EUROPATICKER aktuell
Mittwoch, 26. Juli 2017

Stadt Wien setzt Strafen für Tierschutzvereine aus

(Wählen Sie bitte die untere Zeile zum Lesen des vollständigen Beitrags) 


GRÜNE: Landesregierung muss umgehend Schadstoffmessungen veranlassen
Laut Berichten der regionalen Medien wurden bei einem Grundwasser-Monitoring in der Kiesgrube Lindower Heide, wo illegale Abfälle lagern, hohe Konzentrationen gefährlicher Stoff wie Bor, Polzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Phenole festgestellt. Der Fall der illegaler Müllentsorgung in der Lindower Heide beschäftigt seit dem 7. Dezember 2016 das Landgericht Potsdam. Angeklagt sind zwei Männer, die laut Staatsanwaltschaft in der Kiesgrube im Landkreis Teltow-Fläming rund 330 000 Tonnen Abfall verklappt haben.
Brandenburg: Illegale Müllhalde in der Lindower Heide

Höchste Zufriedenheit beim Angebot zur Sammlung von Wertstoffen erreicht
Die Sauberkeit der öffentlichen Plätze in Brixen bewerten die Bürger mit der Note 8,6 als gut. Der Dienst zur Restmüllentsorgung kann die guten Zufriedenheitsnoten der Vergangenheit wiederum leicht steigern und kommt auf die Note 8,7. Gar 8,8 erhält der Altölsammeldienst „Öli“. Die höchste Zufriedenheit beim Angebot zur Sammlung von Wertstoffen erreicht im Vergleich zu den Minirecyclinghöfen (8,2) und Wertstoffinseln (8,3) mit 8,6 Punkten weiterhin der Recyclinghof. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Umweltdienste empfinden die Befragten nahezu als gut (7,9). 62 % der Befragten würden auf keine Dienstleistung verzichten, auch wenn dadurch die Tarife sinken würden.
Kunden mit Diensten der Stadtwerke Brixen AG sehr zufrieden

Hitzewellen heizen Städte stärker auf - Städtische «Hitzeinseln» im Sommer
Vor allem war der Monat, mit einer Hitzewelle zwischen dem 19. und 23. Juni, ausserordentlich heiss, der zweitheisseste Juni seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Städte heizen sich wesentlich stärker auf als umliegende Regionen, ein Effekt, der als städtische Hitzeinseln bekannt ist. Um die Ursachen besser zu verstehen – und vor allem um effektive Gegenmassnahmen ergreifen zu können – haben Wissenschaftler an der Empa und der ETH Zürich Modelle zur Wettervorhersage mit den Auswirkungen von Gebäuden und Strassen auf die Bildung von Hitzeinseln kombiniert. Daraus ergab sich eine detaillierte Wärmekarte für Zürich, die zur Vorhersage lokaler Lufttemperaturen verwendet werden kann.
Der Juni 2017 brach in der Schweiz etliche Wetterrekorde


Newsletter

Die vertraglich geregelte Zusammenarbeit von öffentlich- rechtlichen Entsorgungsträgern und privaten Entsorgungsunternehmen wird bereits seit Ende der 1990iger Jahren häufig genutzt, um gemeinsam Aufgaben in der öffentlichen Abfallwirtschaft zu erbringen, Hierzu zählen u. a. Projekte zur Durchführung der Sammellogistik und dem Betrieb von Entsorgungsanlagen. Die Vereinbarung von öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) war hierbei im Wesentlichen von der Aussicht auf eine wirtschaftlichere Aufgabenerfüllung motiviert, insbesondere von der Nutzung des Know-how und der Marktkenntnis des privaten Partners. Die Verantwortung zur Erfüllung der hoheitlichen Aufgaben verbleibt allerdings stets bei dem öffentlichen Partner.
Öffentlich-private Partnerschaft auf Augenhöhe: Das Kooperationsmodell

Landrat Dr. Haas: Landkreis kann nun möglicherweise doch noch wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten
Ein neuer Vergärungsanlagen-Standort für das Biogut aus dem Landkreis Ludwigsburg scheint gefunden: Der Landkreis Germersheim (Rheinland-Pfalz) und das Entsorgungsunternehmen SUEZ planen, die knapp 20 Jahre alte Kompostierungsanlage in Westheim (Landkreis Germersheim) zu erneuern und um eine moderne Vergärungsanlage für kommunale Bioabfälle zu erweitern. Vorbehaltlich der Zustimmung der dortigen Kreisgremien soll die Anlage 2019 in Betrieb gehen und insgesamt rund 58.000 Tonnen Bio- und Heckenabfälle verarbeiten – neben 28.000 Tonnen Biogut aus dem Landkreis Ludwigsburg 22.000 Tonnen aus dem Landkreis Germersheim und 8.000 Tonnen aus der Stadt Karlsruhe. Der Steinbruch Fink in Bietigheim-Bissingen war vor rund einem Jahr als Anlagenstandort in einem Bürgerentscheid abgelehnt worden.
Neuer Vergärungsanlagen-Standort für Biogut aus dem Landkreis Ludwigsburg geplant

10 Jahre Entsorgungsfachbetrieb - Geschäftsführer Ulf-D. Hennies nahm Ehrenurkunde entgegen
Seit zehn Jahren ist die Firma "Gröschel Recycling GmbH" Entsorgungsfachbetrieb. Dieses Jubiläum nahm Geschäftsführer Jörg Lacher zum Anlass, dem Geschäftsführer Ulf-D. Hennies die Ehrenurkunde der bvse-Entsorgergemeinschaft zu überreichen. Das Unternehmen gehört seit 2006 zur RESEBECK GmbH. Es ist seit 2007 Mitglied der bvse-Entsorgergemeinschaft e.V. und wurde im gleichen Jahr erstmalig zum Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert.
Northeim/ Niedersachsen: Gröschel Recycling erhält Urkunde der bvse-Entsorgergemeinschaft e.V.

Robotikexperten der Jacobs University arbeiten gemeinsam mit europäischen Kollegen daran,
Unterwasserroboter mit neuen, automatisierten Funktionen auszustatten

Wann immer in tieferen, für Taucher unzugänglichen Gewässern Arbeiten durchgeführt werden müssen, kommen als „Remotely Operated Vehicles“ (ROV) bekannte, ferngesteuerten Unterwasserroboter zum Einsatz. Ausgestattet mit zwei starken Greifarmen sind sie über ein langes Kabel zur Energie- und Informationsübertragung mit einem Schiff verbunden. Kontrolliert werden sie per Teleoperation, die Bediener bewegen das Fahrzeug und die Greifarme manuell mit verschiedenen Joysticks.
Mehr Effektivität für Tiefseeroboter: Erfolgreicher Praxistest im Mittelmeer

Gärten und Swimmingpools führen auf lokaler Ebene zu Verbrauchsspitzen
Die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist in Österreich auch bei anhaltender Hitze großflächig gesichert. Die heimischen Wasserversorger sind auf Trockenzeiten gut vorbereitet und verfügen über große Wasserressourcen in erstklassiger Qualität. „Extreme Wetterlagen mit langanhaltender Trockenheit und Hitzeperioden sind für die Wasserversorger eine Herausforderung. Vor allem bei Hitzewellen steigt der Wasserbedarf und es kommt zu enormen Spitzenverbräuchen. Die Wasserversorger haben ihre Hausaufgaben gemacht und sind für Hitzeperioden bestens gerüstet, das haben die letzten Tage und Wochen klar gezeigt“, so Franz Dinhobl, Vize-Präsident und Sprecher des Wasserfaches der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW).
ÖVGW: Wasserversorgung läuft auf Hochtouren

Unabhängiges Kostengutachten zur Abschätzung der Ewigkeitslasten des Braunkohlenbergbaus gefordert
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wirft dem Energiekonzern RWE eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit über die Folgekosten der Braunkohlengewinnung vor. Gleichzeitig fordert der Umweltverband die Landesregierung erneut auf, ein unabhängiges Kostengutachten zur Abschätzung der Ewigkeitslasten des Braunkohlenbergbaus in Auftrag zu geben und vom RWE eine Sicherheitsleistung für den Insolvenzfall einzufordern.
BUND: RWE täuscht die Öffentlichkeit

WTV-Präsidentin Petrovic: „Aussetzen von Strafen gibt es im Gesetz nicht
Außerdem wird diese Causa ein Nachspiel haben“
Der unfassbare gesetzliche Pfusch bei der Novelle des Tierschutzgesetzes trug bereits erste „Blüten“: Wie bereits bekannt, dürfen kleine, private Tierschutzvereine durch einen legistischen Pfusch ihre Tiere nicht mehr über das Internet und in der Öffentlichkeit vermitteln. Obwohl sich nicht einmal das zuständige Ministerium, Juristen oder die Verwaltung und Vollziehung darüber einig sind, wie dieses Gesetz in der Praxis nun zu verstehen ist, wurden einige kleine Tierschutzvereine in Wien vergangene Woche bereits mit Post von der Wiener Wasserrechtsbehörde bedacht. Der Inhalt: Verwaltungsstrafen in Höhe von 600 Euro für das für das illegale Vermitteln von Tieren über das Internet.
Stadt Wien setzt Strafen für Tierschutzvereine aus

Lehrgang Führungskraft Kommunalbetrieb

Zunehmende Arbeitsverdichtung, höhere Belastungen durch den demografischen Wandel, Wettbewerbsdruck sowie höhere Anforderungen in Bezug auf die Sozialkompetenzen fordern Führungskräfte mehr denn je. Der Lehrgang Führungskraft Kommunalbetrieb gibt Antworten und Impulse auf die derzeitigen Herausforderungen und Fragen in der Führung. Durch den modulartigen Aufbau und eine praxis- und diskursorientierte Lernmethode stellen wir eine wirksame Umsetzung im Arbeitsalltag sicher.
Führung ist der Hebel für mehr Motivation und Leistungsbereitschaft

Mecklenburg-Vorpommern: Insgesamt 46 Anträge auf Unterstützung nach Sturmflut in Höhe von 2,1 Millionen Euro gestellt
Neben anderen Gemeinden war auch die Gemeinde Zinnowitz Anfang des Jahres von der Sturmflut „Axel“ betroffen, bei der Strände, Wege oder Gebäude in mehreren Küstenorten unseres Landes beschädigt wurden. Bereits wenige Tage nach der Sturmflut wurden ressortübergreifend Hilfsmittel in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro verfügbar gemacht.
Gemeinde Zinnowitz erhält rund 65.500 EUR für die Beseitigung von Sturmflutschäden

Umweltbundesamt startet Ausschreibung für die Kompensation der Dienstreisen aus dem Jahr 2016
Emissionen des Luftverkehrs in großer Höhe sind klimaschädlicher als Emissionen am Boden
Der Umfang der Emissionen ergibt sich aus den Dienstreisedaten der Bediensteten der Bundesregierung und -verwaltung im auszugleichenden Jahr 2016; diese lagen bei insgesamt 235.240 Tonnen CO2-Äquivalenten. Hierzu hat das UBA für sämtliche Dienstreisen die Wegstrecken per Flugzeug und die Kraftstoffverbräuche der Dienstwagen erhoben und die Treibhausgasemissionen berechnet. Weil die Emissionen des Luftverkehrs in großer Höhe klimaschädlicher sind als Emissionen am Boden, hat das UBA zusätzlich einen Faktor 3 für alle Flugreisen angesetzt. Das UBA prüft alle angebotenen Projekte auf die Einhaltung der geforderten Qualität.
BMUB: Bundesbedienstete reisen weiter klimaschonend

BfR gibt Hygienetipps zum Umgang mit Salaten, Kräutern, Tees, Smoothies und anderen
pflanzlichen Lebensmitteln
In Deutschland werden zunehmend Blatt- und Grasprodukte verzehrt. Diese können mit verschiedenen Krankheitserregern belastet sein. Deshalb veröffentlicht das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) jetzt eine ausführliche Stellungnahme zur Belastung von Blatt- und Grasprodukten mit Bakterien, die beim Menschen Erkrankungen verursachen können.
Lebensmittel aus Blättern und Gräsern können Krankheitserreger enthalten

Seit 1983 werden die Nitratgehalte und seit 1990 auch die Pflanzenschutzmittel-Belastungen des für die
Trinkwasserversorgung geförderten Rohwassers erfasst und in Berichten dargestellt

Landesamt für Umwelt: Neuer Nitrat- und PSM-Bericht veröffentlicht

Mit der neuen Delegation in Ulan Bator wird die EU weltweit über insgesamt 140 Delegationen verfügen
EU eröffnet demnächst Delegation in der Mongolei

Bundesumweltministerium fördert Lack sparendes und weniger gesundheitsgefährdendes Sprühsystem
Lackglanz ohne Sprühnebel

Logistik – dem Fachkräftemangel begegnen
EHI-Studie „Personal in der Handelslogistik 2017“

Bundesforstminister Christian Schmidt und AGDW-Präsident zu Guttenberg trafen sich zu Waldspaziergang in Berlin
Zu Guttenberg: Deutschland braucht einen Marshallplan für den Wald

Umsatz steigt um 5 Prozent, Produktion legt um 1,5 Prozent zu
Chemische Industrie nimmt Fahrt auf

LBEG setzt geologische Untersuchungen an Flussablagerungen fort
Bohrkampagne im Gebiet der mittleren Weser in Richtung Süden

Bundeskartellamt: Verstöße dauerten von April 2008 bis Februar 2013
Bußgelder wegen Preisbindungen bei Bekleidung in Höhe von insgesamt rund 10,9 Mio. Euro verhängt

Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeichnet die Gemeinde Breuna als Energie-Kommune aus
100% Erneuerbare stärken Zusammenhalt im Bioenergiedorf Wettesingen

Wellensteyn und P&C Düsseldorf sollen unerlaubte Preisabsprachen von April 2008 bis Februar 2013 praktiziert haben
Bundeskartellamt verhängt Bußgelder wegen Preisbindungen bei Bekleidung in Höhe von 10,9 Mio Euro

Gesetzgeber modernisiert Aufgaben des Deutschen Wetterdienstes
Geändertes Gesetz über den Deutschen Wetterdienst am 25.07.2017 in Kraft getreten

Bundesweite Kundenbefragung zur Regenwassernutzung
Bauunternehmer setzen zunehmend auf Zisternen

Transparenz des Projektes Schacht Konrad hat sich mit den Umstrukturierungen im
Endlagerbereich nicht erhöht

Sanierung der Schachtanlage Konrad

Schneller, einfacher und transparenter sollen künftig Entscheidungen rund ums Bauen fallen
Südtirols LR Theiner hat darüber mit Ingenieuren und Architekten gesprochen

Raum und Landschaft: Bauen wird einfacher, transparenter, schneller

Bundesgerichtshof entscheidet über eine Preisklausel für sogenannte smsTAN
Nur genutzte TANs müssen bezahlt werden

Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ wurde in ihrem Rechte auf prozessuale Waffengleichheit verletzt
Unmittelbar Verfassungsbeschwerde gegen presserechtliche Unterlassungsanordnungen möglich

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zum aktuellen Innovationsindikator 2017.
Innovationsindikator 2017: Deutschland rangiert weltweit an vierter Stelle bei Innovationen

Projekt kostet statt acht Millionen Euro voraussichtlich 100 Millionen Euro
Deutsches Museum Nürnberg: Ein finanzpolitischer Saustall

Weltweiter Bedarf an Infrastrukturinvestitionen erreicht 2040 97 Billionen US$
Jedes Jahr müssen 3,7 Billionen US$ in Infrastruktur investiert werden

Revision zum Bundesverwaltungsgericht wurde wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen
Stuttgart 21: Staatsministerium muss Umweltinformationen herausgeben

Mainzer Wirtschaftsdezernent: Ordnungsamt kann nicht überall sein
Sitte: Obstklau ist kein Kavaliersdelikt

Volksentscheid zum Weiterbetrieb des Flughafens Tegel
BUND Berlin startet Kampagne: „Danke für Ihr Nein zu TXL“


ARCHIV: Dienstag, 25. Juli 2017

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Mitglied im Deutschen Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.