligen. Außerdem gibt es neben dem EFSI den neuen Beratungsdienst EIAH, der öffentlichen und privaten Projektträgern hilft, Investitionsprojekte professioneller zu strukturieren. Die Investitionsoffensive soll zudem in der EU investitionsfreundlichere rechtliche Rahmenbedingungen schaffen. Das gilt vor allem für den Digital-, den Energie- und den Kapitalmarktsektor. Am 13. September hatten das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten grundsätzlich zugestimmt, den EFSI zu verlängern und zu stärken. Damit soll die Laufzeit verlängert und die finanzielle Kapazität erhöht werden.

erschienen am: 2017-12-07 im europaticker

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