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Besteuerungsgrenze soll von aktuell 35.000 Euro auf 45.000 Euro angehoben werden

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Bundesrat: Rheinland-Pfalz setzt sich für Entlastung gemeinnütziger Vereine ein

Rheinland-Pfalz hat am 06.07.2018 gemeinsam mit anderen Bundesländern eine Initiative in den Bundesrat eingebracht, die eine Erhöhung der Freigrenze von 35.000 Euro auf 45.000 Euro für Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten gemeinnütziger Vereine vorsieht. Dies teilt das rheinland-pfälzische Landesamt für Steuern (LfSt) mit.

Gemeinnützige Vereine hätten eine Reihe steuerlicher Vorteile, erläutert das Landesamt. Hierzu gehöre auch eine Freigrenze bei der Besteuerung von Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten. Wenn ehrenamtliche Vereine lediglich geringe Umsätze erzielten, falle keine Körperschaft- und Gewerbesteuer an. Mit der Initiative des Bundesrates solle die Besteuerungsgrenze von aktuell 35.000 Euro auf 45.000 Euro angehoben werden.

Die Freigrenze sei ein wichtiges Instrument, um Ehrenamtliche in den Vereinen von administrativen Aufgaben zu entlasten, so das LfSt. Die Erhöhung der Freigrenze um 10.000 Euro auf 45.000 Euro solle dazu dienen, dass sie weiterhin ihrem vereinfachenden Charakter gerecht werden kann. «Wir bitten die Bundesregierung, eine entsprechende Änderung möglichst rasch in einem Steuergesetz aufzugreifen. Die letzte Erhöhung der Freigrenze liegt bereits zehn Jahre zurück», sagte die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) abschließend.

Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz, PM vom 06.07.2018

erschienen am: 2018-07-12 im europaticker



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