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Als einer der ersten Kantone errichtet Basel-Stadt Ladestationen in der blauen Zone
10 neue Ladesäulen in Basel

IWB hat im Auftrag des Kantons Basel-Stadt die ersten Stromtankstellen auf öffentlichem Grund in Wohnquartieren errichtet. Der Kanton will damit den Umstieg auf Elektrofahrzeuge erleichtern. Dieser Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur erfolgte im Rahmen eines Pilotprojektes. In drei Jahren entscheidet der Regierungsrat, ob er das Angebot fortsetzen oder gar ausbauen will.

Im Auftrag des Kantons Basel-Stadt baut IWB das öffentliche Netz an Ladestationen für Elektroautos aus. Dieser Ausbau erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt und Energie, dem Amt für Mobilität sowie weiteren Stellen der kantonalen Verwaltung. Mit dem Zubau der zehn neuen Ladestationen in den blauen Zonen verschiedener Quartiere gibt es im Kantonsgebiet jetzt 25 öffentlich zugängliche Ladestationen, die von IWB mit erneuerbarem Strom versorgt werden (die 15 bestehenden Stationen sind öffentlich zugänglich, befinden sich aber auf Privatgrund). Die von IWB errichteten öffentlichen Ladestationen sind Bestandteil des Netzwerks swisscharge.ch, das Zugang zu einem schweiz- und europaweiten Ladenetzwerk bietet.

An den zehn neuen Ladestationen können gleichzeitig zwei Elektroautos aufgeladen werden. Vor der Station ist jeweils ein Parkplatz speziell markiert. Dort dürfen nur Elektroautos zum Aufladen parkieren. Tagsüber ist die Zeit auf zwei Stunden plus die angebrochene halbe Stunde beschränkt, zudem wird ausser dem Energiebezug auch ein Zeittarif verrechnet. Damit sollen die Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos zu einer möglichst effizienten Nutzung der Ladestationen motiviert werden. Nachts, zwischen 19.00 und 07.00 Uhr, ist die Park- und Ladezeit unbegrenzt. Der zweite zum Laden vorgesehene Parkplatz ist zurzeit als „blaue Zone“ markiert, hier können weiterhin auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor parkieren. Nimmt die Nachfrage nach Parkplätzen mit Ladestationen zu, wird auch dieser zweite Parkplatz speziell markiert.

Besondere Bedürfnisse im Stadtgebiet

Die dichte Besiedelung im Kanton Basel-Stadt stellt an die Ladeinfrastruktur besondere Anforderungen. Anders als im ländlichen Raum verfügen hier weniger Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer über private Stellplätze. Um den Anteil der privaten Elektroautos zu steigern und den Umstieg zu erleichtern, hat der Kanton Basel-Stadt beschlossen, den Bedarf nach einer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur im Rahmen eines Pilotprojektes in der Praxis zu testen. In einer Begleitstudie werden unter anderem Nachfrage, Kundenzufriedenheit, Funktionstauglichkeit und missbräuchliche Nutzung untersucht. Mit dem Bau der Ladestationen und der nachts unbeschränkten Park- und Ladezeit will der Kanton Anwohnerinnen und Anwohnern ohne eigenen Stellplatz den Umstieg auf ein Elektroauto erleichtern. IWB bietet sowohl Mieterinnen und Mietern als auch Eigentümerinnen und Eigentümern von Mehrfamilienhäusern spezielle Ladestationen und Abrechnungsservices. Der Kanton und IWB unterstützen zudem Carsharing-Anbieter und Taxibetriebe beim Ausbau ihrer Flotten, wenn diese Elektrofahrzeuge beschaffen.

Hinweise: Video von den schweizweit ersten Ladesäulen auf öffentlichem Grund
Weitere Informationen zur Elektromobilität in Basel: www.e-mobilitaet-basel.ch
Stromtankstelle in der blauen Zone in Basel Fotograf: IWB, Nicole Drechsler

erschienen am: 2018-05-15 im europaticker


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