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Flughafengesellschaft vergrault den Betriebsleiter von Schönefeld und Tegel

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AfD: Fliegt in Berlin und Brandenburg bald gar nichts mehr? 

Am Freitag trifft sich der glücklose Aufsichtsrat der Berliner Flughafengesellschaft. Auf der Tagesordnung: Die Gründe dafür, dass alles noch einmal viel teurer wird als gedacht und eine Personalie, die den gesamten Flugbetrieb der Hauptstadtregion zum Stillstand bringen könnte.

Dazu meint der AfD-Landtagsabgeordnete Franz Wiese, Mitglied im BER-Sonderausschuss: „Wenn die Flughafengesellschaft etwas kann, dann ist das Leute verprellen, die wissen, wie man einen Flughafen baut oder auch betreibt. Jetzt hat es Elmar Kleinert erwischt. Den Mann, ohne den der einst gemütliche West-Berliner Kleinflughafen Tegel niemals bis heute durchgehalten hätte. Als ‚Chief of Operations‘ hat der dafür gesorgt, dass trotz 70er-Jahre Konzeption Tegel bis heute immer irgendwie funktioniert hat. Wer auch immer ihm nachfolgt, ich habe wenig Vertrauen, dass ihm das genau so gelingt. Denn schon ein klemmendes Gepäckband kann in der fatalen Situation, in die das BER-Desaster uns gebraucht hat, zur Einstellung des Flugbetriebs in der Region führen.

Und ich möchte auch dieses Signal noch in den Aufsichtsrat senden: Es ist ein ganz schlechter Stil, den die Vertreter von Brandenburg, Berlin und dem Bund da zeigen. Sie werfen immer weiter mit Geld um sich und lassen sich jetzt schon dafür extra entlohnen, dass sie ihren Job machen. Für das rot-rot-grüne Berlin sitzt Norbert Preuß im Aufsichtsrat. Er ist der Chef eines Unternehmens, das Bau-Beratung und Projekt Management macht. Und soll jetzt zusätzlich fürstlich dafür entlohnt werden, dass er sich um das Projekt BER kümmert. Herr Preuß! Sie sitzen im Aufsichtsrat damit Sie sich um die Projekte der Berliner Flughäfen kümmern und nicht um sich über die eigene Firma noch weiter an der eigenen Untätigkeit und vermutlich auch Unfähigkeit zu bereichern!“

erschienen am: 2018-07-10 im europaticker



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