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Es brodelt, nicht nur bei der SPD. Auch in der CDU. Und vor allem in der Bevölkerung
CDU Potsdam-Mittelmark - Dr. Saskia Ludwig: Wow, was für eine Woche

Ich hoffe nur, Sie waren im Urlaub und haben die Seele baumeln lassen. Für Deutschland war diese Woche alles andere als Urlaub, schreibt die Kreisvorsitzende der CDU Potsdam-Mittelmark.

Der Spitzenkandidat und Bundesvorsitzende der SPD Deutschlands überraschte ein weiteres Mal mit einer Ankündigung und mit einer Kertwende dazu. Also ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber mir ist dabei leicht schwindlig geworden.
 
Was mich aber wirklich ratlos macht, ist die stoische Ruhe, mit der Angela Merkel all das erträgt. Sie wird ihre Gründe haben. Aber einer kann es ganz sicher nicht sein. Unbedingt diese Große Koalition haben zu wollen für Deutschland, da sie und nur sie Stabilität für Deutschland bedeuten würde.
 
Ich darf an Herrn Klaus Ness (verstorben 2015) erinnern, der nach der Landtagswahl 2014 in Brandenburg erklärte, warum die hiesige SPD nicht mit der Brandenburger CDU koalieren wollte.
 
„Die CDU hat intern Klärungsbedarf.“ Die CDU war nicht stabil genug, nicht berechenbar. (Das kompletten Interview finden Sie hier.)

Ich frage Sie! Wie sieht es denn gerade bei der Bundes-SPD aus? Nicht mal die eigenen Genossen wissen, was ihr Führungspersonal vor hat? Wer führt eigentlich diese Partei?
 
Nochmal: Eine stabile Regierung ist unter diesen Umständen nicht möglich.
 
Da fragen sich nicht nur CDU Mitglieder, warum eine Minderheitenregierung mit der FDP schlechter wäre? Warum denkt das CDU-Führungspersonal nur in  alten Mustern? Braucht unser Land nicht gerade in bewegten Zeiten Kreativität und neues Denken? 

Ich sage es ganz deutlich; Wenn Angela Merkel, Horst Seehofer und der ein oder andere nicht dazu in der Lage sind, sollten sie zum Wohle unseres Landes Platz machen für frische, unverbrauchte, kluge Geister. Jeder einzelne hat seine Verdienste. Aber hören wir nicht immer „ Es geht um Deutschland“? Dann sollte Mann/Frau es schaffen, in Würde und mit seinen Verdiensten im Gepäck den Staffelstab zu übergeben.
 
Deutschland braucht in der jetzigen Situation mit all seinen Problemen jemanden der zupackt, der mitreißen kann und sein Land liebt.
 
Was Deutschland momentan überhaupt nicht gebrauchen kann, ist die „ruhige Hand“ von Angela Merkel in einer erneuten Großen Koalition, die von Anfang an ungeliebt und ungewollt ist. Warum sollte es für unser Land nur diese eine Option geben?
 
Es brodelt, nicht nur bei der SPD. Auch in der CDU. Und vor allem in der Bevölkerung.



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WIKIPEDIA: Saskia Ludwig, geborene Funck, (50) ist eine deutsche Politikerin (CDU) und seit 2004 direkt gewählte Abgeordnete im Landtag Brandenburg. Ludwig war von Juni 2010 bis September 2012 Landesvorsitzende der CDU in Brandenburg und führte vom Januar bis Oktober 2009 sowie vom April 2010 bis September 2012 die CDU-Landtagsfraktion.

Nach ihrem Rücktritt als Partei- und Fraktionsvorsitzende wollte Ludwig bei der Bundestagswahl 2013 für die CDU im Wahlkreis 61 in Brandenburg antreten. Bei der CDU-Aufstellungsversammlung im Oktober 2012 unterlag sie jedoch der bisherigen Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche mit 184 zu 223 Stimmen.

Im September 2016 wurde Ludwig mit 71 Prozent der Delegiertenstimmen in ihrem Potsdamer Wahlkreis zur Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2017 nominiert. Ludwig kritisierte in ihrer Ansprache die Politik ihrer Partei und forderte ein Umdenken in der Asylpolitik. Parteikollege Ryssel, der die Haltung der Bundesregierung lobt, erhielt nur 29 Prozent der Stimmen. Ludwig galt bis dahin innerparteilich als isoliert; ihr wird eine Nähe zur AfD vorgeworfen. Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 wurde Ludwig aber von ihrer SPD-Gegenkandidatin Manja Schüle geschlagen, so dass sie weiterhin nicht im Bundestag vertreten ist. Sie ist jedoch erster Nachrücker für den Fall, dass ein brandenburger CDU-Mandatsträger aus dem Bundestag ausscheidet.

In einem Doppelinterview mit dem Brandenburger AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland, das am 16. März 2017 in der Jungen Freiheit erschien, warf Ludwig Teilen ihrer eigenen Partei vor, die Haltung zu vertreten, dass sich „die 68er-Bewegung … durchgesetzt“ hätte und die CDU „diesen Utopien hinterherlaufen“ müsse. Die AfD bezeichnete Ludwig als „Sammelbecken von Konservativen, Glücksrittern und Radikalen“, das sich früher oder später unvermeidlich spalten werde. Eine engere Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD sei nicht erstrebenswert. Ludwig wurde für das Interview mit der Jungen Freiheit fraktionsübergreifend kritisiert.

Anfang Juli 2017 war Ludwig eine der Initiatoren bei der Gründung des Freiheitlich-Konservativen Aufbruchs – die WerteUnion Brandenburg.

Dr. Saskia Ludwig: Merkels Gehalt muss die Lohnobergrenze sein!
Laut Medienberichten verdient der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) 50.000 Euro monatlich. Dies entspricht einem Jahresgehalt von rund 600000 Euro, das auch durch den Steuer- und Gebührenzahler finanziert wird, bemängelt die parteiinterne Gegenspielerin von Reiche, die Landtagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig.

Schulden und Misswirtschaft von Kommunalen Unternehmen werden, im Gegensatz zu privaten Betrieben, von den Steuerzahlern beglichen. In Brandenburg zählen dazu z.B. Fitnessstudios oder Bauunternehmen, die von Stadtwerken betrieben werden. 

Das Amtsgehalt der Bundeskanzlerin liegt inkl. der halben Diäten als Abgeordnete und der Aufwandsentschädigung bei unter 300000 Euro im Jahr. Zum Vergleich, der amerikanische Präsident Barack Obama erhält etwa 330.000 € im Jahr. Vor diesem Hintergrund ist es obszön, wenn ein Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) 600000 Euro im Jahr bekommt, der erst recht keinerlei persönliches Risiko durch wirtschaftliches Handeln unterliegt. Die meisten kommunalen Unternehmen unterliegen nicht den harten Regeln des Marktes und tragen kein Konkursrisiko.
Katherina Reiche will kommunalen Cheflobbyisten Reck ablösen

erschienen am: 2018-02-11 im europaticker

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