EUROPATICKER aktuell
Freitag, 14. Juli 2017

Verbotene Abschalteinrichtungen weiter im Fokus

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BUND warnt vor faulem Kompromiss mit der Autoindustrie zu Lasten der Gesundheit
Auf Initiative von Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben die Ministerpräsidenten der Autoländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ein gemeinsames Positionspapier zur Zukunft der Automobilwirtschaft verabschiedet. „Das Zurückschrecken der Landesregierung vor der Autoindustrie ist inakzeptabel. Es geht zu Lasten der Gesundheit der von zu hohen Luftbelastungen betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Zum jetzigen Zeitpunkt auf Fahrverbote verzichten zu wollen, ist ein ungedeckter Scheck auf die Zukunft und setzt auf vage Versprechungen. Zugeständnisse hat die Autoindustrie vor dem Hintergrund großangelegter Abgasmanipulationen erst dann verdient, wenn sie nachweisbar technisch funktionierende und im Alltagsbetrieb wirksame Nachrüstungen liefern kann. Alles andere baut auf Luftschlösser“, kommentiert Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND in Baden-Württemberg, die Pläne der Landesregierung, im Stuttgarter Luftreinhalteplan statt auf Fahrverbote auf Diesel-Nachrüstungen zu setzen.
Runde der Autoländer zur Zukunft der Automobilwirtschaft

Absolvent der FH Münster schließt erste Promotion im RessourcenKolleg.NRW ab
Abfälle haben nicht nur ein enormes Recyclingpotenzial, sondern eignen sich durch ihre heizwertreichen Anteile auch als Ersatzbrennstoffe für die Industrie. Für deren Nutzung gelten jedoch hohe Qualitätskriterien, die bislang meist durch langwierige Laboranalysen geprüft werden. Wie sich Abfallströme bereits während des Aufbereitungsprozesses, also in Echtzeit, auf ihre brennstoffrelevanten Eigenschaften hin bewerten lassen, hat Peter Krämer in seiner Dissertation über „Nahinfrarotgestützte Echtzeitanalytik von Ersatzbrennstoffen – Ermittlung stoffgruppenspezifischer Grundlagendaten und Durchführung einer Systemanalyse“ untersucht. Mit Auszeichnung hat Krämer nun seine Promotion im RessourcenKolleg.NRW, einem vom Land NRW geförderten Forschungsverbund der FH Münster und der RWTH Aachen, abgeschlossen.
In Echtzeit prüfen, wie Abfälle sich als Brennstoff eignen

Während der Handel profitiert, erhöht sich der Aufwand der Sortierung für die Recycler erheblich!
Abfälle haben nicht nur ein enormes Recyclingpotenzial, sondern eignen sich durch ihre heizwertreichen Anteile auch als Ersatzbrennstoffe für die Industrie. Für deren Nutzung gelten jedoch hohe Qualitätskriterien, die bislang meist durch langwierige Laboranalysen geprüft werden. Wie sich Abfallströme bereits während des Aufbereitungsprozesses, also in Echtzeit, auf ihre brennstoffrelevanten Eigenschaften hin bewerten lassen, hat Peter Krämer in seiner Dissertation über „Nahinfrarotgestützte Echtzeitanalytik von Ersatzbrennstoffen – Ermittlung stoffgruppenspezifischer Grundlagendaten und Durchführung einer Systemanalyse“ untersucht. Mit Auszeichnung hat Krämer nun seine Promotion im RessourcenKolleg.NRW, einem vom Land NRW geförderten Forschungsverbund der FH Münster und der RWTH Aachen, abgeschlossen.
bvse kritisiert: Hochverdichtung in den Getränkerücknahmeautomaten erschwert das PET-Recycling

AWI-Glaziologin Dr. Daniela Jansen erklärt Naturspektakel in der Antarktis
Es war nur noch eine Frage der Zeit: In der Antarktis hat sich ein riesiger Eisberg vom Larsen-C-Schelfeis abgelöst. Der Gigant ist fast sieben Mal so groß wie Berlin. Was bedeutet das für die Region? Eine Einschätzung von Daniela Jansen vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Glaziologin hat das Phänomen seit Monaten beobachtet.
Ein gigantischer Eisberg ist entstanden

Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht zwei neue Hintergrundbroschüren zu den Themen
Wärmespeicher sowie Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien

Wärmespeicher sind Technologien, die eine zeitliche Entkopplung von Energieerzeugung und -verbrauch ermöglichen. Eine neue Broschüre der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zum Thema „Großwärmespeicher: Ein zentraler Baustein einer flexiblen Strom- und Wärmeversorgung“ gibt ab heute einen Überblick, welche Bedeutung Wärmespeicher für das heutige und zukünftige Energiesystem haben. „In einem Energiesystem, das mehr und mehr auf Erneuerbare Energien setzt, wächst der Bedarf an Wärmespeichern“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE. So rechnet beispielsweise das Beratungsunternehmen Prognos damit, dass für den flächendeckenden Einsatz von Wärmespeichersystemen allein im Bereich der öffentlichen Fernwärmeversorgung ein Speichervolumen von insgesamt 1,4 bis 2,2 Millionen Kubikmetern benötigt wird.
Steigende Anteile Erneuerbarer Energien erhöhen Bedarf an Wärmespeichern


Erste Sicherheitslösung, die sich dem digitalen Leben anpasst

Kommission fordert sofortige Einstellung des Holzeinschlags im Białowieża-Wald in Polen
Die Europäische Kommission hat beschlossen, Polen wegen des verstärkten Holzeinschlags im Białowieża-Wald, einem geschützten Natura-2000-Gebiet, vor dem Gerichtshof der Europäischen Union zu verklagen. Da der Holzeinschlag in großem Umfang begonnen hat, beantragt die Kommission beim Gerichtshof zudem einstweilige Anordnungen, um Polen zur Einstellung dieser Tätigkeiten zu veranlassen. Die polnischen Behörden erließen am 25. März 2016 einen Beschluss, der eine Verdreifachung des Holzeinschlags im Białowieża-Wald sowie Holzeinschlag auch in Gebieten gestattet, die bis dahin von Eingriffen jeglicher Art ausgeschlossen waren
Greenpeace begrüßt Entscheidung und fordert Stopp der Urwald-Abholzung

Fahrzeugemissionen: Kommission fordert weitere rechtliche Klarstellungen von fünf Mitgliedstaaten
Die Kommission hat Donnerstag (13.07.2017) beschlossen, ergänzende Aufforderungsschreiben an Deutschland, Griechenland, Luxemburg, Spanien und das Vereinigte Königreich zu richten, in denen sie von diesen Mitgliedstaaten weitere Informationen über die jeweilige Anwendung der EU-Typgenehmigungsvorschriften fordert.
Verbotene Abschalteinrichtungen weiter im Fokus

Kommission fordert BELGIEN, KROATIEN, FINNLAND und SCHWEDEN auf, für die vollständige
Umsetzung der Saisonarbeiter-Richtlinie zu sorgen

Die Kommission geht gegen Versäumnisse bei der Umsetzung der Saisonarbeiter-Richtlinie vor. Diese Richtlinie, die am 26. Februar 2014 verabschiedet wurde, legt die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für Saisonarbeitnehmer aus Ländern außerhalb der EU fest und definiert die Rechte dieser Arbeitnehmer. Die Richtlinie hätte in allen Mitgliedstaaten bis zum 30. September 2016 vollständig in nationales Recht umgesetzt werden müssen. Donnerstag (13.07.2017) hat die Europäische Kommission mit Gründen versehene Stellungnahme an Kroatien und Finnland gerichtet, weil diese Mitgliedstaaten keine Maßnahmen zur Umsetzung der Richtlinie über die Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen zwecks Beschäftigung als Saisonarbeitnehmer gemeldet haben.
Legale Migration: Umsetzung der Saisonarbeiter-Richtlinie angemahnt

Norm wird einen vollständigen biologischen Abbau innerhalb von 24 Monaten sowie einen Ökotoxizitätstest erfordern
Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) des Europäischen Parlaments hat heute seinen Bericht zur Änderung des Vorschlags der Europäischen Kommission zur Überarbeitung der EU-Düngemittelverordnung verabschiedet. In seinem Bericht bestätigt der IMCO-Ausschuss das innovative Potential biologisch abbaubarer Mulchfolien und betont die positiven agronomischen Effekte sowie den Beitrag zur Reduzierung von Mikroplastik auf Feldern.
Biologisch abbaubare Mulchfolien unterstütz in der Revision der EU-DüngemittelVO

Nachhaltiger Verkehr: Kommission mahnt bei acht Mitgliedstaaten die vollständige Umsetzung der Vorschriften über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe an
Die Kommission hat Donnerstag (13.07.2017) mit Gründen versehene Stellungnahmen an Griechenland, Irland, Malta, Polen, Rumänien, Slowenien und das Vereinigte Königreich gerichtet, in denen sie diese Mitgliedstaaten auffordert, ihren nationalen Strategierahmen gemäß den EU-Vorschriften über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe zu übermitteln.
Infrastruktur für alternative Kraftstoffe

Unternehmen wird vorgeworfen sich über die Weitergabe gestiegener Materialpreise an den Kunden VW abgestimmt zu haben
Das Bundeskartellamt hat Geldbußen in Höhe von rund 9,6 Mio. Euro gegen drei Hersteller von Wärmeabschirmblechen und deren Verantwortliche verhängt. Bei den Unternehmen handelt es sich um die Elring Klinger Abschirmtechnik (Schweiz) AG, Sevelen (Schweiz), die Estamp S.A.U., Terrassa (Spanien) und die Lydall Gerhardi GmbH & Co. KG, Meinerzhagen. Gegen das ebenfalls an den Absprachen beteiligte Unternehmen Carcoustics International GmbH, Leverkusen, wurde kein Bußgeld verhängt, weil es durch seine Kooperation dazu beigetragen hat, das Kartell aufzudecken und nachzuweisen.
Bundeskartellamt verhängt Bußgelder gegen Automobilzulieferer

Das Fundament für die zweite Windkraftanlage wurde bereits im Mai betoniert
Schwerlasttransporte für den EnBW Windpark Buchholz unterwegs

Spitzentreffen von Horst Seehofer mit Oberbürgermeistern
BUND: Schutz der Gesundheit von Bürgern muss wichtiger sein, als Schut der Konzerne

Petition als Material der Regierung überwiesen
Petitionsausschuss kritisiert unzureichende Bürgerbeteiligung beim Rosenberg-Windpark

16 Industrieverbände unterzeichnen Positionspapier
Deutschland soll Leitanbieter für den Leichtbau werden

Deutschlands zweitgrößtem Autoclub gehören mehr als 620.000 zahlende Mitglieder an
Anja Smetanin neue Pressesprecherin beim ACE

Untersuchung der WEKO wurde im Oktober 2012 mit Hausdurchsuchungen eröffnet
WEKO deckt Submissionsabreden im Münstertal auf

Unternehmen erkennt Verpflichtung zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards an
Mekong-Staudamm Xayaburi: Beschwerde gegen Andritz zeigt Ergebnisse

Neubesetzung des Amtes des Vertrauensanwaltes für die Berliner Verwaltung
Transparency Deutschland begrüßt Stärkung des Hinweisgeberschutzes in Berlin

Neue Kriterien für EU-Ökolabel bei Reinigungsmitteln
BDE: Recyclingfähigkeit stärker berücksichtigt

Einzelteile werden zerlegt und anschließend durch das belgische Abrissunternehmen
Verhelst verschrottet

Flugzeug-Recycling-StartUp zerlegt und verwertet zwei Airbus A310

BUND fordert Verkaufsverbot für Diesel-Pkw, die gegen Euro-6-Grenzwerte verstoßen
Klage gegen Kraftfahrtbundesamt erhoben

Repräsentative Umfrage: Mehrheit der Bevölkerung und CSU-Wähler in Spessartregion
unterstützt Nationalpark

Suche nach einem Standort für dritten Nationalpark in Bayern geht in Konzeptionsphase

Umweltinstitut: Systematischer Regelbruch durch die Behörden
Glyphosat und Krebs

Kommission fordert Spanien auf, die EU-Vorschriften über leichte Kunststofftragetaschen umzusetzen
Verbrauch von Kunststofftragetaschen nicht eingeschränkt

Zwei der ehemals traurigsten Bären Albaniens sind nun vereint - Gijna und Pashuk haben erstmals in ihrem Leben einen Spielgefährten
Dank der Stiftung VIER PFOTEN wurde furchtbare Tierquälerei beendet

Kommission übermittelt Spanien letzte Warnung, weil für mehrere Regionen keine
Abfallbewirtschaftungspläne aufgestellt bzw. aktualisiert worden sind

Abfallbewirtschaftungspläne der Autonomen Gemeinschaften Balearen, Kanarische Inseln und Madrid fehlen

Thorsten Schäfer ist neuer Professor für Angewandte Geologie der Universität Jena
Winzige Teilchen und extreme Zeiträume


ARCHIV: Donnerstag, 13. Juli 2017


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
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Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.