EUROPATICKER aktuell
Freitag, 22. September 2017

Stiftung "Zentrale Stelle Verpackungsregister" rüstet bereits personell auf

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Einleitung von Wässern zur Flutung eines Bergwerkes erfüllt keinen UVP-pflichtigen Tatbestand
Seitens der Asse GmbH gibt es Bestrebungen, ab dem kommenden Jahr radiologisch unbedenkliche Salzlauge aus der Schachtanlage Asse in das stillgelegte Kalibergwerk Bergmannssegen-Hugo in Sehnde einzuleiten. Bei einer öffentlichen Sitzung des Sehnder Ratsausschusses für Stadtentwicklung haben Vertreter der Asse GmbH diese Pläne erläutert und sich bemüht, Bedenken der Gäste mit Sachinformationen zu entgegnen. Das Kaliwerk Hugo in Ilten gehörte zum Verbundbergwerk Bergmannssegen-Hugo. Nach Stilllegung der Förderung Ende 1994 wird in der Werksanlage weiter Kalidünger aus angelieferten Rohstoffen hergestellt. Die Grube wird zurzeit mit Sole und Süßwasser geflutet. Die Grubenbaue sind von 1984 bis 1992 mit Haldenlauge von der Halde Friedrichshall verfüllt worden. Das Kaliwerk Friedrichshall war von 1905 bis 1981 in Betrieb. Das Grubenfeld wurde bis 1981 von der Kali Chemie AG betrieben, danach von der K+S AG übernommen und bis 1994 weiter betrieben. Produziert wurden ausschließlich Düngemittel.
Salzlauge der Schachtanlage Asse soll in das stillgelegte Kalibergwerk Bergmannssegen-Hugo

Mineralische Abfälle aus der Bauwirtschaft stellen den mit Abstand größten Anteil der Abfälle
Umweltstaatssekretär Thomas Griese hat die für die Abfallentsorgung zuständigen Kommunen in Rheinland-Pfalz aufgerufen, sich für mehr Recycling bei Bauabfällen einzusetzen. „Wir müssen Deponien auf das unvermeidbare Maß beschränken. Oberstes Ziel muss die Vermeidung und Verwertung von Abfällen sein." „Altbaustoffe sind ein riesiges Rohstofflager. Mineralische Bauabfälle stellen auch in Rheinland-Pfalz die mit Abstand größte Abfallmenge dar. Statt unentwegt neue Deponien dafür ins Land zu bauen, können wir Bauabfälle wie Beton weiternutzen und hochwertig neuverwenden“, erklärte Umweltstaatssekretär Thomas Griese.
Bauabfälle verwerten statt deponieren

Im Bereich Bioabfälle spielt das Thema Qualitätssicherung eine große Rolle
Der bvse erwartet, dass erste Schritte zur Überprüfung der Altholzverordnung noch in diesem Jahr vom Umweltbundesamt eingeleitet werden. Das machte Bernd Jörg, stellvertretender Vorsitzender des Fachverbandes Altholz, Ersatzbrennstoffe und biogene Abfälle auf der Mitgliederversammlung seiner Organisation in Potsdam deutlich.
bvse Fachverband Ersatzbrennstoffe, Altholz und Biogene Abfälle setzt auf neue Initiativen

Landesregierung will Gutachten wegen der Offenlegung von Betriebsgeheimnissen der Organo-Fluid nicht dem Umweltausschuss vorlegen
Der umweltpolitische Sprecher der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, hat der rot-grünen Landesregierung vorgeworfen, die Gutachtenvorlage der Staatsanwaltschaft im Fall Ritterhude bewusst zu verzögern. „Offensichtlich sind die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft so belastend, dass man alles daran setzt, die Gutachteneinsicht in dieser Legislaturperiode zu verhindern“, sagte Bäumer im Rahmen der Dringlichen Anfrage. Am 09.09.2014 ereignete sich in der Gemeinde Ritterhude auf einem Anlagengelände der Organo Fluid GmbH Dr. Wolfgang Koczott eine Explosion. Eine Person wurde dabei getötet, drei weitere leicht verletzt. Der Anlagenkomplex ging in Flammen auf und wurde weitgehend zerstört. Außerdem wurden weitere Gebäude in der näheren und weiteren Umgebung der Anlage zum Teil erheblich beschädigt. Zur Aufarbeitung des Falles wurde durch MI, MS und MU eine Koordinierungsgruppe eingesetzt; der Bericht der Koordinierungsgruppe wurde dem AfUEuK am 11.05.2015 vorgelegt. Ende des vergangenen Jahres war bekannt geworden, dass der ehemalige Betreiber der explodierten Chemiefabrik in Ritterhude (Landkreis Osterholz) in Sachsen-Anhalt eine neue Recycling-Firma aufbauen will. Der Rat der Stadt Schönebeck habet mit großer Mehrheit den Plänen zugestimmt.
Aufklärung der Explosionsereignisse bei der Firma Organo Fluid in Ritterhude ziehen sich hin

Verpackungsgesetz: Lizenzierungen für das Jahr 2018 unterliegen bereits der neuen Transparenz
Die Veröffentlichung des Verpackungsgesetzes im Bundesgesetzblatt war für den Aufbau der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister der offizielle Startschuss. Er fiel mit dem 13. Juli 2017 auf die Anfangsphase der parlamentarischen Sommerpause. Auf dieser Rechtsgrundlage konnten nun auch längerfristige Verträge abgeschlossen und Strukturen in Angriff genommen werden. Als Erstes hat die Stiftung im Juli / August 2017 die Ausschreibung der IT-Plattform für das Datenregister ausgearbeitet und gleichzeitig die Projekt- und Prozessplanung vorangetrieben. Im Juli 2017 ist ein Interim-Manager für die Projektsteuerung an Bord gekommen, seit September 2017 hat die Stiftung insgesamt zehn Angestellte und einige externe Dienstleister. Neue Büroräume im Osnabrücker Zentrum werden für den Einzug im Dezember 2017 hergerichtet.
Stiftung "Zentrale Stelle Verpackungsregister" rüstet bereits personell auf

59. INFA-Forum: 6. Baubetriebshof-Forum am Dienstag, 17. Oktober 2017 in Ahlen

Im Kern geht es um die Kosten (Haushaltssicherung), die Aufgaben (Eigen- /Fremdleistung) und die Qualität als Auftragnehmer der Stadt (Service). Hintergrund für alle Überlegungen ist der Wunsch, die Bauhofleistungen wirtschaftlicher durchführen zu lassen. Da aber jeder Baubetriebshof historisch gewachsen ist, sind die Standorte, das Aufgabenspektrum und die Aufbauorganisation in jeder Kommune anders zu bewerten. Hier ist es sehr wichtig, im Erfahrungsaustausch mit anderen die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen. INFA arbeitet seit über 20 Jahren mit Baubetriebshöfen zusammen und kennt die schwierige Gemengelage, in der sich ein kommunaler Baubetriebshof i. d. R. befindet.
Baubetriebshöfe stehen immer wieder im Fokus von öffentlichen Diskussionen

Bürger haben aus Sorge um die Qualität von Luft, Wasser und Boden im Umfeld des Schlachtbetriebs im Genehmigungsverfahren Einwendungen vorgebracht
Der agrarpolitische Sprecher der Fraktion von B 90/DIE GRÜNEN Benjamin Raschke hat sich verwundert über das Agieren der Märkischen Geflügelhof Spezialitäten GmbH (Wiesenhof) gezeigt, die rechtlich gegen eine Anordnung des Landesumweltministeriums zu einer Teilstilllegung von Kapazitäten in ihrem Betrieb bei Königs-Wusterhausen vorgeht. Letzteres hatte gestern Brandenburg Aktuell berichtet. Die Märkische Geflügelhof-Spezialitäten GmbH hatte eine Kapazitätserweiterung von 120.000 Tieren am Tag auf durchschnittlich 160.000, zu Spitzenzeiten auf 240.000 Tiere täglich beantragt. Das Vorhaben ist nach Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigungspflichtig. Bei einem Erörterungstermin am 30.03.2017 signalisierte die zuständige Landesbehörde, das Verfahren habe noch keinen Stand erreicht, bei dem eine Genehmigung mit hoher Wahrscheinlichkeit erteilt werden könnte. Die Voraussetzung für eine Zulassung eines vorzeitigen Betriebes mit erweiterter Kapazität sei demnach nicht gegeben.
Bündnisgrüne verwundert über Agieren von Wiesenhof-Schlachthof

Vollendung des digitalen Binnenmarktes soll unterstützt werden
Die Europäische Kommission legte Donnerstag (21.09.2017) eine neue Agenda der EU vor, um sicherzustellen, dass die digitale Wirtschaft in einer fairen und wachstumsfreundlichen Weise besteuert wird. In der von der Kommission verabschiedeten Mitteilung werden die Herausforderungen dargestellt, mit denen die Mitgliedstaaten derzeit bei der Bewältigung dieser drängenden Problematik konfrontiert sind, und es werden mögliche Lösungen aufgezeigt.
Kommission stellt Weichen für faire Besteuerung der digitalen Wirtschaft

Wasserkontakt zum Schutz der Gesundheit weiterhin vermeiden
Seit mehr als vier Wochen sind in der Mosel zwischen Frankreich, Luxemburg und Koblenz Cyanobakterien („Blaualgen“) in den Uferbereichen und vermehrt in den Stauhaltungen festgestellt worden. Die gut sichtbaren Algenschlieren und stellenweise auch Algenteppiche hatten sich Mitte August ausgebreitet und zeigen sich mittlerweile nicht mehr überall ganz so auffällig, sind aber noch in der Mosel vorhanden. Vorsorglich sollten nach wie vor Gewässer- und Uferbereiche mit deutlich grüner Färbung gemieden werden. Dies gilt insbesondere für Kleinkinder, aber auch für Wassersportler. Das Trinken oder Verschlucken von Moselwasser ist zu vermeiden, auch Haustiere sind vom Moselwasser fernzuhalten.
Blaualgen in der Mosel von Luxemburg bis Koblenz

Biokraftstoffanlage in Edmonton (Kanada) in Betrieb genommen
Enerkem Inc. ein weltweit tätiger Hersteller von Biokraftstoffen und erneuerbaren Chemikalien, gab den Beginn seiner kommerziellen Produktion von Zellulose-Ethanol bekannt. Enerkems wegweisende Anlage in Edmonton in der kanadischen Provinz Alberta ist das erste vollwertige kommerzielle Werk zur Herstellung von Zellulose-Ethanol aus nicht recycelbaren, nicht kompostierbaren, gemischten festen Siedlungsabfällen. Das Unternehmen produziert und verkauft seit 2016 Biomethanol und hat seine Produktionskapazität mit dem Bau seiner Methanol-Ethanol-Konvertierungsanlage in diesem Jahr auch auf Zellulose-Ethanol erweitert.
Enerkem beginnt mit der kommerziellen Produktion von Zellulose-Ethanol aus Müll

Ein wichtiger Baustein der länderübergreifenden Kooperation ist eine seit 2007 jährlich stattfindende Übung der
Vorhersagezentralen in Metz, Straßburg, Luxemburg, Saarbrücken, Trier und Mainz.

30 Jahre grenzüberschreitendes Hochwassermeldewesen an der Mosel

"Wir zeigen, dass ein globales Problem auf globaler Ebene angegangen werden muss“
EU und China unterzeichnen gemeinsame Absichtserklärung für den Schutz der Wasserressourcen

LH Schützenhöfer mit steirischer Delegation in Budapest
Steiermark vertieft grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Ungarn

Wettbewerb „Natur nah dran“ geht in die dritte Runde - Naturnahe Grünflächen sind wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen
Umweltministerium sucht 10 Kommunen mit beispielhaften Grünprojekten für die biologische Vielfalt

Umweltbildung an der Schule am Maindreieck für "Kopf, Herz und Hand" - Anerkennung für
vielfältige Aktivitäten in Naturkunde und für den Umweltschutz

Verleihung des Schul-Umweltpreises des Bayerischen Jagdverbands an Realschule Ochsenfurt

EU-Strafe in mehrstelliger Millionenhöhe droht
ÖVP-Verbot der Direktvergabe würde Tausende Arbeitsplätze gefährden

Leichtfried: Blockade bei Vergaberecht kostet Österreichs Steuerzahler Millionen

Eine Verrechnung des Arbeitgebers auf eine vertraglich vereinbarte niedrigere Vergütung scheidet aus
Bundesarbeitsgericht zum Mindestlohn, Feiertagsvergütung und Nachtarbeitszuschlag

Neues Modul ermöglicht tiefgehende Analysen auf Basis umfassender Risikoinformationen
und kundespezifischer Lieferkettendaten

Neues DHL Resilience360 Analytics Tool sagt Risiken für Lieferketten voraus

Kommunen verlangen Akzeptanz für bis zu 15% Störstoffanteile im Bioabfall - Verbändeinitiative "Biogut Pur" unterstützen!
Fachverband Ersatzbrennstoffe, Altholz und Biogene Abfälle setzt auf neue Initiativen

Teilnehmer vermeiden heuer bereits fast 700 Tonnen CO2-Ausstoß
Umweltministerium: Neuer CO2-Einsparungsrekord bei Österreich radelt zur Arbeit

Unbeteiligte Dritte bei ausreichendem Abstand vergleichsweise gering exponiert - Anwender stärker belastet,
wenn sie das Mittel handgeführt statt mit einer Sprühkanone versprühen

BAuA: Sprühanwendungen gegen Eichenprozessionsspinner bewertet

Bayern: Kunstministerium muss 175.000 Euro Strafzinsen auf gehortete Millionensummen zahlen
SPD Landtagsfraktion prangert skandalöse Geldverschwendung beim staatlichen Denkmalschutzfonds an

Anteil der Waldfläche an der Gesamtfläche der Stadt lag damit bei 17,7 Prozent
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Berlin – waldreichste Millionenstadt Deutschlands

Entwicklungsvielfalt für das Grenzgebiet: Staatsgrenzen immer mehr verbinden, anstatt zu trennen
15 weitere sächsisch-tschechische Projekte bestätigt

Interseroh und Fermacell optimieren die Lieferkette in der Baubranche
Ausbau des Mehrwegpoolings

Neuer VDI ZRE-Ressourcencheck und Prozesskette zum Beschichten
Schicht für Schicht zu mehr Ressourceneffizienz

Die Verschuldung des Bundes verringerte sich gegenüber dem Ende des ersten
Halbjahres 2016 um 3,3 Prozent

Destatis: Öffentliche Schulden zum Ende des 1. Halbjahres 2017 um 2,9 % gesunken

Die Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen stehen fest
„Deutschlands nachhaltigste Unternehmen“ nominiert

Flüssig-Erdgas (LNG)-Lkw: Weniger Ausstoß von CO2, Stickoxiden und Feinstaub als konventionelle Antriebe
Volkswagen Konzernlogistik und Scania machen sich für LNG-Lkw stark


ARCHIV: Donnerstag, 21. September 2017


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 17. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.