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Kapazitätserweiterung der Schrott-Zerkleinerungsanlage am Standort in Götzis
Loacker Recycling bereitet UVP-Verfahren vor

Um langfristig die immer wachsenden Abfallmengen in der Region verarbeiten zu können, entschied sich Loacker Recycling, eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen und bereitet diese vor. Im Fokus: die Kapazitätserweiterung der Schrott-Zerkleinerungsanlage am Standort in Götzis.

Vorarlberg wächst, das zeigt nicht nur die Bevölkerungsentwicklung, sondern auch das Wirtschaftswachstum. Damit verbunden steigen auch die Abfallmengen. Um langfristig dem damit verbundenen, immer wachsenden Recyclingbedarf entsprechen zu können, entschied sich Loacker Recycling ein UVP-Verfahren der Schrott-Zerkleinerungsanlage, dem „Projekt Wertstoff Zukunft“, durchführen zu lassen und bereitet dieses vor. Das Unternehmen plant, die Betriebszeiten der Shredderanlage zu flexibilisieren und dadurch die Output-Mengen zu erhöhen. Auch ein möglicher Einbau eines neuen Abluftreinigungssystems wird im Zuge des Verfahrens geprüft. „Wir haben uns zu diesem aufwendigen und kostenintensiven Schritt entschieden, weil wir langfristig unsere Recyclingprozesse an die geänderten Mengen anpassen wollen und müssen. In unserer Shredderanlage in Götzis zerkleinern und sortieren wir regionales Material: Die Firmen wachsen, es fallen immer mehr Schrotte, Metalle und Altstoffe an und auf diese Entwicklung reagieren wir bzw. wollen wir für die Zukunft vorbereitet sein“, begründet Projektleiter Christoph Ortner den Schritt zum UVP-Verfahren.

Vertrauen in Prozess erhöhen
Der Bewilligungsbescheid, den Loacker Recycling für das Betreiben des Shredders in Götzis besitzt, stammt aus den 1980er-Jahren. „Die Betriebszeiten des Shredders sind seit dem Betriebsstart in den 1990ern eingeschränkt. Aufgrund des alten Bescheids steht er am Dienstag- und Donnerstagnachmittag still – Zeit, die wir bei den anfallenden heutigen Recyclingmengen dringend für den Betrieb brauchen“, erklärt Christoph Ortner und führt weiter aus: „Unser Standort gilt schon heute in der Branche als Vorzeigebetrieb in Sachen Schallschutz und Logistik – das wollen wir weiter ausbauen. Wir haben uns bewusst für eine Umweltverträglichkeitsprüfung entschieden, damit alle Involvierten Parteistellung erhalten und ein noch transparenteres Verfahren möglich wird. Mit diesem Schritt stärken wir das Vertrauen in den Prozess und erhöhen die Akzeptanz, dass regionales Recycling in größerem Umfang notwendig ist.“ Zur Ermittlung der Auswirkungen des Vorhabens, werden Expertengutachen erstellt. Um die Bevölkerung über die Kapazitätserweiterung des Shredders und deren Bedeutung direkt zu informieren, wird Loacker Info-Veranstaltungen ausrichten, sobald das Unternehmen konkrete Eckdaten zum Verfahren auf dem Tisch hat.

erschienen am: 2018-05-16 im europaticker


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