EUROPATICKER aktuell
Montag, 10. Juli 2017

LfU Bayern: Ursachen für Nitratbelastung identifiziert

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Anpassung des Chemikaliengesetzes an Änderungen chemikalienrechtlicher Vorschriften auf Unionsebene
Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. und der Gesamtverband Schadstoffsanierung GVSS e.V. begrüßen die neu eingeführte Bauherrenpflicht im Chemikaliengesetz. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am Freitag der Bundestagsvorlage zur Änderung des Gesetzes zugestimmt. Das Gesetz dient der Anpassung des Chemikaliengesetzes an Änderungen chemikalienrechtlicher Vorschriften auf Unionsebene. Die den Anpassungsbedarf auslösenden Änderungen betreffen Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) und der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 (Biozid-Verordnung).
BDE zum Chemikaliengesetz: Bauherrenpflicht ist richtiger Schritt

Handlskammer Bozen: Was wäre Südtirol ohne seinen Tourismus?
Eine der stärksten Auswirkungen des Tourismus auf die Umwelt ist die erhöhte Abfallproduktion. Im folgenden Abschnitt soll dieses Phänomen erfasst werden, indem die Differenz zwischen Abfallmenge pro Einwohnergleichwert und Abfallmenge pro Einwohner berechnet wird. Diese Kennziffer zeigt den Anteil des Tourismus an der Abfallerzeugung und dessen Einfluss auf die Abfallmenge pro Kopf auf. Allerdings spiegelt dieser Indikator nur teilweise diesen Zusammenhang wider, weil die öffentliche Statistik weder die Tagestouristen, d.h. die anwesenden Touristen, die nicht übernachten, noch die Zweitwohnungen erfasst. Zusätzlich müsste auch der Beitrag der wirtschaftlichen und betrieblichen Tätigkeiten, die mit den Dienstleistungen für den Tourismus verbunden sind, herangezogen werden, weil sie zusätzliche Abfälle produzieren, die nicht zur Gänze in den Daten zum Hausmüll enthalten sind.
Südtirol: 62,0 kg Müll pro Einwohnergleichwert

Verordnung regelt, dass die bisherigen Entsorgungswege weiterhin beschritten werden können
Der Bundesrat hat Freitag (07.07.2017) die Verordnung über die Getrenntsammlung und Überwachung von nicht gefährlichen Abfällen mit persistenten organischen Schadstoffen (POP-Abfall-ÜberwV) beschlossen. „Damit ist der Weg frei für die Entsorgungssicherheit bei den HBCD-haltigen Polystyrolabfällen aus dem Baubereich. Die Entsorgungsprobleme, die für alle Abfallwirtschaftsbeteiligten Ende 2016 deutlich spürbar waren, gehören nun endgültig der Vergangenheit an“, sagte der Vorsitzende der Umweltministerkonferenz, Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger.
Entsorgungsprobleme bei HBCD-haltigenPolystyrolabfällen endgültig gelöst

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Stadt Monheim 395 Meldungen gelöst
Eine ganze Stadt regelmäßig sauber zu halten und zu verschönern ist keine leichte Aufgabe. Täglich sind zahlreiche städtische Mitarbeiter unterwegs, um zu reparieren, kontrollieren und aufzuräumen. Doch auch sie können nicht überall gleichzeitig sein. Für plötzlich wackelnde Gehwegplatten, Schlaglöcher, überfüllte Mülleimer und defekte Laternen hat die Stadt Monheim am Rhein 2012 den Mängelmelder eingeführt. Jeder Bürger kann so bequem im Internet einen Mangel eintragen und die zuständigen Stellen im Rathaus schnell und unbürokratisch informieren. Nach spätestens zwei Tagen erhält der Melder eine erste Rückmeldung, jeder Bearbeitungsschritt kann öffentlich verfolgt werden.
Hinweise auf illegalen Müll und Schlaglöcher schnell und einfach mit dem Mängelmelder

Forschungsvorhaben entwickelt Maßnahmenpaket zur grundwasserschonenden und effizienten Düngung
Bei einer angepassten Düngepraxis kann das Grundwasser auch in einem intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebiet in einen guten Zustand nach Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gebracht werden. Dies ist das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsvorhabens des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU), der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der Technischen Universität München (TUM). Auslöser für das Forschungsprojekt waren die seit Jahren steigenden Nitratwerte im Grundwasser in den Gebieten Hohenthann, Pfeffenhausen und Rottenburg a.d. Laaber Mit Nährstoffanalysen der eingesetzten Wirtschaftsdünger, moderne Düngesysteme, den Anbau von stickstoffzehrenden Zwischenfrüchten und ein verbessertes Güllemanagement kann der Nitrateintrag in das Grundwasser deutlich reduziert werden. Güllegaben am Ende der Vegetationsperiode erwiesen sich als ineffizient. Weiter ist in Betrieben mit hohem Gülleanfall eine verstärkte Abgabe von Wirtschaftsdünger an viehlose Betriebe erforderlich. Besonders effektiv ist die einzelbetriebliche Wasserschutzberatung vor Ort. Diese wird auch im Rahmen der geplanten Fortführung des Projekts zusammen mit ergänzenden Untersuchungen und umsetzungsbegleitenden Maßnahmen fortgeführt.
LfU Bayern: Ursachen für Nitratbelastung identifiziert

Bei der Behandlung von Alttextilien steht die Vorbereitung zur Wiederverwendung als Second-Hand-Kleidung im Vordergrund
Seit Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes schreiben Kommunen vermehrt Dienstleistungen für das Textilrecycling aus. Um den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern die Vergabepraxis insbesondere unter dem im Kreislaufwirtschaftsgesetz verankerten Rechtsbegriff der Hochwertigkeit zu erleichtern, hat ein bvse-Arbeitskreis aus Branchenexperten einen Leitfaden erarbeitet. Dieser enthält in komprimierter und auch für Nichtjuristen leicht verständlicher Form umsetzbare sowie verlässliche und nachprüfbare Kriterien für die Ausschreibung von Erfassungs-, Sortierungs- und Verwertungsleistungen. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Gemeinschaft für textile Zukunft (GftZ) ebenfalls einen Leitfaden zur Verfügung gestellt.
bvse-Leitfaden unterstützt Kommunen bei Vergabeverfahren für Alttextilien

Gesundheitsgefahr und Rattenplage
Wilde Müll-Ablagerungen sind leider Alltag jeder Großstadt, auch in Essen. Aber jetzt ist eine neue Grenze nach unten erreicht: Eine illegale Kippe in Altenessen zieht massenweise Ratten an, durch den Sperrmüll schimmerten u. a. Fäkalien durch. Diesen Ekel-Haufen zu entfernen, schrammt hart an der Zumutbarkeit entlang.
Essen: EBE beseitigt schlimme, wilde Müllkippe

Betriebliche Organisation. Interne und externe Akteure

Vorgesetzte erwarten von Sekretariats- und Assistenzkräften effiziente Zuarbeit und Organisationsgeschick. Es geht darum sowohl Routinevorgänge im Tagesgeschäft als auch die großen unternehmerischen Herausforderungen möglichst reibungsfrei einer Lösung zuzuführen. Der fachliche Erfolg und der geschmeidige Lösungsprozess sind das Ergebnis gemeinsamer Arbeit. Damit das Team aus Führungs- und Assistenzkräften gut harmoniert, sind Kompetenzen erforderlich.

Das Seminar richtet sich an Sekretariats- und Assistenzkräfte in Betrieben der Kreislaufwirtschaft.

In diesem Seminar geht es um die fachliche Kompetenz. Die Dozentinnen und Dozenten erläutern, wie Betriebe in der Kreislaufwirtschaft funktionieren. Oft sind es rechtliche Regeln, die tief in die organisatorischen Abläufe hinein wirken. Aber auch das Geschäft an und für sich und die Weichenstellungen für wirtschaftlich gute Zahlen sind wichtige Themen. Die beiden Seminartage stellen Verständnis für die Regeln, Restriktionen und Chancen innerhalb der Kreislaufwirtschaft her. Verständnis ist ein zentraler Schlüssel für gemeinsame Erfolgsgeschichten.
Strategien und Ziele der Kreislaufwirtschaft - Hoheitliche Aufgaben - Aufgaben gewerblicher Art

Um Laas vor Hochwasser zu schützen und die ökologische Gewässerqualität zu verbessern wird die Etsch bei Laas aufgeweitet
Im Zuge des Projektes "Etsch-Dialog" wurde in den Jahren von 2008 bis 2010 ein Maßnahmenkatalog ausgearbeitet, um den Hochwasserschutz für Laas zu erhöhen. In den Jahren 2011 und 2012 folgte das Generalprojekt, das neben einer Reihe von Maßnahmen auch die Verbreiterung des Flussbettes der Etsch einen Kilometer westlich von Laas vorsieht.
Südtirol: Breiteres Bachbett für die Etsch

Wertvoller Schatz der Landschaftsgeschichte
Wissenschaftler aus Leipzig und Jena untersuchen in einem gemeinsamen, interdisziplinären Forschungsprojekt die Region der Weißen Elster und erhoffen sich dadurch Rückschlüsse auf Überflutungen und andere klimatische Ereignisse in Mitteleuropa seit dem Ende der letzten Eiszeit. Das gerade angelaufene, dreijährige Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit über 600.000 Euro finanziert. Beteiligt sind Physische Geographen der Universität Leipzig, Archäologen und Historiker der Universitäten Leipzig und Jena sowie Geophysiker des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.
Forscher untersuchen Region der Weißen Elster

Betreiber eines Containerterminals darf Straße für den öffentlichen Verkehr sperren
Der Betreiber eines Containerterminals im Landeshafen von Wörth hat sich in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren mit Erfolg gegen eine Verbotsverfügung der Stadt Wörth am Rhein gewandt, die ihm untersagt hat, die durch das Hafengelände hindurchführende Straße für den öffentlichen Verkehr durch zwei Tore zu verschließen. Dies geht aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Weinstraße vom 5. Juli 2017 hervor.
Hafen von Wörth: Verwaltungsgericht kassiert Verbotsverfügung

Netzwerk Müritz-Nationalpark-Partner erneut ausgezeichnet
UN-Dekade Biologische Vielfalt

Environmental Ship Index wird auch CO2-Reduktionen würdigen
Erstes Schifffahrt-Gütesiegel

Trend zu globalen Wertschöpfungsketten auch im Dienstleistungsbereich verändere die
Rolle einzelner Standorte

Innovationen und Internationalisierung

Als weithin sichtbares Zeichen die glänzende Photovoltaik-Fassade des Weser-Stadions gewürdigt
Werder Bremen wurde Mitglied bei Partnerschaft Umwelt Unternehmen (PUU)

Entschließungsantrag des Landes Niedersachsen an den Bundesrat
Heranziehung der Verursacher zur Bewältigung atomarer Altlasten

Bundesumweltministerium schätzt einen jährlichen Kosten-Mehraufwand von ca. 16 Millionen Euro
für die Erfüllung zur Umsetzung der neuen Richtlinien

Neue GewerbeabfallVO: Jetzt Status Quo prüfen

Straßenkataster erstellt – jede Stelle wird geprüft
Essen: Rückwärtsfahren erst einmal weiterhin möglich

Otto Group ist Arbeitgeber für mehrere tausend Menschen in Bayern und sieht in Nationalpark
Lebensqualität für zukünftige Fachkräfte in der Region

Unternehmer Otto befürwortet Nationalpark im Spessart

Bayern lobt Preis für Landwirte, Winzer und Gärtner aus
Pfiffige Ideen zum Klimaschutz gesucht

Zur Bekämpfung von Sozial- und Asylbewerberleistungsbetrug wird ein Fingerabdruck-Scan eingeführt
Bundesrat stimmt Verbesserung von Arbeitnehmerrechten zu

Geringe Erwartungen an G20-Gipfel / Merkel wieder so beliebt wie vor der Flüchtlingskrise
ZDF-Politbarometer Juli I 2017

Internationales Forschungsteam findet Verbindung zwischen fester Erde und Klimasystem
Sinkender Meeresspiegel brachte Vulkane zum Überlaufen

Starke Höfe, gesunde Umwelt, lebendige Dörfer
EU-Agrarpolitik ab 2020: BÖLW stellt Nachhaltigkeitsmodell vor

Antrag der Deutschen Telekom AG abgelehnt
Antrag gegen Vorratsdatenspeicherung unzulässig

Saubere Luft für die Warndtgemeinden e.V. fordert deutlich umfangreichere Untersuchungen
Störfälle und Brände auf Chemieplattform genauer aufklären

Land hat 2,3 Millionen Flüchtlinge insbesondere aus Jemen, Südsudan und Somalia aufgenommen
EU erhöht Hilfe für dürrebetroffene Länder am Horn von Afrika

ChemCologne verkündet Gewinner der Aktion „Meine Position ist spitze!“
Mönchengladbacher Schülerin übernimmt für einen Tag die Leitung der Sonderabfallverbrennungsanlage

Der Meeresspiegelanstieg wird Folgen für Küstenmetropolen in G20-Staaten haben
Klimafakten als Grundlage für politische Entscheidungen

Neuer Erklärfilm vom IBU zeigt die Methodik der nachhaltigen Gebäudezertifizierung
Welche Faktoren entscheiden, ob ein Gebäude nachhaltig ist?


ARCHIV: Freitag, 07. Juli 2017



Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
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Herausgeber Hans Stephani
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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