EUROPATICKER aktuell
Freitag, 07. Juli 2017

EU und Japan erzielen Grundsatzeinigung über Wirtschaftspartnerschaftsabkommen

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Mehrjähriges Projekt erfolgreich abgeschlossen
In Kolumbien werden jährlich rund 250‘000 Tonnen Elektro- und Elektronikschrott produziert. Schrott, der fachgerecht entsorgt werden sollte. Dies ist in den meisten Ländern Südamerikas sowie in anderen Entwicklungs- und Schwellenländern nicht die Regel. Da Elektroschrott wertvolle Materialien enthält, die wiederverwendet werden können, werden die ausgedienten Elektrogeräte vielerorts mit einfachsten Mitteln wie Hammer, Zange oder Säurebad bearbeitet. Mensch und Umwelt nehmen dabei zum Teil erheblichen Schaden. Dank dem vom SECO initiierten und von der Empa geleiteten Programm «Sustainable Recycling Industries» nimmt Kolumbien nun im Recycling von Elektroschrott in Südamerika eine Vorreiterrolle ein.
Schweiz unterstützt Kolumbien beim E-Waste-Recycling

Der BDE hatte sich bereits im Frühjahr an Ministerpräsident Winfried Kretschmann gewandt und auf Vollzugsdefizite hingewiesen
Wenige Wochen vor Inkrafttreten der neuen Gewerbeabfallverordnung mehren sich aus allen Teilen des Bundeslandes Baden-Württemberg die Hinweise, dass diese neue vollzugsintensive Verordnung die Umweltverwaltung endgültig überfordern wird. Während die neue Verordnung von jedem Unternehmen ein Neudenken erfordert und neue Investitionen in der Kreislaufwirtschaft anregen soll, ist die Verwaltung personell nicht mehr in der Lage, Fragesteller zu informieren und zu beraten. Die Regelungen gerade im Umweltbereich sind aber auf einen leistungsfähigen Vollzug angewiesen.
BDE: Umweltverwaltung Baden-Württemberg dramatisch unterbesetzt

Anzeigenkampagne für eine Viertelmillion Euro: Agrarminister Schmidt plakatierte Erfolge, die es nicht gibt
"Geschafft: Mehr Tierwohl", prangt in großen Lettern auf grünem Hintergrund, dahinter ein Bild von glücklichen Ferkeln. Ein überdimensionierter, grüner Haken unterstreicht den angeblichen Erfolg des Bundeslandwirtschaftsministeri​ums: Mit dem freiwilligen, staatlichen Tierwohllabel habe man mehr Tierwohl "geschafft", heißt es in großen Werbeanzeigen unter anderem in Tageszeitungen und Online-Medien. Allein: Das Label gibt es noch gar nicht. Es kann schon allein deshalb noch keinem einzigen Tier zu mehr Wohlergehen verholfen haben, weil es frühestens 2018 eingeführt werden soll. Zum Zeitpunkt der Anzeigenkampagne existierten noch nicht einmal Kriterien für die Vergabe des Siegels.
foodwatch kritisiert falsche Werbeaussagen auf Kosten der Steuerzahler

Seit vielen Jahren unterstützt die ARA bereits Studiengänge im Bereich Ressourcenmanagement und Abfallminimierung
Im Rahmen der Graduierungsfeier des MSc Environmental Technology & International Affairs (ETIA) – ein Kooperationsprogramm von TU Wien und der Diplomatischen Akademie – wurde heuer bereits zum achten Mal der „ARA Best Study Award“ verliehen. Prof. Dr. Christoph Scharff, CEO der ARA, überreichte am 3. Juli feierlich den Preis an Erik Cavallari, Beatrice Fantacci und Lisa Della Pietra, die sich über € 12.000, € 5.000 bzw. €3.000 freuen konnten.
ARA unterstützt engagierte Studierende

Glasflaschen zurück – auch ohne Pfand
Am Freitag, 30. Juni, startete Ortsamtsleiter André Barth ein neues Projekt der Landeshauptstadt Dresden und Betreibern von Spätshops in der Äußeren Neustadt. Künftig nehmen diese Händler auch pfandfreie Glasflaschen entgegen, um gemeinsam für mehr Ordnung und Sauberkeit im Stadtteil zu sorgen.
Für mehr Sauberkeit in der Dresdner Neustadt

Bis 2027 gut ein Viertel mehr als bislang vermutet – vor allem wohlhabende Haushalte übertragen deutlich höhere Summen
In den kommenden Jahren wird in Deutschland gut ein Viertel mehr vererbt und verschenkt als bisher angenommen – insgesamt dürfte das Erbvolumen rund 400 Milliarden Euro pro Jahr betragen. Vor allem in wohlhabenden Haushalten wird deutlich mehr Vermögen als bislang geschätzt an die nächste Generation übertragen, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte neue Studie. Die Politik sollte über eine Reform der Erbschaftssteuer nachdenken, um für mehr Chancengleichheit zu sorgen, raten die Forscher.
Erbschaften: Neue Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung

Aktuelle Rechtsprechung

Wer in der Straßenreinigung tätig ist, weiß um die Vielfältigkeit der Aufgabe. Die Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit nehmen zu. Politik, Handel und Bürger fordern mehr Sauberkeit und gleichzeitig Gebührensenkungen. Weil die Stadtreinigungsbetriebe zunehmend unter Leistungsdruck stehen, benötigt die Straßenreinigung Managementkonzepte und neue technische Lösungen für die aktuellen Herausforderungen. In diesem Jahr steht die Umweltverträglichkeit der Aufbaukehrmaschinen im Zentrum des Programms. Vorträge befassen sich mit dem Blauen Engel, Konfigurationsvarianten, Beleuchtung und Treibstoffverbräuche. Die traditionelle Podiumsdiskussion befasst sich diesmal mit Antriebssystemen diskutiert die Vor- und Nachteilen von Einmaschinen-Konzepten. Nach dem neuen Vergaberecht haben öffentliche Betriebe die Umwelteffizienz von Fahrzeugen umfänglich zu bewerten. Hierfür sind die Ergebnisse aus Vergleichsmessungen von Belang. Die Reinigung heller Flächen ist insbesondere in den Innenstädten besonders schwierig und stellt ein weiteres Schwerpunktthema dar. Mit einem erhöhten Auswand an Technik und Personal lassen sich auch hartnäckige Kaugummis entfernen.
Unternehmerische Herausforderungen - Wirtschaftlichkeit und Controlling

Beirat berät Regierung bei der Durchführung des Standortauswahlverfahrens für geologische Tiefenlager
Michael Wider folgt auf Andrew Walo, der das Auswahlverfahren für geologische Tiefenlager seit 2014 als Beirat begleitet hatte. Michael Wider ist seit 2013 als Head Generation für den Geschäftsbereich Energieproduktion bei der Alpiq verantwortlich. Seit Mai 2017 ist Michael Wider Präsident des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE).
Michael Wider wird Mitglied des Beirats Entsorgung

Der Wert der Ausfuhren aus der EU könnte um einen Betrag von 20 Mrd. EUR steigen
Nach 18 intensiven und konstruktiven Verhandlungsrunden und mehreren Treffen auf technischer und politischer Ebene haben die EU und Japan eine politische Grundsatzeinigung über ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen erzielt. Die Verhandlungen wurden 2013 eingeleitet.
EU und Japan erzielen Grundsatzeinigung über Wirtschaftspartnerschaftsabkommen

Bundesrat stimmt Reihe von Sozialgesetzen zu
Auch in der Länderkammer entfachte sich eine kontrovers geführte Diskussion zur " Beschäftigungsaktion 20.000 ". Sie wurde letztendlich von ÖVP, SPÖ und Grünen gegen die Stimmen der FPÖ unterstützt, womit die Mehrheit gesichert war. Durch die Aktion sollen 20.000 langzeitarbeitslose Personen über 50 Jahre wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Vorgesehen ist die Förderung von Arbeitsplätzen in Gemeinden, über gemeinnützige Trägervereine sowie in Unternehmen. In den kommenden zwei Jahren sollen insgesamt bis zu 778 Mio. € bereitgestellt werden.
Österreich: Sozial- und Lohndumping am Bau wird der Kampf angesagt

Kaum eine Internetseite, kaum eine App für die mobile Datennutzung kommt ohne Karten oder Verknüpfung zu den bestehenden Kartendiensten aus
Als Unterrichtung durch die Bundesregierung liegt ihr vierter Bericht "über die Fortschritte zur Entwicklung der verschiedenen Felder des Geoinformationswesens im nationalen, europäischen und internationalen Kontext" vor. Wie die Regierung in diesem "Vierten Geo-Fortschrittsbericht" darlegt, werden Internet und neue Technologien das Geoinformationswesen tiefgreifend verändern. Jedermann könne mit Hilfe etwa von Smartphones oder Tablets und ihrer Sensorik Geoinformationen erheben und mit anderen teilen. Riesige Datenmengen beispielsweise aus der Fernerkundung könnten mit neuen Analyseverfahren ausgewertet werden.
Vierter Geo-Fortschrittsbericht vorgelegt

Die Energieetikette wird vom UVEK jährlich dem neusten Stand der Technik angepasst
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK verschärft die Energieeffizienz-Kategorien der Energieetikette für Personenwagen. Die Anpassung erfolgt im Rahmen der gemäss Energieverordnung vorgeschriebenen jährlichen Überprüfung. Durch die Verschärfung wird sichergestellt, dass erneut nur ein Siebtel aller Neuwagenmodelle in die beste Effizienz-Kategorie A fällt. Die neuen Kategorien gelten ab 1. Januar 2018.
Schweiz: Strengere Effizienzkriterien für Neuwagen ab 1. Januar 2018

Portionsgrößen: Lebensmittelindustrie macht nur „halbe Sachen“
Freiwillige Portionsgrößen auf Lebensmittelverpackungen stimmen häufig nicht mit den tatsächlichen Essgewohnheiten überein. Zu diesem Schluss kommen die Verbraucherzentralen in einer bundesweiten Befragung von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Demnach verzehrten die Teilnehmenden im Durchschnitt mehr als zweimal so viel Müsli oder Chips wie auf den Etiketten als Portionsgröße deklariert. Die Verbraucherzentralen fordern von der Lebensmittelindustrie sinnvolle Angaben.
Verbraucherzentralen: Mengenangaben auf Verpackungen sind häufig unrealistisch klein

In einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle müssen bis zu 3000 Menschen evakuiert werden
Bombenfund in Monheim

Miller: Wirtschaftliche Interessen dürfen Naturerbe nicht gefährden
NABU: Zerstörung des UNESCO-Weltnaturerbes Białowieża sofort stoppen

Arm trotz Arbeit: In Deutschland hat sich Erwerbsarmut seit 2004 verdoppelt
stärkster Anstieg unter 18 EU-Ländern

WSI-Studie untersucht Einfluss von Arbeitsmarktpolitik

Erste Phase des Kampfmittelmanagements, die sogenannte Historisch-genetische Rekonstruktion (HgR
) zur Kampfmittelbelastung, konnte abgeschlossen werden

Vom ehemaligen Truppenübungsplatz Lübtheen zum Nationalen Naturerbe

Acht so genannte Smart Meter Gateway-Herstellerbefinden sich in einem Zertifizierungsprozess des
Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik

Einführung von intelligenten Stromzählern

Umweltsenatorin: spätestens 2030 soll in Berlin mit der Kohleverstromung Schluss sein
Entwicklung der Kohlenutzung in Berlin

Sachsens Umweltministerium startet Bodenschutzkalkung 2017
Medizin für versauerte Waldböden

Bundestagsabgeordnete wollen sich "mit aller Kraft für die Alternativen zu den dreckigen fossilen Energien einsetzen"
Lokale Befragung bestätigt: Kein Zusammenhang erhöhter Krebsraten zu Erdgasförderung

GRÜNE: Erdgasindustrie verweigert öffentlichen Dialog

G20-Staaten bemühen sich um mehr Klimaschutz - Kleinere Länder können Vorbild sein
Hidden Champions der Energiewende

Oxfam fordert konkrete Antworten auf drängende Probleme: Soziale Ungleichheit,
Klimawandel, Hungerkrisen

G20: Zeit für Lösungen statt warmer Worte

Initiative wurde im Jahr 2015 während der Pariser Klimakonferenz beschlossen
Energie-Initiative in Afrika

IHKs unterstützen leistungsstarke Auszubildende mit breitem Angebot
Berufsausbildung für Schüler mit Hochschulreife immer attraktiver

PSA erwirbt die alleinige Kontrolle über die Gesamtheit von Opel
Kommission genehmigt Übernahme von Opel durch Peugeot

Neue Prognose des IMK: Wirtschaft wächst etwas stärker, aber keine Gefahr
konjunktureller Überhitzung

Konsumdynamik schwächt sich ab, Exporte legen zu


ARCHIV: Donnerstag, 06. Juli 2017



Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
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Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.