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Willingmann gratuliert Tesvolt zum Gewinn des renommierten Deutschen Gründerpreises

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IBG-gefördertes Unternehmen aus Wittenberg erhält Auszeichnung

Der Wittenberger Stromspeicher-Hersteller Tesvolt ist am Dienstagabend in Berlin mit dem renommierten Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet worden, der vom Magazin „stern“, dem ZDF, der Sparkasse und der Porsche AG ausgelobt wird. Die Jury bewertete die Tesvolt GmbH als eine der deutschlandweit erfolgreichsten Gründungen der vergangenen Jahre. Entsprechend groß ist die Freude auch bei Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. „Ich gratuliere den Gründern ganz herzlich zu dieser Auszeichnung“, so der Minister. „Die Preisvergabe zeigt einmal mehr, dass es inzwischen auch bei uns in Sachsen-Anhalt gelungen ist, hoch innovative Unternehmen zu gründen, die sich ausgesprochen erfolgreich entwickeln.“

Tesvolt wurde 2014 von Daniel Hannemann und Simon Schandert gegründet und hat sich auf Batteriespeicher für Gewerbebetriebe spezialisiert. Das innovative Unternehmen aus Lutherstadt Wittenberg (Landkreis Wittenberg) beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeiter und produziert Stromspeicher mit modernsten Batteriezellen. An die Speicher können alle Energieerzeuger angeschlossen werden: Sonne, Wind, Wasser und Blockheizkraft – inzwischen nutzen mehr als 1.000 Kunden weltweit Energiespeicher von Tesvolt.

Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt Tesvolt seit 2017 mit Risikokapital über die landeseigene IBG Beteiligungsgesellschaft. Der Anfang 2017 aufgelegte IBG-Risikokapitalfonds III ist mit insgesamt vier Millionen Euro beteiligt – der Anteil der IBG am Stammkapital des Unternehmens beträgt 18,8 Prozent. Die Investitionen der IBG fließen in die Weiterentwicklung der Tesvolt-Technologie. Zudem werden Fertigungslinien so ausgebaut, dass sie eine steigende Nachfrage bedienen können. Weitere Mittel werden für die Finanzierung von nationalen und internationalen Marketing- und Vertriebsaktivitäten verwendet. Neben dem Risikokapital erhielt Tesvolt in den vergangenen Jahren auch Darlehen der landeseigenen Investitionsbank in Höhe von insgesamt 1,35 Millionen Euro sowie einen Zuschuss aus dem Programm „Innovationsassistent“ über 27.500 Euro.

„Die Erfolgsgeschichte von Tesvolt zeigt, dass es sich für das Land auszahlt, junge Unternehmen mit Darlehen beziehungsweise mit Risikokapital zu fördern; dies müssen wir weiter forcieren“, betonte Willingmann. „So trägt auch die Neuausrichtung der IBG mit Hilfe des bmp-Fondsmanagements Früchte.“

Die Förderung von innovativen Unternehmensgründungen bleibt für den Minister auch in Zukunft ein zentrales Anliegen. Großes Potenzial sieht Willingmann insbesondere im wissenschaftlichen Umfeld, das in den kommenden Jahren stärker ausgeschöpft werden soll. „Sachsen-Anhalt verfügt über leistungsstarke Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deshalb werden wir Wissenschaftlern und Hochschulen im neuen Hochschulgesetz mehr Freiheiten einräumen, um innovative Firmen zu gründen beziehungsweise sich an diesen zu beteiligen.“

Der Deutsche Gründerpreis ist für Tesvolt nicht die erste Auszeichnung. Bereits im Jahr 2016 gewann das Unternehmen den Hugo-Junkers-Preis des Landes Sachsen-Anhalt in der Kategorie „Innovativste Produktentwicklung“.

Aktuelle Informationen zu diesem und weiteren Themen gibt es auch auf dem Twitter-Kanal des Ministeriums unter www.twitter.com/mwsachsenanhalt.

erschienen am: 2018-09-12 im europaticker



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