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In Brüssel findet im Oktober ein gemeinsamer EU-Asien-Karibik-Pazifik-Ministerausschuss
für Handel statt
Gambia unterzeichnet Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU

Der westafrikanische Staat Gambia hat heute (Donnerstag) als 14. Westafrikanisches Land ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der Europäischen Union unterzeichnet. Die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen sind auf die Bedürfnisse der afrikanischen Staaten zugeschnittene Handelsabkommen, um die beiderseitigen Handelsbeziehungen zu verstärken. Ziel ist es, zur nachhaltigen Entwicklung und Armutsbekämpfung in den Partnerländern beizutragen.

Sobald alle 16 westafrikanischen Partner, einschließlich Nigeria und Mauretanien, das Abkommen unterzeichnet haben, muss das Abkommen vom Europäischen Parlament ratifiziert werden.

Inzwischen haben sich die Elfenbeinküste und Ghana bereits für Interimsabkommen entschieden, die künftig durch das regionale Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Westafrika ersetzt werden.

Am 26. Oktober 2018 findet in Brüssel ein gemeinsamer EU-Asien-Karibik-Pazifik-Ministerausschuss für Handel statt, der den Stand der sieben Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks erörtern wird.

Die EU ist der weltweit offenste Markt für afrikanische Ausfuhren. Die AKP-Staaten, die ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU geschlossen haben, können ihre Waren zoll- und kontingentfrei, also ohne jede Beschränkung, in die Europäische Union ausführen. Die Abkommen beinhalten zudem einen entwicklungspolitischen Ansatz. Die EU unterstützt die Länder dabei, ihre Industrialisierung und Warenhandelskapazitäten voranzutreiben und so dauerhaft auf eigenen Füßen zu stehen und international wettbewerbsfähiger zu werden. Regeln und Schutzmaßnahmen aber auch der Abbau von Handelshemmnissen, die mit den Wirtschaftspartnerschaftsabkommen verbunden sind, unterstützen die Politik der Partnerländer, wenn es um den Ausbau von Infrastruktur und den Schutz von Umwelt- und Sozialstandards zu geht. Die EU fördert diese Entwicklung zudem mit finanziellen Mitteln.

erschienen am: 2018-08-09 im europaticker


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