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59 Partner beteiligt, darunter kleine und mittlere Unternehmen, Industriepartner, Hochschulen
und gemeinnützige Organisationen aus 18 Ländern

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Kommission unterstützt 14 innovative Projekte zur schnelleren Markteinführung

Die Europäische Kommission wird im Rahmen des Pilotprojekts „Europäischer Innovationsrat“ (EIC)  14 erstklassige Projekte, darunter fünf mit deutscher Beteiligung, unterstützen, damit Innovationen schneller auf den Markt gebracht werden. Für jedes Projekt werden rund 2 Mio. Euro aus dem EIC-Förderinstrument „Fast Track to Innovation“ bereitgestellt. An den 14 Projekten sind 59 Partner beteiligt, darunter kleine und mittlere Unternehmen, Industriepartner, Hochschulen und gemeinnützige Organisationen aus 18 Ländern. Unterstützte Projekte mit deutscher Beteiligung sind Beispiel das von einem deutschen Unternehmen koordinierte Projekt "Euphoria" zur Verbesserung von Ultraschalluntersuchungen und ein weiteres Projekt zur Modernisierung des Herzmonitorings bei Patienten nach einer Herzoperation.

Das Programm „Fast track to Innovation“ ist ein zentraler Bestandteil des EIC-Pilotprojekts und zielt auf grundlegend neue, bahnbrechende Produkte, Dienstleistungen, Verfahren oder Geschäftsmodelle ab, die neue Märkte erschließen. Es umfasst bis zu 3 Mio. Euro für Konsortien, die aus drei bis fünf Partnern bestehen, darunter kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Clusterorganisationen, Industrieverbände, Gründerzentren, Investoren und den öffentlichen Sektor. Bei den ausgewählten Projekten handelt es sich um weit ausgereifte bahnbrechende Technologien, Konzepte und Geschäftsmodelle, die kurz vor der Marktreife stehen.

Bis zum Stichtag 31. Mai 2018 gingen bei der Europäischen Kommission 2016 Projektvorschläge ein. Der nächste Termin für „Der schnelle Weg zur Innovation“ ist der 23. Oktober 2018.

Hintergrund

Im Europäischen Innovationsrat (European Innovation Council, EIC) werden die wichtigsten EU-Instrumente zur Innovationsförderung vereint. Die Palette reicht von innovativer Technologieforschung über marktnahe Projektförderung bis hin zu Risikofinanzierungsinstrumenten. Antragstellende können die Themen der Projekte selbst vorschlagen. Der EIC soll ab 2021 Innovationen auf EU-Ebene gezielter unterstützen. Innovationen sollen so schneller auf den Markt gelangen und damit mehr Wachstum und Beschäftigung schaffen.

Bereits in der letzten Programmperiode von Horizont 2020 ab 2018 werden die wesentlichen Elemente des EIC in einer Pilotphase als EIC-Arbeitsprogramm getestet. Damit wird die Grundlage geschaffen für die EIC-"Dachmarke". Im Wesentlichen werden bereits etablierte Instrumente fortgeführt. Die Förderinstrumente sind themenoffen gehalten und bieten auch Raum für interdisziplinäre Ideen. Sie zielen auf marktschaffende Innovationen ab, die für radikal neue, bahnbrechende Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle den Weg bereiten. Sie sollen neue Märkte mit großem Wachstumspotenzial in Europa und darüber hinaus eröffnen.

erschienen am: 2018-08-09 im europaticker



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