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Grauer Wall: Auf Maßnahmen der Behörden will die BI nicht vertrauen, da Kontrollen
langfristig im Voraus angekündigt werden
Bremerhaven: Geld für neue Messungen an der Deponie

Die Aussage von Jörn Hoffmann, SPD-Stadtrat und stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats der BEG, dass weitere Schadstoffmessungen an der Deponie Grauer Wall sinnlos seien, stieß nicht nur bei der BIKEG, sondern auch bei vielen Politikern auf großes Unverständnis. „Herr Hoffmann steht als Interessenvertreter der BEG in der Pflicht - von daher wundert mich seine ablehnende Haltung zur weiteren Messung, insbesondere im Nahbereich der Deponie auch nicht,“ entgegnete der gesundheitspolitische Sprecher der CDU, Ralf Holz,

CDU - Frühwarnsystem um Deponie richtig

Mit großer Verwunderung hat die CDU-Fraktion die Mitteilung des SPD-Stadtrates und stellv. BEG-Aufsichtsratsvorsitzenden Hoffmann zur Kenntnis genommen, dass weitere Immissionsmessungen sinnlos seien. „Herr Hoffmann steht als Interessenvertreter der BEG inder Pflicht - von daher wundert mich seine ablehnende Haltung zur weiteren Messung, insbesondere im Nahbereich der Deponie auch nicht,“ so Ralf Holz, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion. Da es keinen gesetzlichen Sicherheitsabstand zur Deponie gibt und der weitere Ausbau der Deponie vom grünen Umweltsenator in Bremen beschlossen wurde, ist eine Messung insbesondere im Nahbereich eine Aufgabe, der wir uns annehmen müssen.

„Wir können nicht sagen, es war alles gut und es wird auch künftig alles gut bleiben, wie Herr Hoffmann es meint. Wir wollen keine Panik verursachen, aber nur mit Messungen können wir Fehlentwicklungen erkennen. Das sind wir den Bürgerinnen und Bürgern, die insbesondere im Nahbereich der Deponie wohnen, schuldig.“ An dieser Stelle hilft auch nicht weiter, wenn Herr Hoffmann sich auf ein Gutachten der Fa. EuroFins beruft.„Erst wenn wir messen, wissen wir ob Herr Hoffmann mit seiner Annahme richtig liegt,“ so Ralf Holz abschließend.

Dennoch konnten für den Doppelhaushalt finanzielle Mittel durchgesetzt werden, um neue Messungen im Bereich der Deponie durchzuführen. Nur diese unabhängige Kontrolle gibt den Bürgern ein Minimum an Sicherheit, dass die Grenzwerte für gesundheitsschädliche Stoffe eingehalten werden. Zitat Ralf Holz: „Wir können nicht sagen, es war alles gut und es wird auch künftig alles gut bleiben, wie Herr Hoffmann es meint. Wir wollen keine Panik verursachen, aber nur mit Messungen können wir Fehlentwicklungen erkennen. Das sind wir den Bürgerinnen und Bürgern, die insbesondere im Nahbereich der Deponie wohnen, schuldig.“

Auf Maßnahmen der Behörden können wir nicht vertrauen, da Kontrollen langfristig im Voraus angekündigt werden.

Wie die BIKEG bereits mehrfach beanstandet hat, waren die vorangegangenen Messungen nicht repräsentativ. (Ein entsprechender Informationsflyer kann kostenlos bei der BIKEG angefordert werden: info@bikeg.de).

Der Vorstand der BIKEG BIKEG (Bürgerinitiative Keine Erweiterung Grauer Wall) Kontakt: E-Mail: info@bikeg.de Tel.: 015205858098

Die BIKEG e.V. ist ein Zusammenschluss von betroffenen Bürgern, der sich gegen den Betrieb der Mülldeponie Grauer Wall als Giftmülldeponie neben Wohngebieten und dem Gesundheitspark stellt. Sie wird vertreten durch einen ehrenamtlich tätigen, gewählten Vorstand.

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erschienen am: 2018-02-13 im europaticker


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