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Ehrenrunde für das Velo auf dem Bundesplatz
VCS mobilisiert für ein Ja zum Bundesbeschluss Velo am 23. September

Das Velowegnetz in der Schweiz soll besser und sicherer werden. Mit einer Velorunde auf dem Bundesplatz hat der VCS Schweiz für ein Ja zum Bundesbeschluss Velo geworben. «Das Velo als immer beliebteres Verkehrsmittel braucht einen sicheren Platz auf der Strasse und in der Verfassung», appellierte die VCS-Verbandsspitze zur der Abstimmung vom 23. September.

Ein Ja zum Bundesbeschluss Velo am 23. September biete die Chance, landesweit ein sicheres Velowegnetz zu entwickeln wie es bereits eines für die Wander- und Fusswege gebe, sagte VCS-Präsident Ruedi Blumer. Dazu soll der Artikel 88 der Bundesverfassung «Fuss- und Wanderwege» durch «das Velofahren» ergänzt werden. Das Kernanliegen der zurückgezogenen Velo Initiative sei aufgenommen, der VCS stehe voll hinter dem Bundesbeschluss Velo.

«Das Velofahren wird immer beliebter. Das kommt uns allen und der Umwelt zugute», sagte Blumer. Beim Velofahren entstehen keine Abgase, das Klima wird geschont. «Das Velo macht keinen Lärm und hilft die Verkehrszunahme aufzufangen. Es dient immer mehr Leuten auf dem Weg zur Arbeit. Es wird zunehmend als Cargo-Bike für Transporte genutzt. In den Städten, in den Agglomerationen und ländlichen Regionen ist das Velo ein sehr zuverlässiges Verkehrsmittel», betonte Blumer die praktische Seite des Velofahrens.

Gerade in den Agglomerationen verspricht sich der VCS eine Entlastung der Strassennetze und des öffentlichen Verkehrs. «Durch die Nutzung von Strassenflächen für Velostreifen und Velostrassen wird ein Netz sicherer Velowege geschaffen», sagte Blumer. Das Velofahren werde dadurch attraktiver, sodass auch Kinder, Jugendliche und auch ältere Leute auf ein Velo oder E-Bike umsteigen können. Zudem benötige das Velo kaum Platz beim Parkieren und schaffe so Raum in den wachsenden Städten und Agglomerationen.

«Ob zur Arbeit oder in der Freizeit unterwegs: Velofahren ist gesund und gibt gute Laune, fügte VCS-Vize-Präsidentin Lisa Mazzone an. Als Voraussetzung dafür müssten eigene Velo-Spuren und -Wege sicheres Fahren ermöglichen. Schliesslich werde mit der Verankerung des Velos in der Verfassung auch die Verantwortung der Behörden für den Ausbau der Radwege verankert. Bei den Wander- und Fusswegen habe sich die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kanton und Gemeinden bewährt, so wird es auch beim Velo sein.

VCS-Vize-Präsident Bruno Storni ortete gerade im Tessin einen Nachholbedarf für die Velo-Infrastruktur. «Damit Velofahren im Tessin wie auch landesweit sicherer wird und noch mehr Spass macht, braucht es separate Velospuren, Velowege oder Velostrassen, und zwar durchgehend, zusammenhängend, landesweit», sagte Storni. Zudem seien separate Veloampeln sowie genügend und gedeckte Veloparkplätze um die Bahnhöfe herum wünschenswert.

erschienen am: 2018-08-09 im europaticker


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