EUROPATICKER aktuell
Donnerstag, 13. Juli 2017

Tschechien beteiligt Bürger an seinem Konzept zur Atommüll-Entsorgung

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Erhöhte Schwermetallbelastungen wurden im Umfeld von Aurubis und Stadthafen nachgewiesen
Die Ergebnisse der seit 2009 durch das LANUV NRW durchgeführten Untersuchungen verschiedener Gemüsearten in Lüner Kleingärten liegen nunmehr auch für das Jahr 2016 vor. Das Gartengemüse wurde auf die Schadstoffgehalte an Blei, Cadmium, Nickel, Arsen, Kupfer, Zink und Chrom untersucht. Die die Bezirksregierung hatte vor rund sieben Jahren vom Anbau und Verzehr von Blattgemüse im Umkreis von Aurubis wegen zu hoher Bleibelastung abgeraten. Erhöhte Schwermetallbelastungen wurden im Umfeld von Aurubis und Stadthafen auch in Nahrungspflanzen nachgewiesen.
Blei-Belastung in Lüner Gartengemüse sinkt weiter

ver.di: Urteil zum Tarifeinheitsgesetz führt zu massiver Rechtsunsicherheit
Weselsky: Angriff auf das Existenzrecht der GDL abgewehrt

Zur Entscheidung des BVerfG über die Verfassungsbeschwerden gegen das Tarifeinheitsgesetz erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Das Bundesverfassungsgericht hat Dienstag (11.07.2017) entschieden, dass der Grundsatz der Tarifeinheit verfassungsgemäß ist und mit dem Grundgesetz im Einklang steht. Regelungskern des Tarifeinheitsgesetzes ist die Stärkung der solidarischen Interessenvertretung durch Gewerkschaften. Das Tarifeinheitsgesetz stärkt die Tarifpartnerschaft und die Funktionsfähigkeit der Tarifautonomie. Die heutige Entscheidung bestätigt diesen Kurs. Zu Detailfragen des Gesetzes hat das Bundesverfassungsgericht verbindliche Auflagen und Vorgaben gemacht, die eine hinreichende Berücksichtigung der Berufsgruppen strukturell sicherstellen sollen. Diese werden die Anwendung des Tarifeinheitsgrundsatzes in der Praxis erleichtern. Im Übrigen gilt es nun, die Urteilsgründe gründlich und sorgsam zu analysieren.
Bundesverfassungsgericht erklärt den Grundsatz der Tarifeinheit für verfassungsgemäß

Bertelsmann-Stiftung: Statt demographischer Rendite steigen Bildungsausgaben um 4,7 Milliarden Euro
Die Zeiten sinkender Schülerzahlen sind vorbei. Nach 15 Jahren kontinuierlichem Rückgang kündigt sich ein Schüler-Boom an. 8,3 Millionen Kinder und Jugendliche werden voraussichtlich im Jahr 2025 in Deutschland zur Schule gehen, haben Forscher im Auftrag der Bertelsmann Stiftung berechnet. Das sind gut 300.000 Schüler mehr an den allgemeinbildenden Schulen als vor zwei Jahren. Damit erweist sich insbesondere die offizielle Prognose als erheblich zu niedrig: Die Kultusministerkonferenz (KMK) geht bisher für 2025 nur von 7,2 Millionen Schülern aus. Statt demographischer Rendite kommen erhebliche Investitionen auf die Bundesländer zu, weil zehntausende Lehrer und Klassenräume fehlen.
Schüler-Boom: Zehntausende zusätzliche Lehrer und Klassenräume notwendig

Strategien und Ziele der Kreislaufwirtschaft

Aller Anfang ist schwer. Die Kollegen sind nett und helfen engagiert bei der Einarbeitung. Dennoch erweist sich Abfall- bzw. Kreislaufwirtschaft deutlich komplexer als erwartet. Branchenfremde Einsteiger berichten rückblickend, dass
◦Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Satzungen unerwartet kompliziert sind,
◦die logistische Kette und der Wertschöpfungsprozess in der Verwertung und Entsorgung viele Varianten birgt,
◦vorhandene Organisationen und Strukturen gewachsene Lösungen darstellen und nicht auf Anhieb einsichtig sind,
◦Arbeitssicherheit und Gesundheit Herausforderungen unerwarteter Bedeutung darstellen, für den eigenen Erfolg strategisches Wissen der innerbetrieblichen Gesetzmäßigkeiten erforderlich ist.
Dieser Lehrgang stellt Zusammenhänge her. Er veranschaulicht am Weg des Abfalls den gesamten Prozess. Bei den Referenten handelt es sich um erfahrene Branchenkenner, die bei vielen Fragen praxistaugliche Tipps geben können. Der Lehrgang dient auch dazu, sich mit Kollegen in anderen Betrieben zu vernetzen.
Entsorgungslogistik - Betriebliche Organisation und Arbeitssicherheit

Podiumsdiskussion mit Vortrag von Ex-NABU-Vorsitenden Staatssekretär Andre Baumann
Nach 30 Veranstaltungen mit rund 1.000 Teilnehmenden findet das „Dialogforum Landwirtschaft und Naturschutz“ heute in Renningen seinen Abschluss. „Wir haben unser Ziel erreicht. Menschen aus Naturschutz und Landwirtschaft sind vor Ort konstruktiv und offen miteinander ins Gespräch gekommen, um sich gemeinsam für Rebhuhn, Wildbiene und Feldhamster einzusetzen“, zieht Projektleiter und NABU-Landwirtschaftsreferent Jochen Goedecke eine positive Bilanz.
NABU: Im Dialog zur biologischen Vielfalt auf Äckern und Wiesen

Feierstunde der Partner E.ON, Statoil, 50Hertz und STX France
Offshore-Projekt Arkona im Budget- und Zeitplan

Das Offshore-Umspannwerk für den geplanten Ostsee-Windpark Arkona ist im Rohbau fertiggestellt und wurde in der Werft STX France vom Kai auf eine Transportbarge in das Trockendock umgesetzt. Diese so genannte Kiellegung haben die Projektpartner E.ON, Statoil und 50Hertz gemeinsam mit STX France in St. Nazaire am Atlantik in einer Feierstunde mit internationalen Gästen gewürdigt, darunter auch der deutsche und der norwegische Botschafter in Frankreich, Nikolaus Meyer-Landrut und Rolf Einar Fife.
Kiellegung des Offshore-Umspannwerks Arkona in französischer Werft

Über Bad Harzburg stieg Rauch auf, der später bis Braunschweig zog
Am Dienstagabend, 20.31 Uhr, wurde der Polizei gemeldet, dass auf dem Gelände eines Recyclingsbetriebs für Elektro(nik)-Altgeräte in der Landstraße das in einem Schrottbunker hinter dem Verwaltungsgebäude gelagerte Altmetall in Brand geraten war. Mitarbeiter hatten das Feuer entdeckt, durch den nach oben offenen Bunker kam es in der Folge zu einer erheblichen Rauchentwicklung.
Goslar: Brand in einem Recyclingbetrieb

Österreichisch-Japanische Aussprache im Parlament über EU-Freihandelsabkommen und die Situation um Nordkorea
Nachdem sich die EU und Japan vor gut einer Woche auf die Grundsätze eines Freihandelsabkommens (JEFTA) geeinigt haben, war es heute zentrales Thema in einer Aussprache zwischen Parlamentariern des japanischen Unterhauses und österreichischen Abgeordneten im Hohen Haus. Japan rechnet damit, dass JEFTA in zwei bis drei Jahren endgültig in Kraft gesetzt werden kann. Aktuell befinde sich das Abkommen aber noch in einem sehr groben Zustand, jetzt würden die Detailverhandlungen starten, wie der Abgeordnete Norio Mitsuya von der japanischen Regierungspartei LDP während des Gesprächs informierte.
JEFTA: Japan rechnet mit Abschluss des Abkommens in zwei bis drei Jahren

Leipzig: Klinikum St. Georg erhält neuen Durchreiche-Autoklaven
Alle potentiell kontaminierten Gegenstände, Arbeitsmaterialien, Flüssigkeiten, Sekrete und Fäkalien, die bei der Versorgung von hochinfektiösen Patienten anfallen, sind nach Gebrauch vollständig zu dekontaminieren. Die aktuelle Grundlage für den zwingenden Einsatz eines Entsorgungsautoklaven bildet die Biostoffverordnung (BioStofN) in Verbindung mit der Technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe 250 (TRBA 250). Kommt es zu einem Ernstfall, müssen mehrere Bundesländer kooperativ zusammenarbeiten.
Sicherere Entsorgung von kontaminierten Abfällen hochinfektiöser Patienten

Keiner der Standorte, die für eine unterirdische Endlagerung potentiell in Frage kommen, befinde sich nahe der tschechischen Staatsgrenze
Im Rahmen einer grenzüberschreitenden Strategischen Umweltprüfung (SUP) beteiligt Tschechien die Öffentlichkeit an der Erstellung seines Konzepts zur Entsorgung radioaktiver Abfälle. Bis zum 18. August 2017 können Bürger auch aus Deutschland bei der zuständigen tschechischen Behörde Stellungnahmen bzw. Eingaben einreichen.
Tschechien beteiligt Bürger an seinem Konzept zur Atommüll-Entsorgung

PreussenElektra setzt konsequent Rotstift beim Rückbau von AKWs an
E.ON-Tochter entlässt bis 2026 halbe Belegschaft

Bundesminister Rupprechter: Vorbildliche Architekturprojekte unterstützen Klimaziele
Österreich: Elf nominierte Projekte zum Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit bekanntgegeben

Auch zu große, holzige Äste oder Baumstämme sollten nicht in die Biotonne
Zu viele Plastiktüten im Münchner Bioabfall

Bayerischer Ökopakt wird stärker
Neue Mitstreiter für den Bayerischen Ökopakt: Betriebskantinen und Hochschule beigetreten

Ab dieser Woche wird der Strand mit 600.000 Kubikmeter Sand verstärkt
Langeoog: Größte Strandaufspülung vor dem Pirolatal beginnt

Meinung: Wer Kaffeekapseln recycelt, macht Aluminium nachhaltig nutzbar
DerGrünePunkt: Nespresso Kapseln sind gut bis sehr gut recyclingfähig

Bayerische und baden-württembergische BUND-Aktivisten verlangen die Abschaltung der
Atommeiler in Gundremmingen

Petition: Gundremmingen abschalten

Verjüngung des Pkw-Bestandes bringt mehr Verkehrssicherheit, weniger Schadstoffe und kurbelt Wirtschaft an
Österreich: ÖAMTC und Ökosoziales Forum fordern Neuauflage der Ökoprämie

Bayerns Umweltministerin Scharf: Nächster Schritt der barrierefreien Isar
Eingeweiht: Neues innovatives Öko-Wasserkraftwerk mit Fischaufstieg in Baierbrunn

Vorschlag zur Glyphosat-Wiederzulassung missachtet schädliche Folgen für Natur-Anwendung im Privatbereich muss verboten werden
NABU appelliert an Bundesregierung, uneingeschränkte Wiederzulassung von Glyphosat zu verhindern

Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht zwei neue Hintergrundbroschüren zu den Themen
Wärmespeicher sowie Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien

Steigende Anteile Erneuerbarer Energien erhöhen Bedarf an Wärmespeichern

Nicht nur im deutschen, sondern auch im europäischen Recht sind vertikale Preisbindungen verboten
Bundeskartellamt zum Preisbindungsverbot im Lebensmitteleinzelhandel

Regional betrachtet sind das Tessin, die Ostschweiz und die Nordwestschweiz bestens versorgt
Wohnungsmarkt erstmals seit 2008 im Durchschnitt wieder im Gleichgewicht

Veröffentlichung der schriftlichen Urteilsgründe im Normenkontrollverfahren zum Vorschaltgesetz
zur Durchführung der Gebietsreform in Thüringen

Vorschaltgesetz zur Durchführung der Gebietsreform in Thüringen ist nichtig

Schuldenschnitt für NRW Kommunen: Die Probleme lösen, nicht nur lindern
ver.di stellt Kommunalfinanzbericht 2017 vor

Statt angekündigter systematischer Kontrollen nur Stichproben an einem Autobahnabschnitt
GRÜNE fordern mehr Tiertransportkontrollen in Sachsen

Fachliche Grundlage für das Heft ist das Integrierte Klimaschutzkonzept der Landeshauptstadt
Broschüre zum Wiesbadener Klimaschutzkonzept erschienen

Experten schlagen vor, Regeln zu entrümpeln
Zugang zu EU-Mitteln erleichtern

Der „Brotbaum der märkischen Forstwirtschaft“ ist durchaus robust und zeigt ein hohes Regenerationsvermögen
Regen und Nadelfresser: Erholung für geschädigte Kiefernwälder in Südbrandenburg

Sanierung an Konfurter Mühle vor Abschluss
Treppen für den Fischaufstieg

Berechnung umfasst etwa 16.500 Streckenkilometer Haupteisenbahnstrecken und 70 Ballungsräume
auf einer Fläche von mehr als 50.000 Quadratkilometern

Neue Lärmkarten der Haupteisenbahnstrecken für das Eisenbahn-Bundesamt erstellt

Kostenlose Erfrischung mitten in der City nach Wiener Vorbild
Leipziger Wasserwerke und Stadt Leipzig nehmen Trinkwasserbrunnen in der Petersstraße in Betrieb


ARCHIV: Mittwoch, 12. Juli 2017


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Mitglied im Deutschen Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.