EUROPATICKER aktuell
Montag, 17. Juli 2017

Cyberangriffe auf Wasserversorgung befürchtet

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Vergabeentscheidung bedeutet für EEW den Eintritt in den polnischen Markt
EEW Energy from Waste hat Donnerstag (13.07.2017) in einem EU-weiten Ausschreibungsverfahren des kommunalen Auftraggebers der Stadt Danzig, ZAKŁAD UTYLIZACYJNY Sp z o.o. (ZUT), den Zuschlag für den Bau und den Betrieb einer thermischen Abfallverwertungsanlage erhalten. Vorbehaltlich eines noch möglichen Einspruchs des unterlegenen Bieters, werden der Auftraggeber ZUT und die Projektgesellschaft ITPOK Gdansk Sp. z o.o. Sp. k., eine 85-prozentige Tochtergesellschaft der EEW Energy from Waste Polska Sp. z o.o., bis Jahresende einen Vertrag über ein Public-Private-Partnership unterzeichnen.
Müllverbrennungsanlage Danzig: Zuschlag für Bau und Betrieb an Energy from Waste

Planfeststellungsbeschluss für die Deponie Haaßel in der Gemeinde Selsingen ist rechtswidrig und nicht vollziehbar
Der 7. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Urteil vom 4. Juli 2017 (Az. 7 KS 7/15) auf die Klage einer Naturschutzvereinigung festgestellt, dass der Planfeststellungsbeschluss für die Abfalldeponie Haaßel in der Gemeinde Selsingen rechtswidrig und nicht vollziehbar ist. Selsingen ist eine Gemeinde und Verwaltungssitz der gleichnamigen Samtgemeinde Selsingen im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Granstedt, Haaßel, Lavenstedt und Parnewinkel eingegliedert. Die Dörfer Selsingen, Granstedt, Haaßel und Ober Ochtenhausen haben erfolgreich an den Bundeswettbewerben „Unser Dorf soll schöner werden“ teilgenommen.
Erfolgreiche NABU-Klage gegen Abfalldeponie

Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann: Unser Ziel ist saubere Luft im Interesse der Gesundheit
SPD-Verkehrsexperte Martin Rivoir hat Verkehrsminister Hermann aufgefordert, nach der Ablehnung seines Luftreinhalteplans im Stuttgarter Rathaus endlich konstruktive und überprüfbare Maßnahmen auf den Tisch zu legen. „Hermanns Luftreinhalteplan für Stuttgart stürzt zusammen wie ein Kartenhaus. Erst erteilt der Stuttgarter Gemeinderat seinen Plänen die rote Karte und jetzt schlägt sich auch noch sein Koalitionspartner CDU in die Büsche“, erklärte Rivoir. Offenbar sei bei der CDU doch die Einsicht gereift, dass Luftreinhaltung à la Hermann nicht funktioniert.
Rasche wirksame Nachrüstung von Dieselfahrzeugen kann Verkehrsbeschränkungen überflüssig machen

Aktuelle Rechtsprechung

Wer in der Straßenreinigung tätig ist, weiß um die Vielfältigkeit der Aufgabe. Die Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit nehmen zu. Politik, Handel und Bürger fordern mehr Sauberkeit und gleichzeitig Gebührensenkungen. Weil die Stadtreinigungsbetriebe zunehmend unter Leistungsdruck stehen, benötigt die Straßenreinigung Managementkonzepte und neue technische Lösungen für die aktuellen Herausforderungen. In diesem Jahr steht die Umweltverträglichkeit der Aufbaukehrmaschinen im Zentrum des Programms. Vorträge befassen sich mit dem Blauen Engel, Konfigurationsvarianten, Beleuchtung und Treibstoffverbräuche. Die traditionelle Podiumsdiskussion befasst sich diesmal mit Antriebssystemen diskutiert die Vor- und Nachteilen von Einmaschinen-Konzepten. Nach dem neuen Vergaberecht haben öffentliche Betriebe die Umwelteffizienz von Fahrzeugen umfänglich zu bewerten. Hierfür sind die Ergebnisse aus Vergleichsmessungen von Belang. Die Reinigung heller Flächen ist insbesondere in den Innenstädten besonders schwierig und stellt ein weiteres Schwerpunktthema dar. Mit einem erhöhten Auswand an Technik und Personal lassen sich auch hartnäckige Kaugummis entfernen.
Unternehmerische Herausforderungen - Wirtschaftlichkeit und Controlling

Nach Greenpeace-Kampagne: Verpflichtungen von Thai Union klares Signal an Fischerei-Industrie
Thai Union, der größte Hersteller von Thunfischdosen, hat sich heute zu neuen Richtlinien für seine weltweite Produktion verpflichtet. Damit will der thailändische Konzern, der auch am österreichischen Markt mit der Marke „John West“ vertreten ist, gegen Menschenrechtsverletzungen, illegale Fischerei und zerstörerische Fangmethoden in den Meeren vorgehen. Die Ankündigung folgt einer zweijährigen Greenpeace-Kampagne. Der Fokus lag dabei auf Thai Union und der thailändischen Fischerei-Industrie. Die Umweltschutzorganisation fordert nun die Branche auf, dem Beispiel von Thai Union zu folgen.
Größter Dosenthunfisch-Hersteller will nachhaltiger und sozialer produzieren

Grundwasser ist in vielen Regionen stark belastet, in manchen Teilen Österreichs ist Leitungswasser nicht mehr trinkbar
Hauptursache sind Belastungen durch Nitrate aus der Landwirtschaft: Es gelangt vor allem durch das Düngeverhalten der Landwirte in den Boden. Sie bringen zu viel Gülle und Mist auf den Feldern aus, Stickstoff bleibt als Nitrat im Boden. Da ist es alarmierend zu hören, dass immer mehr Grundwasser-Messstellen zu hohe Nitratwerte aufweisen. In Deutschland schätzen die Behörden, dass Trinkwasser, das aufwändig gefiltert werden muss, um bis zu 50 Prozent teurer werden könnte.
SPÖ Niederösterreich: Gift und Gülle verschmutzen das Wasser

Belgien nahm im Dezember 2016 ein Gesetz an, mit dem die Entschädigung möglicher Opfer eines nuklearen Ereignisses verbessert werden soll
Die Europäische Kommission ist zu dem Schluss gekommen, dass die Bürgschaft des belgischen Staates für Betreiber von Kernanlagen, die auf dem privaten Versicherungsmarkt keine ausreichende Haftpflichtversicherung abschließen können, nicht als staatliche Beihilfe anzusehen ist. Potenzielle Opfer könnten durch die Bürgschaft besser entschädigt werden, den Betreibern würde jedoch kein Vorteil eingeräumt.
Bürgschaft des belgischen Staates für nukleare Risiken keine staatliche Beihilfe

Vereinbarung ist Teil des Ziels von ADNOC. die petrochemische Produktion von derzeit 4,5 Millionen Tonnen auf 11,4 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2015 zu erweitern
Die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) und Borealis haben einen Rahmenvertrag unterzeichnet, um damit zwei Schlüsselprojekte voranzutreiben. Diese werden sowohl ADNOCs als auch Borealis‘ nachgelagertes Petrochemiegeschäft erweitern und die Umsetzung von ADNOCs integrierter, smarter Wachstums- und Partnerschaftsstrategie unterstützen. Der Rahmenvertrag wurde von S.E. Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, Staatsminister der Vereinigten Arabischen Emirate und Vorstandsvorsitzender der ADNOC-Gruppe sowie Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender von Borealis, unterzeichnet.
Erweiterung der Petrochemieaktivitäten in Ruwais (VAE)

Löschwasserrückhaltung verhinderte Einfluss von verschmutztem Löschwasser in die Kanalisation oder in den Neckar
Am Donnerstag Abend kam es gegen 18:30 Uhr zu einem Brand in einem Entsorgungsbetrieb im Stuttgarter Hafen. Ein Berg mit 60 Tonnen geschreddertem Kunststoff für die Zementherstellung hatte aus noch ungeklärten Gründen Feuer gefangen. Die alarmierten Feuerwehren aus dem Umkreis waren insgesamt mit 115 Einsatzkräften, zum Teil mit Atemschutz, und 5 Löschfahrzeugen im Einsatz. Sie konnten den Brand nach knapp einer Stunde unter Kontrolle bringen.
Großbrand im Stuttgarter Hafen: 60 Tonnen Müll in Flammen

Brandenburg gehört seit den Neunzigerjahren im Bundesvergleich zu den Ländern mit den niedrigsten Tierbeständen
Mit großem Unverständnis sieht Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger den Aufruf, einen „Aufstand gegen Massentierhaltung“ in Brandenburg zu proben. „Wir sind mit den Akteuren aus Verbänden und Initiativen des 2016 im Landtag behandelten ,Volksbegehrens gegen Massentierhaltung‘ in einem konstruktiven Dialog, wie bislang alle Beteiligten versichern. Derzeit wird für unser Land ein Tierschutzplan erarbeitet.“ Der Aufruf soll angeblich von gemeinsam unterzeichnenden Gruppen verfasst und veröffentlicht worden sein. Allerdimgs werden nur 2 Personen nämlich Carola Freitag Dorfplatz 32 03130 Felixsee/ OT Klein und Loitz Sybilla Keitel Am Schlangenbruch 1 17268 Stabeshöhe genannt. Welche Gruppen dahinter stehen sollen, ist dem Internetauftritt nicht zu entnehmen.
Umsetzung des Landtagsbeschlusses zur Tierhaltung in Brandenburg im Zeitplan

Selbst am Schluss des Prozesses sind noch Plastikteile im Kompost zu finden
Ein Griff in das angelieferte Grüngut macht das Hauptproblem bei der Verwertung bereits deutlich: Plastik. Für Jonas Meierhans, Betriebsleiter bei der Weiherhus Kompost AG in Blatten/LU, die grösste Herausforderung. «Plastik ist für den Recycling-Kreislauf besonders schädlich, weil es kaum mehr zu eliminieren ist, wenn es einmal im Material drin ist.» Und dabei werde alles unternommen, um bei der ersten Sortierung sämtliche Fremdstoffe zu beseitigen. Und dies zuerst von Hand, was Jonas Meierhans angesichts der Geruchsemissionen für seine Mitarbeitenden als hoch belastend einschätzt. «Drei bis vier Personen stehen dabei höchstens drei Stunden am Stück am Laufband und sortieren alles heraus, was nicht ins Grüngut gehört. Es ist jedoch unmöglich, hier alle Fremdstoffe herauszubekommen.» Der Blick ins «interne Museum» zeigt, was neben dem Plastik alles mit dem Grüngut angeliefert wird: «Vor allem Gartengeräte, Besteck, aber auch grössere Objekte, ein Kinderwagen, eine Kaffeemaschine und vor den Sommerferien traurigerweise immer wieder tote oder noch lebende Tiere, die wir in einem solchen Fall an eine nahe Zoostation übergeben.»
PET-Schweiz: Im Grüngut hat Plastik nichts verloren

Sicherheitsexperten aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Polizei fordern besseren Schutz kritischer Infrastrukturen in der Region Oberrhein
Ganz gleich ob Energieversorgung, Gesundheitssystem, Katastrophenschutz oder öffentliche Verwaltung: Wegen der allgegenwärtigen Digitalisierung können sämtliche im Alltagsleben der Bürger wichtigen Infrastrukturen Ziel von Cyberattacken werden, die ihre Dienste lahmlegen. Davor warnen Experten aus Wissenschaft, Politik, Polizei und Wirtschaft aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Vergangene Woche trafen sich die Sicherheitsexperten in Karlsruhe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Cyberangriffe auf Wasserversorgung befürchtet

BUND: EU-Behörden kehrten Beweise für Krebsbefunde systematisch unter den Tisch
Analyse zur Glyphosat-Wiederzulassung

Wirtschaftsverbände: Verkehrsbeschränkungen allein sind keine Lösung
Südwestwirtschaft will Fahrverbote verhindern

Landkreis hat die Stadt Goslar mit einer jährlichen Zuwendung von 306.000 Euro zu Unrecht begünstigt
Kreisumlagebescheid des Landkreises Goslar teilweise aufgehoben

Flächendeckende Verfügbarkeit digitaler Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor
Kabinett beschließt 5G-Strategie für Deutschland

US-Forscher nutzen Katalytische Hydropyrolyse für starke CO2-Senkung
Künftiger Biosprit wird aus Holz und Stroh gemacht

BUND Naturschutz zieht vermeintlich negative ökologische und ökonomische Bilanz
Rhein-Main-Donau-Kanal: umkämpftes Prestigeprojekt wird 25 Jahre alt

Eingeatmeter Asbeststaub kann Krebs und Asbestose (Vernarbung des Lungengewebes) hervorrufen
Bad Bentheim - Illegale Entsorgung von Eternitplatten

Für das Jahr 2018 empfiehlt der Internationale Rat für Meeresforschung die Anhebung der
Dorschfangquote für die Erwerbsfischerei um 8 %

Backhaus zum Dorsch: Quoten auf wissenschaftlicher Basis festlegen

Ohne großen bürokratischen Aufwand Blühstreifen und Bejagungsschneisen im Mais angelegt
Agrarförderung in Brandenburg zum Schutz und Erhalt der Umwelt auf Rekordwert

Klimaschutz und Bonn ist wie Himmel und Äd
Neue Plakatkampagne macht in Bonn auf die Weltklimakonferenz aufmerksam

europäischen Haushaltsmittel für Naturschutzmaßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft optimal nutzen
BUND: Landschafspflegeverbände (LPV)- Gemeinsam gegen das Artensterben

Nordschwarzwald: Prozessschutz ist zwar das Hauptziel des Nationalparks, aber in Entwicklungszonen
werden noch 30 Jahre lang Maßnahmen durchgeführt

Nationalparkrat beschloss das Waldmanagement und diskutierte den Zwischenstand des Verkehrskonzepts

Asbest kann bei unsachgemäßem Umgang zu schweren Gesundheitsschäden führen
SGD Nord: Sicherer Umgang mit Asbest – Profis sind gefragt

BBU unterstützt Proteste in Schwieberdingen und Lauffen
Proteste zum Umgang mit Atommüll in Baden-Württemberg

Weltweit erste Kompaktanlage für synthetischen Kraftstoff aus Sonnenenergie und dem
Kohlenstoffdioxid der Luft startet Praxistest in Finnland

Power-to-Liquid: Erste Kompaktanlage im Pilotbetrieb

Commerzbank-Umweltpraktikanten in vier Einsatzstellen in Sankt Andreasberg,
Torfhaus und Wernigerode

Frischer Wind in der Nationalpark-Umweltbildung

Backhaus hält EU-Ökoverordnung als herben Rückschlag für Tierschutz und Verbraucherinteressen
Reform der EU-Ökoverordnung

Auseinandersetzung um die Strahlenschutzgenehmigung für das LAW-Lager 2 im
Kraftwerk Biblis beigelegt

AKW Biblis: BUND, Hessisches Umweltministerium und RWE Power AG einigen sich

Vertragsunterzeichnung legt Grundlage für Überführung
Clausthaler Umwelttechnik-Institut wird Teil der TU Clausthal

Start der gemeinsamen Initiative von Berliner Senat, BSR, Wirtschafts- und Umweltverbänden
BETTER WORLD CUP: Wer den eigenen Mehrwegbecher mitbringt, spart und schont die Umwelt


ARCHIV: Freitag, 14. Juli 2017



Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Mitglied im Deutschen Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.