EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 11. Juli 2017

Forscher nehmen Ostsee fächerübergreifend unter die Lupe

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Müllverbrenner zeigen sich verwundert zu Aussagen zur Klärschlammentsorgung in Thermischen Abfallbehandlungsanlagen
Das Bundesumweltministerium titelt in der Pressemitteilung vom 05.07.2017: „Phosphor – zu wertvoll für die Müllverbrennung“. Dieser reißerische Aufmacher erregt in den Medien sicherlich Beachtung, ginge aber an den Realitäten in der Kreislaufwirtschaft völlig vorbei, erwidert der Intressenverband der Müllverbrenner ITAD. Weiter heißt es: „Phosphor ist der verborgene Schatz im Klärschlamm. Trotzdem wird er immer noch in Müllverbrennungsanlagen vernichtet.“
Klärschlamm: ITAD unterstellt BUMB Effekthascherei

Vorrang der stofflichen vor der energetischen Verwertung unter Rücksichtnahme auf technische Möglichkeit und wirtschaftliche Zumutbarkeit
Die Altholzverordnung ist in die Jahre gekommen. Mit Blick auf eine anstehende Novellierung werden daher bereits unterschiedliche Vorschläge diskutiert: Das Spektrum reicht von der stofflichen Nutzung der Altholzkategorien A I bis IV über ein Verbot der energetischen Nutzung von A I-Altholz bis hin zu einer eheblichen Vereinfachung der Getrennthaltung in nur noch zwei Altholzklassen: einer augenscheinlich behandelten und einer augenscheinlich unbehandelten Fraktion.
Bundes-Altholzverband begrüßt Diskussion um Novelle der Altholzverordnung

Recycling von ausgebauten Fenstern, Rollladen und Türen aus Kunststoff
An gleich sechs Standorten unterstützt die Reiling- Unternehmensgruppe ab sofort die Rewindo GmbH bei der Erfassung und Bündelung von kleineren Mengen alter PVC-Fenster, -Rollladen und -Türen für das Recycling. Neben dem bundesweit flächendeckenden Abholsystem baut die Rewindo derzeit ein Netz von Annahmestellen auf, an denen man auch eine Anzahl von weniger als zehn Fenstern abgeben kann. Ein Angebot, das sich vor allen an Montagetrupps und kleinere Handwerksbetriebe richtet, die ausgebaute Fenster nicht zwischenlagern können. Die Reiling-Gruppe, nicht zuletzt Spezialist für die Entsorgung von Flachglas, ist dabei für Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter ein idealer Partner: „Synergien bieten sich hier natürlich auch für größere Projekte. Umso mehr freuen wir uns, dass wir ein derart renommiertes Unternehmen auch für die Sammlung von kleineren Mengen gewinnen konnten.“
Reiling-Unternehmensgruppe unterstützt Rewindo- System mit sechs Annahmestellen

Tarifliche Theorie und betriebliche Praxis

Zum 1. Januar 2017 trat die neue Entgeltordnung VKA in Kraft. Seither erfolgt die Zuordnung der Tätigkeiten direkt in die TVöD-Entgeltgruppen. Die Eingruppierungsvorschriften und unbestimmten Rechtsbegriffe wurden zwar zu großen Teilen aus dem BAT und BMT-G übernommen. Dort, wo sie nicht mehr zeitgemäß erschienen, sind jedoch Anpassungen und Streichungen vorgenommen worden. Insbesondere wurden einige allgemeine und diverse spezielle Tätigkeitsmerkmale anderen EG zugeordnet als dies bisher der Fall war, verbunden mit der Möglichkeit einer Antragstellung der Alt-Beschäftigten zur Prüfung ihrer Eingruppierung im Jahr 2017. Die Frage des optimalen Umgangs hiermit treibt viele TVöD-Anwender bei der Umsetzung der neuen EGO um.
Stellenbewertung und Eingruppierung nach den neuen Merkmalen - Erfahrungsaustausch

Wissenschaftler erarbeiten Entscheidungshilfe für die Politik
„Der Zustand der Küstensysteme der deutschen Ostseeküste hat sich in den vergangenen 25 Jahren deutlich verändert – und zwar zum Besseren“, urteilt Prof. Hendrik Schubert vom Lehrstuhl Ökologie der Universität Rostock. Noch vor 25 Jahren seien vor allem die inneren Küstengewässer in einem denkbar schlechten Zustand gewesen. „Jetzt beobachten wir bereits wieder ausgedehnte Unterwasserwiesen. Damit hat sich das gesamte Ökosystem verändert und wir fangen gerade an zu verstehen, wie es unter diesen neuen Bedingungen funktioniert und wie wir es behandeln müssen, um den positiven Trend zu unterstützen.“
Forscher nehmen Ostsee fächerübergreifend unter die Lupe

UNESCO-Weltnaturerbe durch Buchenwälder in 10 europäischen Ländern erweitert
Am 7. Juli 2017 wurde die bestehende Welterbestätte „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“ vom UNESCO-Komitee in Krakau erweitert. Es wurden weitere 63 Buchenwälder in 10 europäischen Ländern in die Welterbestätte aufgenommen. Die erweiterte Welterbestätte trägt nun den Namen „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“.
Ursprüngliche Buchenwälder gehen europaweit zunehmend verloren

Klimaverträgliche Voraussetzungen für Entwicklung schaffen
Die von der KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gegründete und finanzierte Projektentwicklungs- und Finanzierungsgesellschaft für Energievorhaben rAREH (responsAbility Renewable Energy Holding) baut in Ruanda ein 2,7 MW Wasserkraftwerk. Das Laufkraftwerk Rwanza befindet sich am Fluss Mukungwa im nördlichen Ruanda und soll Ende 2018 betriebsbereit sein. Die KfW hat hierfür mit rd. 27 Mio. USD und in Kooperation mit dem Schweizer Asset Manager responsAbility eine privat-öffentliche Gesellschaft gegründet, die in Sub-Sahara länderübergreifend Erneuerbare Energieanlagen (mit-)entwickelt, (mit-)finanziert und fertigstellt. Der private und der öffentliche Partner können ihre jeweiligen Stärken einbringen. Der Fonds steht allen Investoren offen.
Saubere Energie für Ruanda

Druckbare Photovoltaik und innovative Technologien für Wasserstoff als Energiespeicher:
Teil der Vision einer klimaneutralen und nachhaltigen Energieversorgung zu akzeptablen Kosten
Die notwendigen Grundlagen, Materialien und Technologien sollen am neuen Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) erforscht und entwickelt werden. Heute wurde auf dem Gelände der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) der erste Spatenstich für den 32-Millionen-Euro-Neubau gesetzt. Das Forschungszentrum Jülich betreibt das neue Institut als Außenstelle in Kooperation mit der FAU und dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Die Partner bündeln hier ihre Expertise in den Bereichen Material-, Energie- und Prozessforschung.
Klimafreundlich, nachhaltig und bezahlbar

In der Schweiz fehlen politische und regulatorische Rahmenbedingungen, um Sustainable Finance zu fördern
In einem neuen Positionspapier schlägt der WWF sieben Politikempfehlungen vor, um die Rahmenbedingungen für Sustainable Finance in der Schweiz zu verbessern. Denn die Schweiz als ehemalige Vorreiterin fällt im internationalen Vergleich zunehmend zurück. Der WWF  analysierte die Initiativen und Aktivitäten von staatlichen, privatwirtschaftlichen und  zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Schweiz und verglich sie mit dem Ausland. Die  Erkenntnis ist eindeutig. «In der Schweiz fehlen die politischen und regulatorischen  Rahmenbedingungen, die das nachhaltige Investieren und Finanzieren fordern, fördern und effektiv umsetzen», erklärt dazu Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz.
WWF zu Sustainable Finance: Schweizer Finanzplatz verliert Anschluss

Ein detailliertes Szenario für den Umbau des österreichischen Stromsystems
TU-Studie: Stromzukunft Österreich 2030

Zur Übergabe von Lieferungen zwischen motorisierten Kurieren und Lastenfahrrädern bieten sich Mikrodepots, verschließbare Zwischenlager für Pakete, an
Erstes Mikrodepot für Lastenrad-Kuriere in München installiert

Ausreichender Pflanzenaufwuchs vor dem Winter Vorraussetzung für begrenzte Düngerausbringung
Mecklenburg-Vorpommern: Hinweis auf neue Düngeverordnung und Regelungen zur Herbstdüngung

Das Wildnisgebiet Dürrenstein beherbergt echte Urwälder, die noch nie eine Axt gesehen haben
Österreich: Auszeichnung Wildnisgebiet Dürrenstein in Niederösterreich als UNESCO-Weltnaturerbe

Invasive gebietsfremde Arten sind überall auf der Welt eine Gefahr für die biologische Vielfalt
Von Ochsenfrosch bis Wollhandkrabbe - Schutz der biologischen Vielfalt vor gebietsfremden Arten

Spannungsschwankungen auf dem nationalen Hochspannungsnetz verursachen Ausfall der Hochspannungsturbine
Südtirol-Bozen: Störfall in der Müllverwertungsanlage

Neue AEE-Publikation portraitiert die Offshore-Windenergie
Meerwind bringt Energie und Beschäftigung für ganz Deutschland

OHG-Schüler besuchen bei „Klimareise“ umweltfreundliche Unternehmen und Gebäude
Monheim am Rhein: Schüler informieren sich über Elektromobilität und Stromerzeugung mit Sonnenenergie

Aufsichtsrat verlängert die Verträge des Vorstands bis Ende 2019
Neuer kaufmännischer Leiter zur Stärkung der Finanzabteilung eingestellt

Baumot Group AG verlängert Vorstandsverträge mit Marcus Hausser und Roger Kavena

ABB-Antriebstechnik aus der Windenergie für das schnellste Pumpspeicherkraftwerk der Welt
Kombination aus Wind- und Wasserkraft

Deutschland rückt auf Position sieben, langjähriger Rückstand nicht aufgeholt
Arbeitskosten: In der EU sehr verhaltene Entwicklung,

BUND macht erstmalig in Region Heilbronn-Franken vom Verbandsklagerecht Gebrauch
Baden-Württemberg: Windpark Langenburg - BUND stellt Eilantrag für sofortigen Baustopp

Umweltakademie Baden-Württemberg – eine Erfolgsgeschichte wird 30
11. Umweltbildungskongress Baden-Württemberg

LR Darmann: Änderungen seit heute in Begutachtung – Neuregelung der Schadensersatzpflicht
für ganzjährig geschonte Wildarten

Kärntner Jagdgesetz als Vorreiter unter den Bundesländern

Alle verfügbaren Daten zum Einfluss forstwirtschaftlicher Maßnahmen auf die Funktionen des Waldes
sowie zu Kosten und Erlösen erfassen und veröffentlichen

Forstminister Vogelsänger und NABU-Präsident Tschimpke starten Projekt Gläserner Forstbetrieb


ARCHIV: Montag, 10. Juli 2017


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
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Herausgeber Hans Stephani
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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