EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 02. August 2017

Beschluss über das Verfahren für die Verlegung der derzeit im Vereinigten Königreich ansässigen EU-Agenturen

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NABU: Nationales Forum Diesel kommt zwei Jahre zu spät – BUND: Brandbrief an Kanzlerin Merkel zum Diesel-Gipfel
Die Schrottbranche wittert eine neue Chance und die GRÜNEN sehen jeden Tag einen neuen Skandal im Skandal

Das Thema Dieselgate beschäftigt den Bundestag schon eine ganze Weile. Die Grünen im Bundestag haben zusammen mit Verbraucher- und Umweltverbänden und weiteren Experten Auswege aus der Autokrise und der hohen Luftbelastung in unseren Städten diskutiert. Doch mitten in der Sommerpause verschärfen sich die Vorwürfe gegen deutsche Automobilkonzerne: Im Raum steht ein Kartellverdacht gegen VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler. Betroffen wären Millionen von Verbraucher und eine Industrie, von der hunderttausende Arbeitsplätze abhängen. Aber jetzt soll der sogenannte Dieselgipfel Wunder vollbringen.
Geht ein Ruck durch die Autobranche oder bleibt es ein Rütteln?

Überwachungsbehörden in den Niederlanden haben weitere mit Biozid (Fipronil) belastete Eier identifiziert
Die Überwachungsbehörden in den Niederlanden haben weitere Eier identifiziert, die mit dem nicht zugelassenen Stoff Fipronil, einem Biozid zur Bekämpfung von Parasiten, belastet sind. Es handelt sich um Eier, die in den Niederlanden in den Verkauf gelangt sind. Die niederländischen Behörden empfehlen, Eier mit dem Stempelaufdruck X-NL-40155XX nicht zu verzehren. Verbraucherinnen und Verbraucher, die in den vergangenen Tagen Eier in den Niederlanden beziehungsweise im Grenzgebiet gekauft haben, sollten den Stempelaufdruck ihrer Eier kontrollieren. Sollte es sich um Eier mit dem genannten Stempelaufdruck handeln, werden die Verbraucherinnen und Verbraucher gebeten, diese Eier nicht zu verzehren, sondern über den Restmüll zu entsorgen.
Über eine Million belastete Eier in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in Umlauf 

Am 2. August wird die Menschheit das Budget der Natur für dieses Jahr aufgebraucht haben ab jetzt leben wir auf "Öko-Pump"
Das Jahr 2017 hat noch 151 Tage und bereits jetzt sind die Ressourcen, die pro Jahr erneuert werden können aufgebraucht. Für den Rest des Jahres machen wir ökologische Schulden und vernichten die stillen Reserven der Erde. Umweltorganisationen rufen anlässlich des Erdüberlastungstages (Earth Overshoot Day) am 2. August zu einem effizienteren und nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen auf.
Earth Overshoot Day: Ressourcenverbrauch steigt

Die TIM CONSULT-Methodik

Einen der wichtigsten Kostenfaktoren der Abfailwirtschaft stellen die Sammiung und der Transport von Abfällen dar. Durch eine Optimierung der Touren können diese Kosten langfristig reduziert werden. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich viele Touren über die Jahre hinweg aufgrund von Veränderungen im Bereich der Infrastruktur in der Leistungsanforderung verschieben Es entstehen zunehmend Abweichungen zwischen den tatsächlich gefahrenen und den ursprünglich geplanten Touren. Neben Kostensteigerungen ergeben sich hieraus meist auch Unterschiede bei den Leistungsanforderungen zwischen den Touren. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der damit einhergehenden Verschiebung der Altersstruktur sollte auf einen fairen und altersgerechten Zuschnitt der Touren geachtet werden.
Tourenoptimierung unter besonderen Herausforderungen

Bayerns Umweltmimisterin Scharf: "Naturjuwel unter neuer Führung"
Dr. Roland Baier tritt sein Amt mit Wirkung zum 1. August an. Der studierte Forstwissenschaftler war vorher Vizechef des Bayerischen Amtes für forstliche Saat- und Pflanzenzucht in Teisendorf. Auch war er schon einmal für fünf Jahre Vizechef im Nationalpark Berchtesgaden. In seiner forstlichen Karriere hat er sich intensiv mit den bayerischen Naturwaldreservaten und dem Bergwald beschäftigt.
Leiter-Wechsel im Nationalpark Berchtesgaden - Dr. Roland Baier folgt Dr. Michael Vogel

Aktualisierung des Konzepts zur Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebranntem Nuklearbrennstoff
Für die Tschechische Republik stellt eine nachhaltige und sichere Kernenergiewirtschaft eine wichtige Voraussetzung für die industrielle Weiterentwicklung und die Aufrechterhaltung der Lebensqualität der Bevölkerung dar. In zahlreichen Industrieanwendungen, in der Forschung und im Gesundheitswesen kommen Radionuklide zum Einsatz. Infolge dieser friedlichen Nutzung der Kernenergie und der ionisierenden Strahlung entstehen radioaktive Abfälle.
Tschechische Entsorgungsstrategie 2017

Europäische Kommission beginnt mit Sichtung der Bewerbungen
Beschluss über das Verfahren für die Verlegung der derzeit im Vereinigten Königreich ansässigen EU-Agenturen

Es obliegt den Regierungen der 27 Mitgliedstaaten, über die neuen Standorte für die EMA und die EBA, deren Sitz derzeit London ist, zu entscheiden. Die Verlegung der Agenturen ist eine direkte Folge der auf der Tagung des Europäischen Rates vom 29. März 2017 offiziell mitgeteilten Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen. Die Verlegungsfrage fällt nicht unter die Brexit-Verhandlungen, sondern sie ist ausschließlich Gegenstand der Verhandlungen zwischen den anderen 27 EU-Mitgliedstaaten. Die Kommission hat sich wiederholt für eine schnelle Entscheidung über die neuen Standorte ausgesprochen, da die EMA und die EBA zwei zentrale EU-Aufsichtsbehörden sind, die auch nach März 2019 reibungslos und ununterbrochen funktionieren müssen.
Neue Standorte für Europäische Arzneimittel-Agentur und Bankenaufsichtsbehörde

Studie - Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
Die steigende Ressourcenknappheit macht deutlich: Die heutige Wegwerfgesellschaft wird nicht mehr lange funktionieren. Was wäre, wenn alle eingesetzten Stoffe über den Lebenszyklus der Waren hinaus in einem geschlossenen Kreis der Nutzung blieben? Das neue Konzept der zirkulären Wirtschaft (Circular Economy) geht weit über das klassische Recycling hinaus, bei dem meist das Produkt an Qualität verliert. Fraunhofer UMSICHT erstellte im Auftrag des VCI NRW eine Studie zur zirkulären Nutzung anhand von drei Stoffströmen.
Die heutige Wegwerfgesellschaft wird nicht mehr lange funktionieren

Seit 20 Jahren wird im Neuköllner Blumenviertel zur Unterstützung der Altlastensanierung Grundwasser gefördert
Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, einen Bericht an das Abgeordnetenhaus über den Weiterbetrieb der Grundwasserregulierungsanlage im Rudower Viertel beschlossen. Seit 20 Jahren wird in einer Brunnengalerie im Neuköllner Blumenviertel zur Unterstützung der Altlastensanierung in Johannisthal Grundwasser gefördert. Ein weiterer Effekt dabei ist, dass zahlreiche nicht fachgerecht abgedichtete Keller vor drückendem Grundwasser geschützt werden.
Perspektive für Betroffene mit nicht fachgerecht abgedichteten Kellern


Eine wichtige Fragestellung wird sein, wie wir gemeinsam wichtige Beiträge zum Klimaschutz leisten können. Wir können nur durch gute und nachhaltige Entwicklungen Einfluss auf das Klima nehmen. Es liegt in unserer Verantwortung, dieser Verpflichtung nachzukommen.Wir werden darüber hinaus praxisnahe Themen behandelt, wie den Einsatz von Rückfahrassistenten bei Entsorgungsfahrzeugen, alternative Fahrzeugantriebe aber auch vergaberechtliche Implikationen des LKW-Kartells. Es werden die verschiedenen Aspekte der Gewerbeabfallverordnung wie z.B. die Auswirkungen als auch die Umsetzung dieser Verordnung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Spannend wird sicher auch die Vorstellung der Entwicklung der klassischen Straßenreinigung, die besonders in Großstädten ein immer nachhaltigeres Thema wird. Der Trend geht weg von der separaten Straßenreinigung zur Stadtbildpflege.
Kreislaufwirtschaft als zentraler Beitrag zum Klimaschutz

Berlin: Im Rahmen der Grundversorgung soll es 257 öffentliche Toiletten geben
Durch das Auslaufen des „Toilettenvertrages“ nach 25 Jahren können nun der Bedarf an öffentlichen Toiletten und deren bedarfsgerechte Ausstattung ermittelt sowie die künftige Versorgung an diesem Bedarf ausgerichtet werden. Bisher ist die Versorgung mit öffentlichen Toiletten vom Grad der Kommerzialisierung des öffentlichen Straßenlandes durch Werbeanlagen abhängig.
Toilettenkonzept für Berlin beschlossen.

Keine neue Befunde, sondern um "erwartete verfahrensbedingte Messabweichungen"
Das Atomkraftwerk Tihange ist nicht einmal 60 km und das Atomkraftwerk Doel nur rund 115 km von der deutsch-belgischen Grenze entfernt. Für das Rheinland und insbesondere für die grenznahe StädteRegion Aachen besteht deswegen ein starkes öffentliches Interesse an den Atommeilern. Im Sommer 2012 wurden in Doel 3 und Tihange 2 mehrere tausend Ultraschallanzeigen im Grundmaterial der geschmiedeten Reaktordruckbehälter (RDB) festgestellt.
Neue Befunde in belgischen AKW

Öko-Kraftwerke aufgrund gesunkener Kosten immer beliebter
Auch immer mehr Unternehmen nutzen ihre Dächer für eigene Solarkraftwerke

Der deutsche Solarmarkt befindet sich wieder auf Wachstumskurs. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden laut Bundesnetzagentur Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 900 Megawatt errichtet, rund 75 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (515 Megawatt).
Solarstrom-Nachfrage 75 Prozent über Vorjahr

Chemiker der Universität Bielefeld arbeiten an neuer Produktionsmethode
Mit einem Flow-Reaktor umweltschonend Wirkstoffe erzeugen

Gewässer als Lebensraum und als Lebensgrundlage schützen und erhalten
SGD Nord: Chinesische Umweltschützer besuchen den Fischpass Koblenz

Es muss Konsequenzen geben, genauso wie jeder Autofahrer seine Konsequenzen bei Verkehrsvergehen tragen muss
Diesel-Gipfel: Mecklenburg-Vorpommerns Umweltmimister Backhaus fordert Umdenken

Mehr als 1.500 Überschreitungstage an Österreichs Feinstaubmessstellen hat das
Umweltbundesamt im 1. Halbjahr registriert

Gas hilft gegen Feinstaubrekorde

Hitzewelle soll Höhepunkt erreichen - Notstandsmaßnahmen - wie beispielsweise Bewässerungsverbote - vermeiden
Südtirol: Landeshauptmann Kompatscher ruft zu achtsamem Umgang mit Wasser auf

Baustaatssekretär Adler unterzeichnet Vereinbarung zum Neubau des Krankenhauses im erdbebenzerstörten italienischen Dorf
Bundesbauministerium unterstützt den Wiederaufbau von Amatrice mit 6 Millionen Euro

BDSV und VDM: Diesel-Abwrackprämie brächte doppelten Nutzen für die Umwelt
Deutsche Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen und Metallhändler bereit zum Abwracken

Seit über 300 Jahren werden die deutschen Wälder nach den weltweit höchsten Standards
nachhaltig bewirtschaftet

Potenziale von Wald und Holz konsequent ausschöpfen

Wattenrat kritisiert Fremdenverkehrsindustrie: Feuerwerke und lautstarke "Events"
am Wattenmeer-"Weltnaturerbe"

Vögel fliehen in Massen vor Feuerwerken

Neue Gewerbeabfallverordnung: DUH fordert von den Bundesländern strikten Vollzug der Getrenntsammlung von Gewerbeabfällen
Novellierte Verordnung zum Umgang mit Gewerbeabfällen tritt am 1. August 2017 in Kraft

Ergebnisse schaffen mehr Datentransparenz - Mehr Vollzug und klarere Regelungen notwendig
Altfahrzeugmarkt wird durch Online-Handel immer unübersichtlicher

Scholz fordert klare Verhältnisse zum Verbleib von Altfahrzeugen

HWWI Standpunkt: Industrielle Kartelle verspielen die technologische Zukunftsfähigkeit.
Von industriellen Kartellen und digitalen Monopolen

Der neue Monatsreport des WIFO
Handelskammer Bozen (Südtirol): 93 % aller Betriebe in heimischen Händen

Laut Umfrage meint die Mehrzahl der Verbraucher, dass die Politik im VW-Dieselskandal
Interessen der Autohersteller bevorzugt

Autogipfel: Hersteller in die Verantwortung nehmen

In 100 Tagen wird ein neuer Performance-Plan vorgestellt
Opel und Vauxhall sind jetzt Teil der PSA-Gruppe

Italcementi-Akquisition stärkt Absatz, Umsatz und Ergebnis
HeidelbergCement berichtet Ergebnisse des zweiten Quartals 2017

Hauptingenieurbauarbeiten der Lose S1 und S2 der neuen Hochgeschwindigkeits-
Bahnstrecke HS2 in Großbritannien

STRABAG baut Milliarden-Infrastrukturprojekt in Großbritannien


ARCHIV: Dienstag, 01. August 2017


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Mitglied im Deutschen Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.