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LBEG lässt unbedenkliche Zutrittslösungen aus dem Bergwerk Asse zu

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Flutung des Bergwerks Bergmannssegen-Hugo

Zutrittslösungen aus dem Bergwerk Asse dürfen zukünftig für die Flutung des stillgelegten Bergwerks Bergmannssegen-Hugo genutzt werden - vorausgesetzt sie halten radiologisch die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Die beiden entsprechenden Anträge der Bundesgesellschaft für Endlagerung als Betreiberin der Asse und der Kali + Salz Entsorgungs GmbH (K+S) hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) heute zugelassen.

Bei dem Zutrittswasser aus der Asse handelt es sich um gesättigte Salzlösungen in einer seit Jahren gleichmäßig anfallenden täglichen Menge von rund zwölf Kubikmetern Diese waren über viele Jahre hinweg ebenfalls zu Flutungszwecken im ehemaligen Kalibergwerk Mariaglück bei Celle verwertet worden. Dessen Flutung wird voraussichtlich in diesem Jahr beendet.

Um sicherzustellen, dass die Salzlösung die Grenzwerte einhält, muss sie vor jedem Abtransport am Bergwerk Asse freigemessen werden. Jeder Transportbehälter wird anschließend verplombt. Ein Begleitformular mit den wesentlichen Daten stellt sicher, dass der Weg der Salzlösung lückenlos nachzuverfolgen ist.

Der Stadt Sehnde oder einer von ihr benannten Organisation wird das Recht eingeräumt, jederzeit Proben nehmen und in einem von ihr benannten Labor untersuchen zu lassen. Damit die Stadt diese Möglichkeit nutzen kann, muss jeder Transport mindestens zwei Wochen vorher angekündigt werden.

Die Produktion des Kaliwerkes Bergmannssegen-Hugo/Friedrichshall wurde 1992 eingestellt. Das Bergwerk wird seit 1999 mit Wasser unterschiedlichen Ursprungs planmäßig geflutet. Dazu zählen u. a. salzhaltige Haldenwässer von der Rückstandshalde Bergmannssegen und den noch nicht abgedeckten Bereichen der Halde Friedrichshall, aber auch Wasser aus dem Mittellandkanal.

erschienen am: 2018-08-07 im europaticker



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