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Plattformstrategie der Automobilhersteller ermöglicht kurze Entwicklungszeiten für den Massenmarkt
Erstes Seriennachrüstsystem für Diesel-Volumenmodell präsentiert

Die Baumot Group AG, einer der Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung, hat die Entwicklungen des BNOx Systems zur Stickoxidreduktion bei Diesel-Pkw für die Seriennachrüstung des volumenstarken VW Passat erfolgreich abgeschlossen. Damit besteht bereits heute für einen der wichtigsten Diesel-Pkw in Deutschland eine Nachrüstlösung. Weitere Entwicklungen sind für mehrere Volumenmodelle auch anderer Hersteller in Vorbereitung. Hierfür baut Baumot aktuell das eigene Team im Dortmunder Entwicklungszentrum weiter aus. Die Baumot Group rechnet damit, dass diese Systeme nach Vorliegen der Zulassungsrichtlinien in rund sechs Monaten ebenfalls für eine Nachrüstung in Serie bereitstehen können. Zugute kommt Baumot dabei die Plattformstrategie der Automobilhersteller. So werden zahlreiche Fahrzeuge auf einer gemeinsamen technischen Plattform gebaut. Dies vereinfacht die Nachrüstung deutlich, da das BNOx System bei überschaubarem Entwicklungsaufwand und kurzen Entwicklungszeiten für weitere Modelle angepasst werden kann.

Marcus Hausser, Vorstandsvorsitzender der Baumot Group führt aus: "Entgegen vieler Behauptungen der Fahrzeughersteller zeigen wir in der Praxis, dass die Entwicklung von Seriensystemen mit überschaubarem Zeit- und Kostenaufwand möglich ist - unter anderem auch, weil wir auf langjährige Erfahrungen und erprobte Komponenten zurückgreifen können, die aus dem Massenmarkt stammen. Die Produktion des fertig entwickelten Seriensystems für die volumenstarken Modelle könnten schätzungsweise bereits in einem halben Jahr beginnen." Sobald der Gesetzgeber die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen geschaffen hat, rechnet Baumot mit einem zügigen Zulassungsprozesse durch das Kraftfahrtbundesamt, vergleichbar mit dem sehr schnellen Verfahren früherer Nachrüstungsprojekte.

Marcus Hausser fasst zusammen: "Es gibt aus unserer Sicht ausreichend handfeste Argumente, die für die Machbarkeit und Sinnhaftigkeit einer flächendeckenden Nachrüstung sprechen. Mit dem BNOx System ist die Technologie für eine ausreichende Stickoxidreduktion in Deutschland vorhanden, der zeitliche Aufwand für modellspezifische Anpassungen ist kalkulierbar, die Luftqualität in Deutschland würde durch diesen Schritt schnell und deutlich verbessert und die Gesundheit der Menschen geschützt. Und ganz entscheidend für alle Dieselfahrer: Die Kosten einer Hardware-Nachrüstung sind nach Aussage verschiedener Experten geringer, als der durchschnittliche Wertverlust den die Pkw-Besitzer alleinig durch drohende Fahrverbote zu tragen haben." Der Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer hatte den Wertverlust bei Diesel-Pkw nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts jüngst auf mindestens 3.500 Euro pro Gebrauchtwagen und eine Gesamtsumme von gut einer Milliarde Euro beziffert. Dabei würde die Schadenssumme täglich weiterwachsen, weil nicht verkaufbare gebrauchte Diesel aus Leasingverträgen zu den Händlern fließen.

Mit dem BNOx System verfügt die Baumot Group über eine technisch überlegene Lösung zur Stickoxidreduktion. Dank der geringen Größe und des modularen Aufbaus ist der BNOx dabei eine kostengünstige Lösung, die in gängige Dieselfahrzeuge eingebaut werden kann. Getestet und belegt wurde die Wirksamkeit des BNOx bereits in mehreren Diesel-Pkw und Stadtbussen. Das seit 2011 entwickelte System wurde 2014 anfänglich für den Einsatz in großen Motoren, z.B. für Busse, Lkw sowie Land- und Baumaschinen auf den Markt gebracht. Anfang 2016 wurde auch der Einsatz im Pkw-Bereich erfolgreich realisiert und ist die ideale Lösung, um für Diesel-Pkw der Schadstoffklassen Euro-4, Euro-5 und Euro-6 Fahrverbote in vielen deutschen Städten zu vermeiden.

Ausführliche Informationen zum BNOx System sind unter folgendem Link verfügbar: www.BNOx.info.

erschienen am: 2018-03-12 im europaticker


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