EUROPATICKER aktuell
Donnerstag, 24. August 2017

Antrag an Berner Konvention um Rückstufung des Schutzstatus des Wolfes von "streng geschützt" zu "geschützt"

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EEW Energy from Waste und AkzoNobel setzen Partnerschaft langfristig fort
„Der Chemiepark Delzijl produziert Inhaltsstoffe für eine Fülle an Produkten, die essentiell sind für unser aller tägliches Leben“, sagt Knut Schwalenberg, Geschäftsführer von AkzoNobel Industrial Chemicals. „Die Partnerschaft mit EEW stellt die Versorgung mit nachhaltig erzeugtem Prozessdampf sicher. Sie trägt bei gleichbleibender Produktion dazu bei, unsere CO2-Emmissionen – ganz in Übereinstimmung mit unserer Vision für eine nachhaltige Chemie – zu reduzieren.“
EEW beliefert weiterhin den niederländischen Industrial Park Delfzijl mit Prozessdampf

Hendricks und Krautzberger: Umtauschprämie nur für saubere Fahrzeuge einsetzen
Die beim Dieselforum am 2. August beschlossenen Maßnahmen führen zu einer Senkung der Stickstoffdioxidbelastung in den deutschen Städten von bis zu sechs Prozent. Diese Senkung reicht in den meisten betroffenen Städten nicht aus, um den Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter einzuhalten, der in der EU zum Schutz der menschlichen Gesundheit gilt. Das ergeben Modellrechnungen des Umweltbundesamtes (UBA), die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in Auftrag gegeben hatte und heute der Öffentlichkeit vorstellte.
Diesel-Pkw: Software-Updates reichen nicht aus für saubere Luft

Norbert Rethmann: ReFood Hude hat sich in den letzten Jahren überaus positiv entwickelt
Nach neun Monaten Bauzeit öffnete die ReFood GmbH & Co. KG am 11. August die Tore ihrer neuen Niederlassung im Gewerbe- und Industriegebiet Holler-Neuenwege. Mit dem neuen Standort setzt sich die langjährige Partnerschaft mit der Gemeinde Hude fort.
Bereits seit zehn Jahren ist ReFood in der Entsorgung und Verwertung von Speiseresten und überlagerten Lebensmittelresten in Hude aktiv. Das Wachstum des Unternehmens in den letzten Jahren erforderte ein größeres Betriebsgelände. Landrat Carsten Harings, Bürgermeister Holger Lebedinzew, Präsident der IHK Oldenburg Gert Stuke und Norbert Rethmann, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der RETHMANN SE & Co. KG, eröffneten am 11. August den neuen Standort im Gewerbe- und Industriegebiet Holler-Neuenwege. Von seinem bisherigen Sitz an der Straße „An der Autobahn“ ziehen die rund 75 Mitarbeiter auf das neue Gelände um.
ReFood eröffnet neue Niederlassung in Hude

Wichtige rechtliche, technische und wirtschaftliche Aspekte bislang nicht berücksichtigt
Die Deutsche Bauindustrie und das Deutsche Baugewerbe fordern in einem gemeinsamen Schreiben die Ausschussmitglieder des Bundesrates auf, den Entwurf der Mantelverordnung für Ersatzbaustoffe und Bodenschutz in einigen Punkten zu korrigieren. "Trotz zu begrüßender Fortschritte gegenüber dem Referentenentwurf sehen wir mit großer Sorge, dass der vorliegende Kabinettsbeschluss wichtige technische, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte für kosten- und umweltgerechtes Bauen nicht berücksichtigt", erklärten Dipl.-Ing. Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, in ihrem Schreiben.
Bau-Spitzenverbände fordern: Entwurf der Mantelverordnung muss korrigiert werden


Europaweit sind mineralische Abfälle, zu denen insbesondere Bau- und Abbruchabfälle gehören, der mit Abstand größte Abfallmassestrom. Die geltenden Rahmenbedingungen beeinflussen die Abfallwirtschaft und die vorgelagerten wirtschaftlichen Tätigkeiten erheblich, finanziell ebenso wie unter dem Aspekt der Entsorgungssicherheit. Die fachlichen und rechtlichen Anforderungen an die Entsorgung mineralischer Abfälle sind deutlich in Bewegung. Die Rechtsprechung nimmt in aktuellen Entscheidungen Stellung zur Geltung und Anwendbarkeit der LAGA-Mitteilung 20 und zu weiteren Fragen zum bestehenden Rechtsrahmen. Durch die POP-AbfallÜberwVO, die am 1. August gerade in Kraft getreten ist, hat der Verordnungsgeber aktuell einen zwar speziellen, aber praktisch relevanten Abfallstrom neu geregelt. Mit dem Regierungsentwurf für die sog. Mantelverordnung von Anfang Mai hat die Bundesregierung ein zentrales Regelwerk so weit vorangebracht. Nicht nur die ohnehin bereits viel diskutierten Regelungen der Mantelverordnung, sondern vor allem auch ihre fachliche Grundlagen und Ableitungen von Werten verdienen besondere Aufmerksamkeit. Schließlich gilt es, Märkte und Nachfrage für die Verwertung von mineralischen Abfällen zu entwickeln, denn andernfalls lässt sich die Abfallhierarchie mit ihrem Vermeidungs- und Recyclingvorrang nicht in die Praxis umsetzen. All diese Aspekte werden in der Veranstaltung von erfahrenen und in der Praxis tätigen Referenten aus Verwaltung, Verbänden, Unternehmen und Anwaltschaft vorgestellt. Die Fachkonferenz erläutert die anstehenden Veränderungen und ihre praktischen Auswirkungen in der Abfallwirtschaft.
Geltender Rechtsrahmen und aktuelle Rechtsprechung zur Ablagerung von Abfällen

Bund der Steuerzahler kritisiert den aktuellen Subventionsbericht der Bundesregierung
Die Subventionsquote des Bundes lag 2016 aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung bei 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Damit lag sie auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Jahre. Das geht aus dem 26. Subventionsbericht für die Jahre 2015 bis 2018 hervor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Das Subventionsvolumen der Finanzhilfen und Steuervergünstigungen des Bundes steigt hingegen von 20,9 Milliarden Euro 2015 voraussichtlich um 4,3 Milliarden Euro auf 25,2 Milliarden Euro 2018. Für die Haushaltsjahre 2017 und 2018 zeichnet sich damit auch ein geringfügiger Anstieg auf 0,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab.
Bundeskabinett: Subventionen auf niedrigem Niveau

Für Brandenburg soll Rahmenrichtlinie des Bundes für Hilfen nach extremen Wetterereignissen in Kraft gesetzt werden
Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat heute in Vetschau mit dem Präsidenten des Landesbauernverbands, Henrik Wendorff, eine erste Bilanz der diesjährigen Ernte gezogen. Brandenburgs Bauern bewirtschaften rund 1,3 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF). Das sind fast 45 Prozent der Bodenfläche des Landes. Auf etwa 550.000 Hektar wird Getreide angebaut. Knapp 300.000 Hektar sind Dauergrünland.
Vorläufige Bilanz der Ernte 2017: Kein gutes Jahr - Hilfe nach extremen Wetterereignissen

Seit 2012 mehr als 400 Tonnen Kerosin über Bayern abgelassen - über das gesamte Bundesgebiet 2.482,45 t
Immer wieder müssen Flugzeuge über Bayern Treibstoff ablassen, um in kritischen Situationen ihr Landegewicht zu verringern. In den Jahren 2012 bis heute wurden in Bayern 28 derartige Fälle gemeldet, alleine in den Jahren 2015 und 2016 wurden über dem Freistaat 401,5 Tonnen Kraftstoff abgelassen, mehr als in jedem anderen Bundesland. In den fünf Jahren von 2012 bis 2016 summiert sich der Kraftstoffablass über Bayern auf 633,3 Tonnen. Das geht aus einer Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage von SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher hervor.
Bayerns SPD Landtagsfraktion thematisiert mögliche Gesundheitsgefahren und Umweltschäden

Österreich: Nachhaltiger Hochwasser- und Gewässerschutz nur gemeinsam mit der Land- und Forstwirtschaft möglich
Flüsse sind wertvolle Lebensräume und Orte der Erholung, bergen allerdings auch Gefahren: Hochwässer und Überschwemmungen können schwere Schäden verursachen. „Gut geplante Schutz- und Rückhaltemaßnahmen sind das Um und Auf, um diese Risiken zu minimieren, gleichzeitig die Gewässerökologie zu verbessern und den Erhalt unserer Flusslandschaften zu sichern. Oftmals sind hier LandbewirtschafterInnen gefragt, Flächen für Schutz- und Rückhaltemaßnahmen bereitzustellen. Andrä Rupprechter, Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betont: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, gemeinsame und breit getragene Maßnahmen umzusetzen, um das Hochwasserrisiko zu verringern und gleichzeitig wertvolle Wasserressourcen und Gewässerlandschaften zu schonen und zu erhalten. Die Broschüre lebensraumfluss, zeigt, wie das funktionieren kann.“
Umweltdachverband und Minister: Hochwasserschutz und Landbewirtschaftung für Mensch und Natur

Gesetzliche Grundlage zur Regulierung Wolfsbestände - Antrag an Berner Konvention um Rückstufung des Schutzstatus des Wolfes von "streng geschützt" zu "geschützt"
Die 2015 vom Parlament angenommene Motion von Ständerat Stefan Engler (CVP, GR) «Zusammenleben von Wolf und Bergbevölkerung» (14.3151) verlangt eine Teilrevision des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel. Damit sollen die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, um zukünftig Wolfsbestände regulieren zu können, bevor grosse Konflikte entstehen. Solche Eingriffe müssen zudem im Rahmen des Übereinkommens über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume (Berner Konvention) erfolgen.
Schweizer Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Teilrevision des Jagdgesetzes

Dünger aus Urin beliebt - Aufbereitetes Grauwasser sinnvoll nutzen
Jedes Jahr produziert die Schweizer Bevölkerung Unmengen von Abwasser. Abwasser aus dem WC wird mit Wasser aus Dusche und Waschbecken (Grauwasser) gemischt, mit Trinkwasser gespült und muss in den Kläranlagen in einem aufwändigen und energieintensiven Verfahren wieder getrennt werden. Im Water Hub entwickeln und testen die Forschenden der Eawag nun seit der Eröffnung von NEST im Sommer 2016 Technologien für die getrennte Sammlung und Aufbereitung dieser Abwasserströme. Die Forschung soll auch dazu beitragen, den Wasserverbrauch zu reduzieren und Stoffe im Abwasser zu nutzen.
Mit der Aufbereitung von Grauwasser Energie und Trinkwasser sparen

Produktionsstätte Hannibal im US-Bundesstaat Missouri für die Herstellung von Revysol ausgewählt
Erste Markteinführungen für die Saison 2019/2020 geplant

BASF treibt die weltweite Registrierung des Fungizids Revysol® voran

Seit Anfang August wird im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts an der Wiederverwendung
von Verpackungsabfällen gearbeitet

Forschungsvorhaben zum Tracer-Based Sorting für das Recycling von Verpackungen

Neues „in brief“ erschienen: Die Digitale Transformation als Wegbereiter
ressourcenschonender Stoffkreisläufe

Kreislaufwirtschaft – ressourcenschonend und digital

Nicht mehr verwendete Elektronikgeräte automatisiert zerlegen und wertvolle Rohstoffe zurückgewinnen –
ein wesentlicher Aspekt des Zukunftsthemas Urban Mining

Projekt »ADIR«: Laser bergen wertvolle Werkstoffe

Maschinenbauer sehen keinen Mehrwert in den neuen Positionspapieren
Thilo Brodtmann: Brexit grundsätzlich in Frage stellen

VDMA warnt vor Brexit-Blockade

Teilnahme der Schweiz ist eine der zahlreichen Massnahmen des Bundes im
Kontext der Fachkräfte-Initiative

Schweiz wieder Vollmitglied bei partnerschaftlich finanzierten EU-Innovationsprogrammen

Die steigende Ressourcenknappheit macht deutlich: Die heutige Wegwerfgesellschaft
wird nicht mehr lange funktionieren

Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?

In Mecklenburg-Vorpommern wurde die Beseitigungspflicht von tierischen Nebenprodukten
im Jahr 1998 an die SecAnim GmbH übertragen

Backhaus besucht SARIA-Betriebe in Malchin 

BASF erster XPS-Hersteller mit bauaufsichtlichen Zulassungen (Bauart) für kontaktlos
verschweißte Produkte

Styrodur® 3000 SQ in Umkehrdach und Perimeter

Die Erde entstand vor etwa viereinhalb Milliarden Jahren. Es gab eine Phase – vielleicht sogar mehrere –,
in der sie hauptsächlich aus geschmolzenem Gestein bestand

Erdgeschichte: So wurden Kontinente recycelt

Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft ist unzufrieden mit Nachhaltigkeitsprüfung
im Subventionsbericht

Subventionsbericht ignoriert umweltschädliche Subventionen

VDMA: Maschinenbau steigert Ausfuhren im ersten Halbjahr um 5,9 Prozent
Größter Impuls aus China, Europa weiter im Plus

Exportgeschäft kommt ins Rollen


ARCHIV: Mittwoch, 23. August 2017

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
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Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.