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Regierungspräsidium Freiburg und Landratsamt informieren in einem Merkblatt

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Natürlich bedingt höhere Schadstoffgehalte in Böden des Landkreises Rottweil

Das Regierungspräsidium Freiburg und die drei Landratsämter Waldshut, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis haben ein Merkblatt heraus-gegeben, in dem Handlungsempfehlungen zu natürlich erhöhten Schadstoffgehalten im Boden in den drei Landkreisen zusammengefasst sind. Darin gibt es auch Hinweise, wie mit dem sogenannten geogen belastetem Material umgegangen werden soll, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

Die Geologie in den Landkreisen Rottweil, Waldshut und im Schwarzwald-Baar-Kreis ist sehr vielfältig. Darunter befinden sich auch geologische Schichten und Gesteine, die von Natur aus erhöhte Arsen- und Schwermetallgehalte enthalten. Wie in den Gesteinen, können auch in den Böden höhere Gehalte an Arsen und Schwermetalle zu finden sein.

Die genannten Landkreise haben deshalb zusammen mit dem Regierungspräsidium Freiburg, der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) und dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) beim Regierungspräsidium Freiburg ein Projekt zur systematischen Untersuchung der Böden verschiedener geologischer Schichten eingeleitet, das 2017 abgeschlossen wurde.

Anhand der Untersuchungsbefunde wurde ein Bericht mit Karten erstellt, die darstellen, in welchen Gebieten höhere Arsen- und Schwermetallgehalte zu erwarten sind. Darauf basierend wurden Empfehlungen zu Anwendungsbereichen erarbeitet, die in einem Merkblatt zusammengefasst wurden:

·    Anwendungsbereich Umlagerung/ Verwertung: Das Merkblatt gibt Hinweise zur möglichen Verwertung und Entsorgung des anfallenden geogen belasteten Materials.

·    Anwendungsbereich Bebauung: Es finden sich Angaben zur Bewertung für den Pfad Boden-Mensch, um sicherzustellen, dass von erhöhten Schadstoffgehalten keine Gefahren für Bewohner oder Flächennutzer ausgehen.

·    Anwendungsbereich landwirtschaftliche Nutzung: Das Merkblatt enthält Empfehlungen zur sicheren Erzeugung von Futter- und Lebensmittel sowie Bewirtschaftungs- und Nutzungsempfehlungen bei der landwirtschaftlichen Nutzung.

Auf Grundlage des Berichtes und des Merkblattes fanden in den drei Landkreisen Ende Juni Infoveranstaltungen statt, bei denen Gemeinden, Baufirmen, Planer und Verbände über den neuesten Stand unterrichtet wurden. Dabei ging es darum, über die Ergebnisse zu informieren und Handlungsempfehlungen zu geben. Das Merkblatt und weitere Kartengrundlagen sind auf der Homepage des Landkreises unter dem Link  ‚Projekt geogen erhöhte Schadstoffgehalte‘ einzusehen.

erschienen am: 2018-07-09 im europaticker



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