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Burgenländischer Müllverband und ORF Burgenland: Sei keine Dreckschleuder
Initiative zur Müllvermeidung in Straßengräben wird auch 2018 fortgesetzt

Die Initiative "Sei keine Dreckschleuder – Straßengräben sind keine Mülldeponie“ findet auch im Jahr 2018 statt und wurde am Mittwoch, dem 13. Juni 2018, im Rahmen eines Pressegesprächs mit Landesrat Mag. Hans Peter Doskozil, Landesumweltanwalt DI Dr. Michael Graf und ORF-Landesdirektor Mag. Werner Herics vorgestellt.

Neben dem langjährigen Engagement der Projektpartner – Straßenbauabteilung des Landes Burgenland, Landesumweltanwaltschaft, Burgenländischer Müllverband und ORF Burgenland – wird die Aktion in diesem Jahr auch durch die Vertreter der burgenländischen Gemeinden, dem Gemeindevertreterverband und dem Gemeindebund, unterstützt.

Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu schärfen und keinen Müll in den Straßengräben zu entsorgen. Sie soll auf die Problematik von achtlos weggeworfenem Müll, besonders entlang von Straßen, Güter- und Radwegen hinweisen. Denn neben den hohen Entsorgungs- und Reinigungskosten verunstaltet der Abfall die Landschaft und zieht negative Folgen für Mensch und Tier nach sich.

Straßenbaulandesrat Mag. Hans Peter Doskozil: "Autofahrer, die Müll auf unsere Straßen werfen, gefährden unsere Sicherheit und die Umwelt. Bei der Entsorgung des Abfalls fallen hohe Kosten an, die wir einsparen können. Unser Ziel ist, mehr Bewusstsein dafür zu schaffen. Deshalb freut es ich mich besonders, dass dieses Jahr auch die Gemeinden bei dem Projekt mitwirken."

Landesumweltanwalt DI Dr. Michael Graf: "Die Basis wird breiter und damit soll der Weg der Bewusstseinsbildung noch weiter in die Bevölkerung gestreut werden. Je öfter eine Botschaft wahrgenommen wird, desto höher ist die Chance, dass Abfallvermeidung als Aufgabe erkannt, und achtloses Wegwerfen von Verpackungen als Problem wahrgenommen wird. Wenn wir unser schönes Land verbessern wollen, kommt es auf jeden Einzelnen an. Jeder kleine Schritt muss gegangen werden, um dem Ziel einer sauberen Umwelt näherzukommen."

ORF-Landesdirektor Mag. Werner Herics: "Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit gehören zum Programmauftrag des ORF. Und der ORF ist es auch, der gesellschaftlich relevante Themen multimedial transportieren kann. Im neunten Jahr der Kampagne wollen wir mit Sei keine Dreckschleuder erneut auf das illegale Entsorgen von Müll hinweisen und zur Eigenverantwortung der Bevölkerung aufrufen – denn weder Strafen, noch erhobener Zeigefinger haben eine Wirkung, betroffen sind wir aber alle davon."

Neues Logo für "Sei keine Dreckschleuder"

In den vergangenen Jahren wurden durch die Müllvermeidungskampagne zahlreiche Akzente gesetzt. Es wurden mehrsprachige Hinweistafeln an den Grenzübergängen zu den Nachbarländern aufgestellt. Entlang der Hauptverkehrsrouten sowie der Radwege gehören diese Tafeln längst zum Straßenbild. Nun werden diese Tafeln auch entlang von Gemeindestraßen und Güterwegen zu sehen sein. Damit die Aufmerksamkeit im neunten Jahr der Aktion wieder erhöht wird, wurde ein neues Logo entworfen. Auch die Transparente, die zu Beginn der Aktion im Jahr 2010 aufgestellt wurden, und die Aufkleber auf den Fahrzeugen der burgenländischen Straßenverwaltung werden sukzessive durch das neue Sujet ersetzt.

Die Initiative „Sei keine Dreckschleuder“ wird in den zwei Aktionswochen – vom 18. bis 30. Juni mit Spots im Hörfunk- und TV-Programm des ORF Burgenland begleitet.

erschienen am: 2018-06-13 im europaticker


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