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Flexible Verpackungen sind vorteilhaft, weil sie oft die gleiche Funktionalität wie andere
Verpackungslösungen aufweisen

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Flexible Verpackungen: Umweltschutz mit Leichtigkeit

Leicht und dünn: Flexible Verpackungen punkten durch ihre Materialeigenschaften in Sachen Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit. Sie sorgen auch dafür, dass nicht mehr Material als notwendig eingesetzt wird, um das verpackte Produkt zu schützen. Von der Herstellung des Materials bis zum Recycling entstehen so geringstmögliche Emissionen und Ressourcen werden geschont, lässt der Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V. (IPV) mitteilen.

Flexible Verpackungen sind deshalb so vorteilhaft, weil sie oft die gleiche Funktionalität wie andere Verpackungslösungen aufweisen, dabei aber weit weniger Material benötigen. Ferner ermöglichen sie moderne, bedarfsgerechte Verpackungslösungen, die größenoptimiert genau das anbieten, was die Konsumenten in den Industrieländern insbesondere beim Kauf von Lebensmitteln erwarten.

Eine Studie des ifeu-Institus, Heidelberg (Institut für Energie- und Umweltforschung) kommt zu dem Gesamtergebnis, dass flexible Verpackungen sehr viel Abfall erst gar nicht entstehen lassen. In einem Szenario, das davon ausgeht, dass 100% der Verpackungen von Lebensmitteln aus flexiblen Verpackungen bestehen würden (statt aktuell 40%), würden 26 Millionen Tonnen Verpackungsmaterial erst gar nicht in den Abfallkreislauf gelangen. Das entspricht einer Materialersparnis von 77 Prozent oder auch von 1 Million Tonnen Lkw-Ladungen.

Das gleiche Szenario geht von einer Reduktion der Treibhausgasemissionen in Höhe von 42 Millionen Tonnen aus. Das sind fast 1% Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen der 28 EU-Mitgliedsstaaten.

Klaus Jahn, Sprecher des IPV-Vorstands, sagt: „Flexible Verpackungen schonen die Umwelt durch ihre besonderen Materialeigenschaften. Ihre Leichtigkeit sorgt für weniger Abfall, für geringere Emissionen und für Wasserersparnis. Ihre Beschaffenheit ist im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien unschlagbar. Auch wenn nicht alle Food-Verpackungen auf flexible Hüllen umgestellt werden können, deuten die Zahlen doch ein erhebliches Einsparpotential bei Ressourcen und Emissionen an“.

Auch das Argument, das so genannte Automatenrollen bedruckt und kompakt aufgerollt erst beim Kunden konfektioniert und befüllt werden, entlastet vom Transportvolumen bis zum Endverbraucher die Umwelt in jeder Beziehung deutlich weniger, als vorkonfektionierte bzw. nicht flexible Verpackungen.

erschienen am: 2018-08-07 im europaticker



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