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Thermoplastischer Verbundwerkstoff von Covestro markiert den Einstieg in die Haushaltsgerätebranche
Premium-Werkstoffe für Designergeräte

Haier, eine weltweit führende Marke für Haushaltsgroßgeräte, hat unter der Marke Casarte eine hochmoderne Klimaanlage auf den Markt gebracht, in der neuartige endlosfaser-verstärkte thermoplastische Composites (CFRTP) von Covestro zum Einsatz kommen. Die Verbundwerkstoffe werden für die Gehäuse der Klimageräte verwendet, die in Form zweier eigenständiger Zylinder künstlerisch gestaltet sind und die Struktur sowie die herausragenden ästhetischen Eigenschaften bieten, für die die Marke bekannt ist.

"Als preisgekrönte Marke für High-End-Haushaltsgeräte der Haier Group bilden das qualitativ hochwertige Design und die entsprechenden Werkstoffe die Kernkompetenz der Marke Casarte", betont Xiongwei Li, Marketingleiter für Casarte bei der Haier Group. "In diesem Kontext ist es nur natürlich, dass ein innovatives Material mit Premium-Eigenschaften wie CFRTP die ideale Wahl für diese hochwertigen Klimaanlagen ist."

Ein Kunststoff mit Metalleffekt
CFRTP-Composites bestehen aus ultradünnen, unidirektionalen (UD) Bändern, die in bestimmten Winkeln aufeinander laminiert werden und dabei Platten bilden. Diese werden individuell an spezifische Anforderungen angepasst. Die langen Faserstränge sind ausgerichtet und verleihen dem Werkstoff in Längsrichtung der Fasern eine hohe Festigkeit. Die daraus resultierenden dünnen, steifen und trotz ihrer Leichtigkeit festen Platten sehen metallisch aus und klingen wie Metall, verfügen aber über die Flexibilität eines thermoplastischen Kunststoffs.

Dank seiner unidirektionalen Carbontextur verleiht CFRTP der Klimaanlage einen luxuriösen Metalleffekt mit einer eleganten und schönen Oberfläche. Der Gesamtentwurf ist in Übereinstimmung mit den Kernwerten von Casarte gestaltet, wobei der Schwerpunkt auf dem künstlerischen Design liegt.

"Dies markiert für CFRTP-Composites nicht nur den Einstieg in den Bereich Haushaltsgeräte, sondern bietet Designern auch einen neuen Premium-Werkstoff mit spannenden neuen Gestaltungsmöglichkeiten", sagt David Hartmann, der zusammen mit Dr. Michel Schmidt das CFRTP-Geschäft bei Covestro leitet.

Ein neuer Premium-Werkstoff für Designer
Traditionell stehen Verbundwerkstoffe in dem Ruf, dass sie kostspielig und oft schwer zu bearbeiten sind. Mit CFRTPs ändert sich das. Sie bieten einen modernen, kostengünstigen und leicht formbaren thermoplastischen Verbundwerkstoff, der den Weg zu vollkommen neuen Anwendungen und Nutzererfahrungen eröffnet.

Für das Casarte-Designteam ist dies der erste Einsatz eines Hochleistungs-Verbundwerkstoffs mit einzigartiger Ästhetik für sein Programm an Premium-Klimaanlagen. "Bis jetzt waren wir bei der Wahl des Materials ziemlich eingeschränkt und vertrauten in der Regel auf Metall, um die gewünschte Leistung und Ästhetik zu erzielen", sagt Shao Qingru, eine der CMF-Designerinnen im Casarte-Designteam.

Attraktive Oberfläche
Bei der Beschreibung der Tiefe und des Reichtums, die Shao Qingru in der Oberflächentextur der Covestro CFRTP-Composites sieht, hebt sie einen sehr greifbaren Vorteil des Werkstoffs hervor. "CFRTP ist ein sehr attraktives Material für uns, da es von Anfang an ein natürliches, unidirektionales Oberflächenmuster aufweist, im Gegensatz zu Metallen wie Aluminium, die eine Kombination aus Veredelungsprozessen wie Sandstrahlen, Bürsten oder Eloxieren erfordern, bevor sie im Produkt eingesetzt werden können. CFRTP weist ein natürliches Finish auf und ist in sich schön."

"Basierend auf Thermoplasten können CFRTP-Composites unter Einsatz vorhandener Thermoformwerkzeuge mit hoher Ausbeute und kurzen Zykluszeiten thermisch verformt werden", erläutert Dr. Michael Schmidt. "Mit einer breiten Palette an Beschichtungs- und Dekorationsprozessen können einzigartige Oberflächen gestaltet und Logos und andere markentypische Details aufgebracht werden. Lasergestützte Strukturierungen lassen sich leicht aus Stahlformen übertragen."

Intelligentes Klimasystem
Die Casarte Klimaanlage zeichnet sich durch intelligente Erkennung und Luftzoneneinteilung aus. Sie arbeitet mit Sensoren, die die Aufenthaltsorte von Personen im Raum erkennen und deren Temperatur bestimmen, so dass die Anlage auf intelligente Weise den Luftstrom und die Temperatur in verschiedenen Zonen kontrollieren kann, entsprechend den Bedürfnissen der Kunden.

Strategische Partnerschaft
Dies ist nicht das erste Mal, dass innovative Werkstofflösungen von Covestro in Haier-Produkten zum Einsatz kommen. Die Partnerschaft begann bereits bei der Gründung von Haier im Jahre 1984, als Covestro (damals Bayer) begann, die Rohstoffe für die Wärmedämmung von Kühlschränken von Haier zu liefern. Im Oktober 2017 unterzeichneten beide Unternehmen eine allgemeine strategische Kooperationsvereinbarung über den Ausbau ihrer jahrzehntelangen Partnerschaft auf globaler Ebene. Ziel ist die kontinuierliche Entwicklung fortschrittlicher Produkte unter Einsatz der neuesten Werkstofflösungen, um den Marktanforderungen der globalen Haushaltsgerätebranche gerecht zu werden.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2017 rund 16.200 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Covestro unter http://www.covestro.com zum Download bereit. Dort können Sie auch Bildmaterial herunterladen. Bitte beachten Sie die Quellenangabe.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.covestro.com und http://www.cfrtp.covestro.com.

erschienen am: 2018-03-12 im europaticker


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