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Tressel: Präventiven Hochwasserschutz fördern - Task-Force einrichten
Grüne fordern Hochwasserschutz-Fonds

Anlässlich der erneuten massiven Überschwemmungen sprechen sich die saarländischen Grünen für einen Hochwasserschutz-Fonds des Landes aus, um präventive Hochwasserschutzmaßnahmen der Kommunen zu forcieren. Grünen-Landeschef Tressel hat Umweltminister Jost und Innenminister Bouillon aufgefordert, zur Planungsunterstützung für Hochwasserschutzmaßnahmen eine gemeinsame Task-Force einzurichten.

„Die jüngsten Überschwemmungen machen deutlich, dass es in Sachen Hochwasserschutz dringenden Handlungsbedarf gibt. Es muss alles daran gesetzt werden, solche Überschwemmungen zukünftig so gut wie es geht zu vermeiden. Präventiver Hochwasserschutz ist bei weitem günstiger als die Schadensbeseitigung im Nachhinein, ganz zu schweigen davon, dass die Überschwemmungen für die betroffenen Menschen unglaublich belastend und gefährlich sind“, sagt Markus Tressel MdB, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Saar.

Der Grünen-Politiker hat die Landesregierung aufgefordert, präventive Hochwasserschutzmaßnahmen in den Kommunen zu forcieren. Tressel: „Wir brauchen einen Hochwasserschutz-Fonds des Landes, damit die Städte und Gemeinden Hochwasserschutzmaßnahmen auch finanziell stemmen können. Zugleich müssen Umweltminister Jost und Innenminister Bouillon eine gemeinsame Task-Force einrichten, um die Kommunen fachlich zu unterstützen.“ Die kommunale Bauleitplanung müsse im Hinblick auf den Hochwasserschutz kritisch überprüft und Planungsunterstützung für Schutzmaßnahmen gewährt werden.

Der Katastrophenschutz im Saarland brauche bestmögliche Bedingungen. Tressel weiter: "Nur durch die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer ist die Mammutaufgabe überhaupt zu bewältigen. Es muss zügig analysiert werden, wie man die Hilfsdienste technisch und personell noch besser für Hochwasserereignisse rüstet. Insbesondere muss endlich die starre Altersgrenze bei den Freiwilligen Feuerwehren abgeschafft werden, um wertvolles Fachwissen und Engagement für den Katastrophenschutz nicht zu verlieren."

erschienen am: 2018-06-12 im europaticker


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