europaticker:
Freigabe der südlichen Ortsumgehung Düren als zentrale Maßnahme der Luftreinhalteplanung
Bezirksregierung Köln hofft auf Abweisung der Klage der Deutsche Umwelthilfe

Ende vergangener Woche wurde das südliche Teilstück der neuen Ortsumgehungsstraße Düren für den Verkehr freigegeben. Damit wird eine zentrale Maßnahme aus dem aktuellen Luftreinhalteplan der Bezirksregierung Köln für das Stadtgebiet Düren nach jahrelanger Vorarbeit nunmehr umgesetzt.

Diese Maßnahme und die ebenfalls bereits fertiggestellte Anschlussstelle Merzenich an der Bundesautobahn A 4 sollen zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität in Düren führen. Dadurch wird insbesondere die Belastung durch Stickstoffdioxid (NO2) reduziert. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge können somit vermieden werden.

Bereits jetzt ist durch die Inbetriebnahme des ersten Teilstücks mit einem erheblichen Rückgang der Schadstoffbelastung zu rechnen. Ihre volle Wirksamkeit wird mit der vollständigen Freigabe der neuen Umgehungsstraße erreicht. Dieser bedeutsame Fortschritt für die Luftqualität in Düren wird durch weitere Maßnahmen der Stadt in den Bereichen ÖPNV, motorisierter Verkehr, Fahrradverkehr und Verkehrsmanagement unterstützt, die zu einer zusätzlichen Senkung der NO2-Belastung führen werden. Hierzu zählt insbesondere der Bereich der hauptbelasteten Euskirchener Straße. Darüber hinaus ist eine Sperrung der Euskirchener Straße für LKW ab Herbst dieses Jahres vorgesehen.

Die Bezirksregierung Köln geht davon aus, dass die Bündelung dieser schnell und effizient wirkenden Maßnahmen dazu führen wird, dass die beim Verwaltungsgericht Aachen anhängige Klage der Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) gegen den Luftreinhalteplan Düren keinen Erfolg haben wird.

erschienen am: 2018-08-07 im europaticker


Wichtiger Hinweis:
Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 18. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken