EUROPATICKER aktuell
Donnerstag, 03. August 2017

Nationales Forum Diesel: Kein Aufatmen für Verbraucher

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Wirtschaftliche Entwicklung: SRH solide und zukunftsorientiert aufgestellt - höheren Jahresüberschuss realisiert als geplant - Scholz macht Müll zur Chefsache
Die Hamburger Bürgerinnen und Bürger vermeiden Müll und nutzen die Wertstofftonnen, Recyclinghöfe und Depotcontainer der Stadtreinigung Hamburg (SRH) immer intensiver. Das Pro-Kopf-Aufkommen von Restabfall aus Hamburger Privathaushalten ist 2016 durch Abfallvermeidung und Mülltrennung um rund 10 Kilogramm pro Jahr auf 244,75 kg/EW/a gesunken. Trotz deutlich gestiegener Bevölkerungszahl(1) sammelte die SRH 2016 in den schwarzen Restmülltonnen nur 455.400 t Abfall. Das entspricht fast unverändert dem niedrigen Niveau von 2015 (454.900 t). Gleichzeitig stieg die Gesamtrecyclingquote der von der SRH im Jahr 2016 erfassten und behandelten Abfälle auf 58 Prozent (2015: 55 Prozent).
Hamburg sieht in Recycling-Offensive einen Erfolg

Der Grüne Punkt, BellandVision und Interseroh kündigen Clearing-Verträge und ergreifen mit neuen Verträgen Initiative zur Sicherung der Produktverantwortung
Die von den dualen Systemen an ihre Clearingstelle gemeldeten Lizenzmengen für Glas, Papier, Pappe und Karton sowie für Leichtverpackungen liegen für das Jahr 2016 zum wiederholten Male und deutlicher als bislang befürchtet unter den Zahlen der DIHK-Hinterlegungsstelle. In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Ansätze das Mengenclearing zwischen den dualen Systemen für alle Parteien korrekt und fair zu gestalten. Im Fokus steht immer, dass die vom Verpflichteten an sein duales System gemeldeten Verkaufsverpackungen nicht nur an den DIHK, sondern auch an die Clearingstelle zur Kostenbeteiligung vollständig weitergemeldet werden. Das ist von großer Bedeutung, damit alle Systembetreiber gemäß ihrer Lizenzmengen an den Entsorgungskosten beteiligt und diese nicht zu Lasten anderer verschoben werden.
Neue Clearing-Verträge stellen fairen Wettbewerb und Übergang zum Verpackungsgesetz sichern

Seit Dienstag ist die Gesellschaft für Zwischenlagerung im Bundesbesitz
Nach der Neuordnung der Zuständigkeiten für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle organisiert Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch den Betrieb von atomaren Zwischenlagern neu. Diese bisher von den Atomkonzernen wahrgenommene Aufgabe fällt ab sofort in die Verantwortung des Bundes. Die zu diesem Zweck im März 2017 gegründete Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) ist am 1. August 2017 zu 100 Prozent in den Besitz des Bundes übergegangen. Die Übernahme der BGZ ist ohne Zahlung eines Kaufpreises erfolgt.
Bund übernimmt atomare Zwischenlager

Tarifliche Theorie und betriebliche Praxis

In diesem Seminar werden Sie mit den grundsätzlichen Inhalten der neuen Entgeltordnung vertraut gemacht. Sie erfahren, worin die wichtigsten Unterschiede zum bisherigen Eingruppierungsrecht bestehen, wie mit Beschäftigten verfahren wird, die vor dem Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung eingruppiert worden sind und wie künftig Eingruppierungen vorgenommen werden. Ihnen wird vermittelt, welche Inhalte bei der Erstellung der Arbeitsplatzbeschreibungen relevant sind, worauf Sie bei der Bildung von Arbeitsvorgängen achten sollten und wie diese im Rahmen der Stellenbewertung und Eingruppierung den entsprechenden Tätigkeitsmerkmalen zugeordnet werden. Anhand von Übungsbeispielen aus kommunalen Unternehmen lernen Sie die Grundlagen der Bewertung und ihre Umsetzung in der betrieblichen Praxis kennen.
Stellenbewertung und Eingruppierung nach den neuen Merkmalen - Erfahrungsaustausch

Deutsche Hersteller sagen Nachrüstung von über 5 Mio. Diesel-Pkw zu
Software-Updates werden Gerichte nicht überzeugen. Fahrverbote sind damit nicht vom Tisch

Heute trafen sich Bund, betroffene Länder und Autobranche in Berlin, um die Probleme mit der Luftqualität in deutschen Städten zu erörtern. Ziel des Forums sei es, "Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffemissionen bei Diesel-Pkw zu vereinbaren", erklärte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in der Regierungspressekonferenz. Zur ersten Sitzung des Nationalen Forum Diesel hatten die zuständigen Bundesministerien für Verkehr und für Umwelt eingeladen. Die Bundeskanzlerin sei selbstverständlich in alles eingebunden, so Demmer. Von Regierungsseite hatten neben Vertretern des Wirtschaftsministeriums und des Forschungsministeriums auch der Staatsminister im Kanzleramt, Helge Braun, teilgenommen.
Die Automobilindustrie seien sich mit der Politik einig in dem Ziel, die Luftqualität weiter zu verbessern, interpretiert die Autobranche . das "Nationales Forum Diesel". Fahrverbote können und müssen in Deutschland vermieden werden. Die Hersteller im VDA sagen eine umfassende und zügige Nachrüstung von über 5 Mio. Diesel-Pkw in Deutschland zu. Darüber hinaus werden sich unsere Hersteller am geplanten Fonds „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ beteiligen. Wir haben gemeinsam mit der Bundesregierung und den Ländern den Ehrgeiz, dass Deutschland das Land zukunftsfähiger und nachhaltiger Mobilität ist und bleibt.
Nach dem Dieselgipfel hält Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Innenstädten nicht für ausgeschlossen. "Ob die Vermeidung gelingt, hängt davon ob, ob die Umrüstpläne erfolgreich sind und wie die vereinbarten Maßnahmen wirken", sagte Hendricks am Mittwoch in einer Pressekonferenz.
Nationales Forum Diesel: Kein Aufatmen für Verbraucher

Aufbau eines ultraschnellen Netzes von Ladestationen in ganz Europa
E.ON hat den Autohof Strohofer an der A3 im bayrischen Geiselwind als ersten Standort für ein europaweites Netz von ultraschnellen Ladestationen ausgewählt, das das Unternehmen gemeinsam mit dem dänischen Mobilitätsdienstleister CLEVER aufbauen will. Damit unterstreicht E.ON ihren Anspruch, eine führende Rolle beim Übergang zur Elektromobilität in Europa zu übernehmen. Heute übergab Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Förderbescheid aus dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur an E.ON.
E.ON errichtet eine der ersten kommerziellen, ultraschnellen Ladestationen im bayerischen Geiselwind

ASA: Für hochwertiges Recycling sollte Klasse vor Masse gehen
Am 1. August 2017 ist die neue Gewerbeabfallverordnung in Kraft getreten. Mit der Verordnung müssen die Betriebe gewerbliche Siedlungsabfälle sowie Bau- und Abbruchabfälle zukünftig nicht nur getrennt erfassen, sondern die Entsorgung auch umfassend dokumentieren. Aufbereitungsanlagen sollen eine Sortierquote ≥ 85 % und ab dem 01. September 2019 eine Recyclingquote von mindestens 30 Masseprozent erreichen. Bisher wurden nach Angaben der Bundesregierung nur rund 7 % der circa 6 Millionen Tonnen Abfälle recycelt. Etwa 50 % der Gewerbeabfälle wurden thermisch entsorgt. Das soll sich nun ändern.
Gewerbeabfallverordnung – Made in Germany, aber kein Exportschlager!

Die Hauptstadtregion verfügt mittlerweile über 3.500 elektrische Fahrzeuge, davon etwa 400 im elektrischen Carsharing und rund 400 Elektroroller
Berlin ist ein wichtiger Standort für die Elektromobilität in Deutschland und Europa. In der Hauptstadt wird Elektromobilität zudem für alle Bürger erfahrbar. Das geht aus dem Abschlussbericht zum Projektstand aller Vorhaben im Rahmen des „Internationalen Schaufensters Elektromobilität Berlin-Brandenburg“ hervor, den der Senat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, zur Kenntnis genommen hat.
In Berlin wird Elektromobilität für alle Bürger erfahrbar

Abwechslungsreich – mit viel Regen und örtlichen Überschwemmungen
In den ersten beiden Julidekaden lag Mitteleuropa zeitweilig unter dem Einfluss von Hochdruckgebieten, die jedoch regelmäßig von Westen heranziehenden Tiefdruckgebieten Platz machen mussten. Im Übergangsbereich gelangte häufig sehr warme oder gar heiße Luft von der Iberischen Halbinsel in den Süden und Westen Deutschlands. Nachfolgend entluden sich immer wieder schwere Gewitter mit Sturmböen, Hagel und teilweise großen Niederschlagsmengen. Der Nordosten Deutschlands verblieb dagegen meist in mäßig warmer oder kühler Luft, die sich im letzten Monatsdrittel durch Tief „Alfred“ in Verbindung mit intensivem Dauerregen vorübergehend in ganz Deutschland durchsetzen konnte. Insgesamt war der Juli ein warmer und sehr nasser Monat mit etwas zu wenig Sonnenschein. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Deutschlandwetter im Juli 2017

Eurologistik Umweltservice GmbH ist ein mittelständisches, zertifiziertes Unternehmen im Land Brandenburg
Die Veolia Umweltservice GmbH beabsichtigt, einhundert Prozent der Geschäftsanteile an der Eurologistik Unternehmensgruppe inklusive aller Tochtergesellschaften zu erwerben.  “Wir setzen damit die Wachstumsstrategie in einer unserer Kernregionen fort und stärken zudem das Segment der Ersatzbrennstoffaufbereitung”, betont Matthias Harms, CEO der Veolia Umweltservice Gruppe. Eurologistik erwirtschaftete mit etwa 245 Mitarbeitern an sieben Standorten im Jahr 2016 einen Umsatz von 38,8 Millionen Euro. Das umsatzstärkste Tochterunternehmen ist dabei die Eurologistik Umweltservice GmbH. 
Veolia will Eurologistik Gruppe übernehmen

OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs
Die OMV, das internationale, integrierte Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Wien, hat heute den Verkauf ihres Anteiles von 50 Prozent an dem Ashtart Ölfeld im Golf von Gabes, Tunesien, sowie die Beteiligung von 50 Prozent an der Betreibergesellschaft SEREPT an PERENCO, ein unabhängiges Öl- und Gasunternehmen, abgeschlossen. Die durchschnittliche OMV Produktion von Ashtart lag im Jahr 2016 bei 3.000 boe pro Tag. Die Transaktion tritt mit Wirkung vom 1. Jänner 2016 in Kraft. Die Partner haben zum Transaktionswert Stillschweigen vereinbart. Die verbleibenden 50 Prozent der Anteile an Ashtart und SEREPT werden auch nach Transaktionsabschluss weiterhin von der Tunisian National Oil Company (ETAP) gehalten.
OMV hat den Verkauf des Ashtart Feldes in Tunesien abgeschlossen

Christoph Ruoff als Sprecher für den Bereich Fensterbau gewählt
Rewindo Premium-Partner nehmen Arbeit auf

Maßnahme dient Aufrechterhaltung der Beweidungsmöglichkeiten/
Pflegearbeiten im Petkumer Deichvorland beginnen

Für die Bevölkerung, auch für die unmittelbare Nachbarschaft des Unternehmens, bestand keine Gefahr der Ansteckung
mit Influenza-Viren aus dem Abwasser

Dresden: Stellungnahme der Landeshauptstadt zum Vorfall bei GlaxoSmithKline

Die Regenerationsfähigkeit unserer Ressourcen kann mit dem Verbrauch immer weniger Schritt halten.
Das ist ein alarmierendes Signal

Welterschöpfungstag: BDE fordert klares Bekenntnis der Politik zur Kreislaufwirtschaft

Preisgelder sollen die Projekte weiter fördern und die Schüler unterstützen
Umweltpreis ERlangen fünf Mal verliehen

Sachsens Umweltminister Schmidt: „Schutz in Sachsen hat sich nach Flut von 2002 erheblich verbessert“
2,6 Milliarden Euro für Hochwasserschutz im Freistaat Sachsen seit 2002

Positive Entwicklungen bei Schutzgebieten, Wäldern und Flüssen - Handlungsbedarf in der Agrarlandschaft
Bundeskabinett beschließt 2. Rechenschaftsbericht zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt

Rosaroter (Alb)traum - „Wehret den Anfängen“ ist in diesem Zusammenhang die definitiv beste Einstellung
Der Nationalpark Harz bekämpft Bestände des Drüsigen Springkrauts

Gerade die Pflichtmitgliedschaft sichert, dass alle regional Betroffenen ihre Interessen einbringen können
und diese fachkundig vertreten werden

Verfassungsbeschwerden gegen die Beitragspflicht für Pflichtmitglieder der IHK erfolglos

SWB Energie und Wasser setzt im Rahmen des Projektes "Fernwärme 2020" den Ausbau
des Bonner Fernwärmenetzes fort

Mehr Bonner sollen Fernwärme nutzen können

Weniger Bürokratie, mehr Fördermöglichkeiten
Brandenburg: Forstliche Förderrichtlinie überarbeitet

Eines der größten Citizen Science-Projekte Europas mit über 1.000 Freiwilligen erfolgreich beendet
Wildkatzenbestände in Deutschland auf dem Weg nach oben

Luftschadstoffprognose für A100 basiert auf falschen Emissionsdaten
BUND-Berlin: Senat muss Wiederaufnahme des Verfahrens prüfen

2015 hat der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen
14 Millionen Menschen unterstützt

EU-Nahrungsmittelhilfe in Form von Direkthilfe

Erholung vom Stimmungstief nach dem Frankenschock bestätigt sich
Schweizer Konsumenten blicken zuversichtlicher auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Verdacht der „Freisetzung von Schadstoffen unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten"
BUND stellt Strafanzeigen gegen Verantwortliche des Diesel-Kartells


ARCHIV: Mittwoch, 02. August 2017

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
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Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.