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Produkte aus Ungarn zurückgenommen
Europaweite Listerienfunde in tiefgekühlten Gemüseprodukten

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) berichten von einem Listeria (L.) monocytogenes Ausbruch, der mit der ungarischen Betriebsstätte eines europaweit agierenden Lebensmittelunternehmens in Verbindung gebracht werden kann. Aus Deutschland liegt nach Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bisher kein bestätigter Erkrankungs- bzw. Todesfall vor. Der Hersteller hat zwischenzeitlich alle Produkte zurückgenommen.

Bisher berichten die Behörden von 47 bestätigten humanen Erkrankungsfällen im Ausbruchszeitraum 2015 bis 2018, darunter neun Todesfälle. Betroffen sind die Länder Großbritannien, Österreich, Finnland, Schweden und Dänemark. Ursache des Ausbruchs ist ein L. monocytogenes-Stamm der Serogruppe IVb, Multi-locus Sequence Type 6 (ST6).
Die Kontaminationsquelle(n) in der ungarischen Produktionsstätte konnte(n) bisher nicht ermittelt werden. Aufgrund dessen und um zukünftigen Erkrankungsfällen vorzubeugen, hat der Hersteller zwischenzeitlich alle Produkte zurückgenommen, die mit Zutaten aus der ungarischen Betriebsstätte aus dem Zeitraum vom 13.08.2016 bis 20.06.2018 produziert wurden. Ein Vertrieb betroffener Produkte erfolgte auch nach Bayern. Produkte, die den Endverbraucher erreicht haben könnten, werden laufend auf www.lebensmittelwarnung.de veröffentlicht.

Verbraucher sollten nicht-verzehrsfertiges Tiefkühlgemüse immer ausreichend erhitzen und nicht roh verzehren. Bei nicht-verzehrsfertigen, tiefgekühlten Gemüseprodukten kann eine Kontamination mit Krankheitserregern, wie im vorliegenden Fall mit L. monocytogenes, niemals sicher ausgeschlossen werden. Weiterführende Informationen unter:
https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/hygiene/bakterien/listerien/listerien_tiefkuehlgemuese.htm

erschienen am: 2018-08-09 im europaticker


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