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Dirk Umbach übernimmt als Interimsgeschäftsführer die insolvente ELS Europäische LizenzierungsSysteme
Sascha Schuh zieht sich aus der Geschäftsführung der ELS GmbH zurück

Sascha Schuh zieht sich aus der Geschäftsführung der ELS Europäische LizenzierungsSysteme GmbH zurück, um den M&A Prozess der ELS durch die Berufung des Restrukturierungsexperten Dirk Umbach aus Hamburg zu forcieren. Zielsetzung ist es, den aktuellen M&A Prozess möglichst straff zu koordinieren, um auch zukünftig mit der ELS GmbH eine wirksame Rolle im Markt der Verpackungslizenzierung spielen zu können. Die ELS hatte am 15.03.2018 Insolvenz-Antrag auf Sanierung in Eigenverwaltung gestellt. Das zuständige Amtsgericht Bonn ordnete am 19. März 2018 die vorläufige Sachwaltung über das Vermögen des Unternehmens an. Zum vorläufigen Sachwalter wurde der Düsseldorfer Rechtsanwalt Rüdiger Weiß von der Kanzlei WallnerWeiß bestellt.

Dirk Umbach ist als selbstständiger Interimsmanager tätig und hat umfangreiche Erfahrungen bei Sanierungs- und Restrukturierungsmandaten. Umbach wurde 1969 in Bremen geboren. Er ist Rechtsanwalt und hat einen Abschluss als Master of Business Administration (MBA) der Australian Graduate School of Business. Unter anderem hat Dirk Umbach auch Geschäftsführertätigkeiten in Unternehmen ausgeübt, die sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung befanden. Er verstärkt das Team um Dr. Sebastian Braun, LL.M, Fachanwalt für Insolvenzrecht.

Sascha Schuh fokussiert sich auf den Aufbau der internationalen Verwertungskapazitäten der ASCON Holding und ihrer Tochtergesellschaften. Mittlerweile verfügt die Gesellschaft über mehr als 80.000 Tonnen eigener Verwertungskapazitäten innerhalb der Europäischen Union sowie in Indien, Malaysia, Vietnam und den USA. Die amerikanische ASCON Resource Management Corporation beliefert mehr als 30 Recycler in Ostasien und der Europäischen Union, insbesondere in Deutschland und deren Anrainerstaaten.

„Das neue Verpackungsgesetz legt seine Finger in die Wunde der Verwertungsquoten. Wir werden mit unseren Unternehmen dazu beitragen, dass diese Quoten erreicht werden. Nach der Lizenzierung der Verkaufsverpackungen liegt die Hauptaufgabe bei der Verwertung. Und auf genau diese Fragen haben wir die Antworten“, skizziert Schuh die neue Ausrichtung der ASCON Holding Gesellschaften.

Positiver Jahresabschluss erwartet, keine Verflechtungen mit der deutschen ELS GmbH
Geschäftsführerin Eva Koller sagt: „Wir glauben an den Wettbewerb in der österreichischen Verpackungsentsorgung und unser Erfolg gibt uns recht. Unsere Kunden erhalten faire Preise für zuverlässigen und rechtssicheren Service. Es ist nachvollziehbar, dass ELS Austria mit ELS Deutschland in Verbindung gebracht wird; beide sind Tochterfirmen der ASCON Holding. Aber wir handeln völlig eigenständig und ohne finanzielle Verflechtungen“, so Koller weiter. „Die Situation der ELS Deutschland hat keine Auswirkungen auf andere Gesellschaften der Unternehmensgruppe und auch nicht auf ELS Austria, hier läuft der Geschäftsbetrieb ganz normal weiter. Wir bitten die Marktteilnehmer entsprechend weiterhin um das Vertrauen, das sie uns bisher entgegengebracht haben – wir werden sie nicht enttäuschen.“
Erfolgversprechende Aussichten für ELS Austria

Geschäftsführerwechsel bei ELS - Frank Arleth übernimmt
Heiner Oepen legt die Geschäftsführung bei der ELS nieder

Salamena ist bei ELS für den Bereich Vertrieb verantwortlich
Gino Salamena wird weiterer Geschäftsführer der ELS

Systemanbieter streiten um "verschwundene" Entsorgungskosten von rund 50 Millionen EURO
Verpackungsmüll: Verwirrung um Urteil des Kölner Landgerichtes

Kartellamt: Clearingvertrag muss von allen Systemen gezeichnet werden
Verpackungsentsorgung: ELS sieht ihre Position im Streit über Clearingvertrag gestärkt

Urteil des Landgerichts Köln kann Auswirkungen auf alle dualen Systeme haben
Verpackungsentsorgung: ELS geht in Berufung gegen Urteil

Durch weitere Klarstellungen im Clearingvertrag soll der Weg zur Einigung im Clearingstreit geebnet werden
Landgericht Köln untersagt der ELS die Meldung zu geringer Mengen an die Clearingstelle der dualen Systeme

Verpackungsentsorgung: ELS, Noventiz und RKD legen weiteren Clearingvertrag vor

Einbeziehung der LAGA M37 schafft rechtsverbindliche Grundlage zur Umsetzung der VerpackV
Verpackungslizenzierung: ELS, Noventiz und RKD fordern Rückkehr zu den alten Clearingverträgen

Auf der Jagd nach den verlorenen 60 Millionen Euro - Kündigungen bestehender Clearing-Verträge
Systembetreiber eröffnen neues Kapitel: Zusätzliche Prüfung Duale Systeme durch Wirtschaftsprüfer

Über ELS GmbH:
ELS, gegründet im Jahr 2008 als Komplettanbieter von Lösungen zur Umsetzung der Verpackungsverordnung, ist seit 2015 als duales System im Markt für Verpackungsentsorgung tätig. Als Full-Service-Dienstleister bei der Verpackungslizenzierung bietet sie ihren Kunden mit dem eigenen dualen System ELS Dual eine umfassende und rechtssichere Beratung, Lizenzierung und Dokumentation in allen europäischen Märkten zur rechtskonformen Erfüllung der jeweiligen Gesetze und Verordnungen. ELS ist Mitglied der ASCON Resource Management Holding GmbH, einer Unternehmensgruppe der Kreislaufwirtschaft – Experte für Umwelt,  Abfall und Recycling.

erschienen am: 2018-05-12 im europaticker


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