EUROPATICKER aktuell
Freitag, 21. Juli 2017

Großstädte unter Wachstumsdruck

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Laut UBA-Forschungbericht gibt es Entsorgungsbedarf für weitere 500.000 Altfahrzeuge jährlich
Deutschland verfügt über ein hervorragendes Netz von Demontagebetrieben für Altfahrzeuge. Das Problem: Diese Anlagen, die nach den Vorgaben der Altfahrzeugverordnung errichtet worden sind, leiden unter erheblicher Unterauslastung. Dabei können und sollen über die 500.000 Altfahrzeuge hinaus, die derzeit pro Jahr in den Demontagenbetrieben ankommen, weitere 500.000 Altfahrzeuge einer fachgerechten Demontage zugeführt werden.
Altauto-Demontagebetriebe leiden unter Unterauslastung

Wirksame Brandschutz- und Notfallmaßnahmen bieten allein keinen ausreichenden Schutz, wenn Kunststoffe in brandsensiblen Bereichen angewendet werden
Der zunehmende Einsatz von Kunststoffmaterialien hat viele Vorteile, ist aber auch mit Risiken verbunden. So tragen leicht entflammbare Kunststoffe bei Bränden immer wieder ihren Teil zu unnötig großen Schäden an Menschen und Material bei. Wirksame Brandschutz- und Notfallmaßnahmen bieten allein keinen ausreichenden Schutz, wenn Kunststoffe in brandsensiblen Bereichen angewendet werden. Hier ist der Einsatz von Flammschutzmitteln unverzichtbar.
Flammschutzmittel – Verborgene Lebensretter in Kunststoffen

Nach dem ersten Verhandlungstag meldet das Verwaltungsgericht Zweifel an der Wirksamkeit der Software Updates
als "Nachrüstlösung" an und begrüßt die Einführung einer "Blauen Plakette"

Die Baumot Group AG Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung, informiert über den Verlauf des ersten Verhandlungstages des Verwaltungsgerichts Stuttgart bezüglich möglicher Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Stuttgart. Anlass für die gestrige Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht ist eine entsprechende Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Baden-Württemberg. Die DUH will eine Änderung des Luftreinhalteplans erreichen, sodass der Plan die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid enthält. Als wirksames Mittel sieht die DUH ein generelles Fahrverbot für Dieselfahrzeuge. Weitere Klagen hat die DUH unter anderem gegen Köln, Bonn, Aachen, Essen und Frankfurt am Main eingereicht. (Anmerkung der Redaktion: Die Baumot Group AG war vor der Insolvenz unter der Bezeichnung "Twintec" Partner der Deutschen Umwwelthilfe)
Baumot Group: Verwaltungsgericht Stuttgart verhandelt über Fahrverbot für Dieselfahrzeuge

Neue Spielräume im Vergaberecht. Stand der e-Vergabe.

Die Konferenz richtet sich an alle Rechtsanwender in den Fachämtern und zentralen Vergabestellen von Kommunen und kommunalen Unternehmen sowie an alle anderen öffentlichen Auftraggeber in Deutschland, nicht zuletzt auch an die Führungsebene und an die Juristen aus den Rechtsabteilungen / Rechtsämtern, ferner an Berater im öffentlichen Auftragswesen
Angebotswertung mit Schulnoten. Neues Unterschwellenvergaberecht

Chemische Industrie hat ihre Energieintensität und ihre Treibhausgasemissionen seit 1990 bereits halbiert
Wie die chemische Industrie bis 2050 klimaneutral werden kann, untersucht die neue Studie "Low carbon energy and feedstock for the European chemical industry” (Klimafreundliche Energie- und Rohstoffversorgung für die europäische Chemieindustrie). Sie wurde von der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie erstellt und vom europäischen Chemieverband Cefic veröffentlicht.
So könnte die europäische Chemieindustrie bis 2050 klimaneutral werden

Tressel fordert Versachlichung der Debatte um Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor
Rechtzeitige Neuorientierung kann langfristig Arbeitsplätze sichern

Während das Stuttgarter Verwaltungsgericht über die Klage der DUH verhandelt, legt die baden-württembergische Landesregierung konkrete Vorschläge zur Reduktion der Luftschadstoffe vor. Ältere Dieselfahrzeuge sollen so umgerüstet werden, dass auf Fahrverbote verzichtet werden kann.
ACE begrüßt Verzicht der baden-württembergischen Landesregierung auf Fahrverbote

Zwischen 2010 und 2015 sind die 78 Großstädte in Deutschland um mehr als 1,2 Millionen Einwohner beziehungsweise um 4,9 Prozent gewachsen
Allein die sieben größten deutschen Städte gewannen innerhalb von fünf Jahren mehr als 600.000 neue Einwohner. Das entspricht einem Plus von 6,6 Prozent. Eine Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) nimmt die Bevölkerungsentwicklung der Großstädte seit Beginn der 90er Jahre unter die Lupe und widmet sich den Herausforderungen, die das Wachstum für die Stadtplanung mit sich bringt.
Großstädte unter Wachstumsdruck

Rügens Landwirte tragen Bedenken gegen Ausgleich für Bau der Nord Stream 2-Pipeline vor
Die Einwender, vor allem betroffene Landwirte und ihre Rechtsanwälte, bemängelten, dass sie nicht wüssten, welche Flächen tatsächlich betroffen seien. Die Investoren stellten eine Konkretisierung der Maßnahmen auch unter Einbeziehung der heutigen Erörterung in Aussicht. Die abschließende Bewertung des – gegebenenfalls zu überarbeitenden - Ausgleichskonzepts obliegt der Planfeststellungsbehörde, dem Bergamt.
Stralsund: Vierter Tag der Erörterung zum Bau der Erdgasleitung Nord Stream 2 am 20. Juli 2017

Kerstin Jöntgen nimmt Arbeit als neues Vorstandsmitglied der ILB auf
Zum 1. Juli 2017 nahm Kerstin Jöntgen ihre Arbeit als Vorstandsmitglied der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) auf. Der Verwaltungsrat der Brandenburger Förderbank hatte sie bereits im vergangenen Dezember als neues Mitglied des Vorstandes bestellt. Kerstin Jöntgen trat nun die Nachfolge von Gabriela Pantring an, die in den Vorstand der NRW.BANK berufen wurde. Gemeinsam mit Jacqueline Tag und dem Vorsitzenden Tillmann Stenger wird der ILB-Vorstand damit weiterhin aus drei Mitgliedern bestehen. Sie verantwortet ab sofort die Förderbereiche Wirtschaft und Arbeit sowie die Unternehmenskoordination
Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) besetzt Vorstandsposition

Pauschale Abzüge sowohl von den zu lizenzierenden als auch von den an die Clearingstelle zu meldenden Mengen von Verkaufsverpackungen sind nicht zulässig
Am 12.07.2017 hat der Ausschuss für Produktverantwortung (APV) der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) Hinweise zur geltenden Rechtslage für die Lizenzierung und Entsorgung von Verkaufsverpackungen verschickt, darauf weist der Systembetreiber BellandVision hin. Bereits gestern hatte ein anderer Systembetreiber Nachrechnungen eines Wirtschaftsdienstes zum Anlass genommen, auf möglicherweise unredliche Angebote zur Reduzierung der Lizensierungskosten hingewiesen.
Rechtslage für die Lizenzierung und Entsorgung von Verkaufsverpackungen

Umfrage bei Cafés, Bäckereien und Gaststätten, wie bei Coffee-to-go-Anbietern die Bereitschaft zum Abfüllen
von Heißgetränken in mitgebrachten Mehrwegbechern ist

Beinahe jedes Café, jeder Bäcker und jede Gaststätte bietet ihn an ‒ den Kaffee zum Mitnehmen. In der Regel wird er in einem Einwegbecher ausgegeben. Doch die Herstellung des mit Kunststoff beschichteten Pappbechers inklusive Plastikdeckel verbraucht zahlreiche Ressourcen, Wasser und Energie. Und leergetrunken landen sie nach einmaligem Gebrauch in den Papierkörben oder in der Umwelt. Deshalb ist die Nutzung von Mehrwegbechern die bessere Alternative.
Stadt Dresden: Online-Umfrage zum Mehrweg-Becher gestartet

Das Gebäude des Umwelthauses wurde bis 1991 als Jugendaufbauwerk genutzt
25 Jahre Umweltbildung an der Ostsee: BUND-Umwelthaus feiert Jubiläum

Blattzeit steht bevor: Deutlich mehr Wild auf der Straße
Land Brandenburg warnt vor erhöhten Risiko von Wildunfällen

Kronenzustandserhebung ist Bestandteil des langfristigen forstlichen Umweltmonitorings in Bayern
und wird von der Forstverwaltung seit über 30 Jahren durchgeführt

Gesundheitscheck für Bayerns Waldbäume

Über 40 Staaten präsentieren erstmals Fortschrittsberichte
UNO-Konferenz zur Umsetzung der Agenda 2030

Über 6.000 Amphibiengewässer wurden bereits in fünf Bundesländern angelegt
NABU: Gelbbauchunkenprojekt auf der Zielgeraden

DNA-Barcoding: Dient der Möglichkeit einer schnelleren Artenbestimmung, im Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft,
Ökologie, Medizin und in der Pharmazie

SGD Nord: Experten bestätigen hohe Artenvielfalt im Naturschutzgebiet Bausenberg

Deutscher Außenhandel kommt nicht ins Wanken, wenn der Handel mit der Türkei wegfällt
Anpassung der Reisehinweise für die Türkei

Acrylamid wurde erstmals 2002 in Lebensmitteln festgestellt, und seitdem wird
auf diesem Gebiet geforscht

Reduzierung des Gehalts an Acrylamid in Lebensmitteln

Verbindungsbüro begleitet sächsische Mittelständler beim Einstieg in den chinesischen Markt
Büroeröffnung der deutsch-chinesischen Metal Eco City in Dresden

Deutsche Bundesstiftung Umwelt stellte Jahresbericht 2016 vor – 184 Projekte
mit 51,1 Millionen Euro gefördert

Schnell und unbürokratisch: DBU-Integrationsprojekte im Umweltschutz greifen

Hafen Brake: Auslaufverbot nach Feststellung gravierender Mängel
Einleiten von Schiffsabfällen in die Nordsee

Bei der Katastrophenabwehr wurden die Einheiten in den vergangenen Jahren immer häufiger
auf die Probe gestellt

Niedersachsen stellt Katastrophenschutz neu auf

Spekulationen über den Golfstrom gibt es viele. Was aber ist der wissenschaftliche Kenntnisstand?
Zukunft der Golfstromzirkulation

„Tausch-Bars“ für gut erhaltene, saubere Dinge von Entsorgung kommunal in neuem Glanz
Hansestadt Bremen: Wiedereröffnung Tausch-Bar - dank engagierter Bürgerinnen und Bürger

LINKE: Magistrat und Senat müssen Brandschutzprävention stärken und konsequent gegen die Vermieter vorgehen
Brände in Schrottimmobilien in Bremerhaven

Münchner Umweltausschuss fordert endlich Fahrzeuge zu produzieren die versprochenen
Grenzwerte einhalten

Luftreinhaltung: Ergänzende Messungen für Stickstoffdioxid


ARCHIV: Donnerstag, 20. Juli 2017



Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
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Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.