europaticker:
Festgefrorener Müll, der nach der Leerung in der Tonne verbleibt, wird bei der
Gebührenberechnung nicht berücksichtigt
Minustemperaturen können die Leerung von Mülltonnen erschweren

Bei Minustemperaturen kann der Abfall in der Biotonne oder der Restmülltonne festfrieren und eine komplette Leerung der Tonne erschweren. Darauf weist der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) der Landeshauptstadt Saarbrücken hin. Festgefrorener Müll, der nach der Leerung in der Tonne verbleibt, wird bei der Gebührenberechnung nicht berücksichtigt. Es wird nur der Abfall berechnet, der tatsächlich entsorgt wird.

Um ein Festfrieren von Abfällen am Boden oder am Tonnenrand zu vermeiden empfiehlt der ZKE, den Boden der Biotonne mit kleinen Zweigen oder zusammengeknülltem Zeitungspapier auszulegen und feuchte Küchen- und Gartenabfälle wie Kaffeefilter, Gemüsereste oder Laub in Zeitungspapier einzuwickeln. Auch die Restmülltonne kann mit Zeitungspapier ausgelegt werden, wenn über sie ebenfalls feuchter Abfall entsorgt wird. Nach Möglichkeit sollten die Biotonne und die Restmülltonne bis am Morgen vor der Leerung frostfrei untergestellt werden, zum Beispiel im Keller oder der Garage.

Niedrige Temperaturen können auch dazu führen, dass Mülltonnen für Rest- und Bioabfall mit einem Schloss nicht geleert werden. Gefrorenes Kondenswasser kann das automatische Öffnen der Tonnenschlösser bei der Entleerung verhindern. Der ZKE bittet deshalb die Bürgerinnen und Bürger, die Mülltonnen bei starkem Frost nicht zu verschließen.

Bei winterlichem Wetter wird die Arbeit der Müllwerker an vielen Anwesen außerdem durch nicht geräumte Geh- und Zuwege erschwert. Hauseigentümer sollten deshalb ihre Gehwege, Hofeinfahrten, Hinterhöfe und Treppen von Schnee und Eis frei halten, um einen sicheren und hindernisfreien Zugang zu den Mülltonnen zu ermöglichen.

Weitere Informationen zum Thema Entsorgung gibt es unter www.zke-sb.de.

erschienen am: 2018-02-09 im europaticker


Wichtiger Hinweis:
Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 18. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken