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Kaufland nimmt 70. Schnellladestation in Betrieb - Mitbewerber ALDI legt Wert auf Autobahnnähe

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Lebensmittelhändler wollen E-Mobilität in Deutschland attraktiver machen

Einfach beim Einkaufen das Elektroauto laden. Bei Kaufland ist das schnell und bequem möglich. In Pfungstadt nimmt das Unternehmen heute – im Rahmen einer Filialeröffnung - seine 70. Schnellladestation in Betrieb. Kaufland betreibt bundesweit rund 660 Filialen. Das Unternehmen ist Teil der Schwarz Gruppe, die vor einigen Tagen den Entsorgungskonzern Tönsmeier übernommen hat. Im Dezember vergangenen Jahres hatte das Unternehmen verkündet, bis Anfang 2019 rund 100 Schnellladestationen zu bauen.

An den Elektrotankstellen bei ALDI SÜD ist das schon seit 2015 möglich. Mehr als 50 ALDI SÜD Filialen in und rund um Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, Mülheim an der Ruhr, München und Stuttgart sind mit Ladestationen ausgestattet. Hier können Kunden während der Öffnungszeiten ihr Elektroauto aufladen. In diesem Jahr kommen 28 weitere Elektrotankstellen an ALDI SÜD Filialen dazu. Ihr großer Vorteil: Sie sind in Autobahnnähe.

Das Stromtanken bei ALDI ist kostenlos und ohne Registrierung möglich! Einfach Stecker rein, heißt es in den Presseaussendungen des Unternehmens, den Einkauf erledigen und weiterfahren – Stecker raus natürlich nicht vergessen. Die Fotovoltaikanlage auf dem Filialdach liefert bei Sonnenschein die Energie für unsere Ladesäule Bei schlechtem Wetter stammt der Strom aus Wasserkraft.

Einzelhändler sieht sich als Vorreiter in Sachen E-Ladestationen
„Unser Anspruch ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzutreiben. Die Schnellladestationen an unseren Filialen tragen dazu bei, dass diese Technologie in Zukunft flächendeckend verfügbar ist. Damit gestalten wir die Energiewende aktiv mit und sind Vorreiter im Lebensmitteleinzelhandel“, sagt Jörg Dahlke, Leiter Bau International bei Kaufland.

Ladeinfrastruktur als Erfolgsfaktor der E-Mobilität
Mit den öffentlich zugänglichen Ladestationen setzt sich Kaufland aktiv für eine bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur und den Ausbau der E-Mobilität ein. Im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur dieses Engagement mit bis zu 40 Prozent. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert.

Die Schnellladestationen sind mit den gängigen Steckertypen ausgestattet und bieten zwei Kunden gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Autos kostenlos zu laden. Dank einer Ladeleistung von 50 Kilowatt können Kunden ihre Elektroautos bequem in 45 Minuten bis zu 80 Prozent aufladen. Die Stationen werden mit Ökostrom betrieben, der das besonders umweltfreundliche Label „Grüner Strom“ trägt. Dieses Label garantiert, dass der Ökostrom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt und steht für höchste Qualität und Transparenz.

Entwicklung und Bedeutung der E-Mobilität
E-Mobilität gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Die Anzahl der Elektroautos hat sich innerhalb eines Jahres annähernd verdoppelt. Waren 2017 laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 55.000 Autos mit Elektroantrieb auf deutschen Straßen unterwegs, stieg die Anzahl 2018 bereits auf über 98.000 Fahrzeuge. Demgegenüber stehen laut Angaben der Bundesnetzagentur etwa 5.400 Ladestationen, davon über 670 Schnellladestationen.

Eine Erhebung zur Alltagstauglichkeit der Ladeinfrastruktur zeigt, dass das Thema Elektromobilität eine wesentliche Rolle bei den Verbrauchern spielt und das Angebot an E-Ladestationen ihr Einkaufsverhalten mitbeeinflusst. Demnach bestätigen 74 Prozent der befragten Elektroautofahrer ihre Einkaufsstätte zu wechseln, wenn anderswo ein kostenloser Ladevorgang während des Aufenthalts möglich ist (Quelle: Schaufenster Elektromobilität. Eine Initiative der Bundesregierung).

Das kosten-und barrierefreie Ladeangebot bei Kaufland sorgt für zufriedene Kunden. Die hohe Ladegeschwindigkeit und das schnell wachsende Netz an Schnellladestationen verdeutlicht die Ernsthaftigkeit des Engagements. In Zukunft wird solch ein Angebot für Verbraucher eine Selbstverständlichkeit sein. Der Lebensmittelhändler trifft mit seinem Engagement den Nerv der Verbraucher und trägt dazu bei, E-Mobilität in Deutschland attraktiver zu machen.

erschienen am: 2018-09-13 im europaticker



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