EUROPATICKER aktuell
Donnerstag, 20. Juli 2017

Fluglärmbericht 2017 des Umweltbundesamtes

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Vorfälle in einem Unterkärntner Schweinemast- und Schlachtbetrieb haben den dringenden Bedarf nach Anpassung von Überwachung und Kontrolle an den Tag gebracht
Zum Runden Tisch am war die Tierärztekammer als Vertretung der in diesem System entscheidend mitwirkenden amtlichen Tierärztinnen und Tierärzte nicht geladen, deshalb erlauben wir uns auf diesem Wege unseren Beitrag zu einer Verbesserung der Zustände zu deponieren, heißt es in einer Presseaussendung.. Beim Auftreten von Missständen wird von den politisch Verantwortlichen reflektorisch eine Erhöhung von Kontrollen angekündigt, diese können aber nur so gut sein, wie ihre Aufarbeitung und die Abstellung der dabei erhobenen Mängel. „Eine vollständige Trennung des Veterinärwesens vom Agrarreferat ist unumgänglich“, kündigt der freiheitliche Klubobmann, Christian Leyroutz einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag für die morgige Landtagssitzung an, der damit mehr Objektivität bei Kontrollen in landwirtschaftlichen Mastbetrieben bringen soll.
Österreichische Tierärztekammer erhebt schwere Vorwürfe gegen die Politik

Umweltministerium: Postkartenaktion „Kein Müll ins Meer!" wird fortgesetzt
Auch in den diesjährigen Sommerferien setzt das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz die Postkartenaktion „Kein Müll ins Meer!" fort. In allen Einrichtungen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer liegen kostenlose Karten aus, auf denen Feriengäste und Einheimische Grüße verschicken können, die zum Verzicht auf Plastiktüten und -Verpackungen auffordern.
Urlaubsgrüße vom Nordseestrand werben für den Meeresschutz

Der Umweltbericht basiert auf 110 verschiedenen Indikatoren und fasst Daten, Ergebnisse und Trends bei 16 umweltrelevanten Handlungsfeldern in Zustandsberichten zusammen
Seit Dienstag ist der neue Umweltbericht beider Basel online. Er wurde vollständig überarbeitet und methodisch an nationale und internationale Standards angepasst. Der neue Umweltbericht ist von den zuständigen Umweltfachstellen und den beiden Statistischen Ämtern aus den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt erarbeitet worden. Die Schweiz verfügt heute über eine gut eingespielte Abfallwirtschaft und die Behandlung von Abfällen hat sich als allgemeiner Standard etabliert. So wird schweizweit rund die Hälfte der Siedlungsabfälle dem Recycling zugeführt und brennbare, nicht verwertbare Abfälle müssen von Gesetzes wegen verbrannt werden. Die bei der Abfallverbrennung in einer Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) frei werdende Energie wird dabei als Fernwärme oder in Form von elektrischer Energie genutzt. Der Bericht ist online einsehbar.
Neuer Umweltbericht der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft

Halbjahreszahlen zur Verpackungssammlung: 534.000 Tonnen getrennt gesammelt
Im ersten Halbjahr 2017 sammelten die Österreicherinnen und Österreicher mehr als eine halbe Million Tonnen, genau 534.000 Tonnen, Verpackung und Altpapier. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 0,9 %. Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) freut sich heuer zur Jahresmitte über das hohe Engagement der Österreicherinnen und Österreicher bei der getrennten Sammlung. Die heimischen Haushalte sammelten bis Ende Juni rund 319.000 Tonnen Altpapier und damit um 0,3 % mehr, als im Vorjahr. Bei den Leichtverpackungen wird ein Plus von 2,9 % auf 85.000 Tonnen verzeichnet. In der blauen Tonne landeten 15.000 Tonnen Metallverpackungen (+1,5 %). Die Sammelmenge bei Glas liegt bei 114.000 Tonnen (+1,2 %).
Hohes Engagement der Österreicher bei der getrennten Sammlung


Eine wichtige Fragestellung wird sein, wie wir gemeinsam wichtige Beiträge zum Klimaschutz leisten können. Wir können nur durch gute und nachhaltige Entwicklungen Einfluss auf das Klima nehmen. Es liegt in unserer Verantwortung, dieser Verpflichtung nachzukommen.

Wir werden darüber hinaus praxisnahe Themen behandelt, wie den Einsatz von Rückfahrassistenten bei Entsorgungsfahrzeugen, alternative Fahrzeugantriebe aber auch vergaberechtliche Implikationen des LKW-Kartells. Es werden die verschiedenen Aspekte der Gewerbeabfallverordnung wie z.B. die Auswirkungen als auch die Umsetzung dieser Verordnung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Spannend wird sicher auch die Vorstellung der Entwicklung der klassischen Straßenreinigung, die besonders in Großstädten ein immer nachhaltigeres Thema wird. Der Trend geht weg von der separaten Straßenreinigung zur Stadtbildpflege.
Kreislaufwirtschaft als zentraler Beitrag zum Klimaschutz

Aufsuchung von Erdgas im Bereich der Städte Ahlen und Hamm
Die HammGas GmbH & Co. KG hat bei der landesweit für Bergbau zuständigen Bezirksregierung Arnsberg Anträge auf Verlängerung der Laufzeiten zur Aufsuchung von Erdgas für die Gebiete "Hamm-Süd" und "Hellweg" vorgelegt. Die Erlaubnisfelder liegen im Bereich der Städte Ahlen und Hamm und bestehen bereits seit November 2009. Die Bezirksregierung Arnsberg wird im Rahmen der Antragsprüfung eine Behördenbeteiligung durchführen und gleichzeitig alle berührten Kommunen und Kreise informieren, damit die danach mitgeteilten Sachverhalte bei der Entscheidung über die Verlängerung der Laufzeiten umfassend berücksichtigt werden können.
HammGas beantragt Verlängerung der Laufzeit

NABU Baden-Württemberg, Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Evangelische Landeskirche Württemberg starten zweijähriges Naturschutzprojekt
Ziel des neuen Projekts „Kirchen im Biosphärengebiet – Entwicklungsräume für Mensch und Natur“ ist es, Kirchengemeinden dafür zu gewinnen, ihre Gebäude, Grünflächen und Gärten als vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu öffnen. „In Kirchtürmen und Dachstühlen sollen Fledermäuse, Turmfalken und Schleiereulen einziehen dürfen“, formuliert der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle das Projektziel. Auch Kirch- und Pfarrgärten möchte Enssle als wichtige Lebensräume für Wildbienen, Zauneidechsen, Schmetterlinge und Igel erschließen.
Kirchen im Biosphärengebiet werden aktiv für die biologische Vielfalt

Thema am 3. Erörterungstag zu Nord Stream 2
Der Vorhabenträger begründet den Abstand mit verschiedenen Belangen zum Beispiel des Naturschutzes. Vor allem gehe es aber auch darum, „die Integrität von Nord Stream 1“ nicht zu gefährden“. Die 1000 Meter Abstand seien erforderlich, um für die Verankerungen der Verlegeschiffe genug Platz zu haben, ohne mit deren Ankern die bereits verlegte Leitung zu gefährden.
Abstände der Meer-Pipelines

Umweltbundesamt fordert ein Ruhen des regulären Flugbetriebs im Rhein-Main-Gebiet zwischen 22 und 6 Uhr
Kreis Groß-Gerau fühlt sich durch den Fluglärmbericht 2017 des Umweltbundesamts bestätigt

Nach dem Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm von 2007 legt die Bundesregierung im Jahr 2017 dem Deutschen Bundestag einen Bericht über dieses Gesetz vor. Dabei sollen insbesondere die Schutzzonenwerte des Lärmschutzbereiches unter Berücksichtigung des Standes der Lärmwirkungsforschung und der Luftfahrttechnik bewertet werden. Die Bundesregierung beabsichtigt, über diesen gesetzlichen Auftrag hinauszugehen und eine umfassende Prüfung der Regelungen zum Schutz vor Fluglärm vorzunehmen. Zur Vorbereitung dieser Aufgabe hat das Umweltbundesamt diesen ausführlichen Bericht verfasst.
Fluglärmbericht 2017 des Umweltbundesamtes

Klimaschutzleistung von Holznutzung ist unbestritten: Holzprodukte und die nachwachsenden
Bäume entziehen der Atmosphäre kontinuierlich CO2

Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) kritisiert angesichts der gestrigen Entscheidung der bayerischen Staatsregierung, entweder in der Rhön oder den Donau-Auen einen dritten Nationalpark auszuweisen, dass die Politik vor den tatsächlichen Auswirkungen einer Flächenstilllegung die Augen verschließt. Statt den zuletzt genannten 2,5 Millionen Euro Einkommenseinbußen in der lokalen Forstwirtschaft der Rhön geht die AGR von jährlich über 50 Millionen Euro aus. Zudem würde mit einem Nationalpark auf eine CO2-Einsparung von 100.000 Tonnen pro Jahr verzichtet.
Holzproduzenten: Schönfärberei bei Vorteilen eines dritten Nationalparks in Bayern

Rasse stammt aus Heidegebieten in Ostpreussen und dem Baltikum
In den vergangenen Jahren setzte die Stadtgärtnerei punktuell probeweise Schafe zur Wald- und Wiesenpflege ein. Der Feldversuch fiel positiv aus, so dass in diesem Sommer weitere Flächen mit Schafen gepflegt werden. Dabei kommen ältere Rassen wie zum Beispiel Skudden zum Einsatz, die auch rauere Nahrung gerne fressen und sich speziell für naturnahe Flächen eignen.
Basel: Schafe als fester Bestandteil der Mäharbeiten der Stadtgärtnerei

Afrikanische Schweinepest: Lebensmittelreste ordnungsgemäß entsorgen
NRW-Umweltministerium ruft zur verstärkten Wildschweinjagd auf

Neu im Verfassungsausschuss: Oppositionsanträge zum Rechnungshof und zur Stärkung
der Zivilgesellschaft

Grüne wollen Zivilgesellschaft verfassungsrechtlich verankern

Nach Herzenslust und zudem kostenlos im kühlen Nass der natürlichen Augewässer planschen -
von der Stadt Wien als Naturbadeplätze freigegeben

Abkühlung in den Naturbadegewässern der Millionenstadt Wien

Bahnlärm – Neuer Flüsterbonus für Güterwaggons kommt ab Fahrplanwechsel im Dezember 2017
Österreichs Verkehrminister: Bevölkerung entlang der Bahnstrecken von Lärm entlasten

Mengenschwund nicht akzeptabel / Vertragsgestaltung einzelner Systeme noch immer undurchsichtig
Verpackungsentsorgung: Unregelmäßigkeiten bei Mengenmeldungen

Vier grundlegende Monitoringprogramme liefern Daten, die eine fundierte Einschätzung
des Zustands und der Entwicklung der Biodiversität ermöglichen

Biodiversität in der Schweiz ist unter Druck

Gemeinsame Initiative mit VOEB und REWE International AG
Bundesminister Rupprechter: Lebensmittelabfälle mühelos vermeiden

Spitzenposition im Recycling: Ergebnis erfolgreicher Zusammenarbeit von Wirtschaft,
Gemeinden und privaten Entsorgern

Österreich: Sammelmenge auf mehr als eine halbe Million Tonnen Verpackungen und Altpapier gesteigert

Bundeskartellamt hat keine durchgreifenden kartellrechtlichen Einwände gegen
Konsortium zum Bau von Korvetten

Bau und der Lieferung von fünf Korvetten nicht zu beanstanden

One Earth - One Ocean e.V. mit neuem Webauftritt und frischem Tatendrang
Nach der UN Meereskonferenz: Entwicklung der Müllschlucker-Schiffe

Abriss des AKW Biblis: BUND bekräftigt seine Kritik am Verfahren
Rückbau vom Atomkraftwerk in Biblis gestartet

Damit Grünanlagen auch nach einer Veranstaltung gepflegt aussehen
Basel: Kleine Massnahmen, grosse Wirkung

Wissenschaftsrat beurteilt sechs Konzepte mit Leibniz-Beteiligung für Nationale Roadmap
Forschungsinfrastrukturen auf dem Weg


ARCHIV: Mittwoch, 19. Juli 2017

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Mitglied im Deutschen Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.