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Landseitige und seeseitige Nutzung eingestellt

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Böschungsbewegung im geotechnischen Sperrbereich des Senftenberger Sees

Im Senftenberger See kam es im Bereich der Insel in den Morgenstunden des 13. September 2018 zu einem geotechnischen Ereignis. Nach Aussagen vor Ort wurde eine Schwallwelle von 0,5 bis einem Meter festgestellt. Das Ereignis fand im durch Bojen gekennzeichneten Sperrbereich statt. Personen- und Sachschäden sind nach vorliegenden Informationen nicht eingetreten.

Der Senftenberger See, früher auch Speicherbecken Niemtsch, liegt im Lausitzer Seenland, einer künstlich geschaffenen Seenkette. Der See befindet sich an der Grenze von Nieder- und Oberlausitz zwischen der südbrandenburgischen Stadt Senftenberg und deren Ortsteilen Niemtsch und Großkoschen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Der Senftenberger See gehört mit einer Fläche von 1300 Hektar zu den größten künstlich angelegten Seen Deutschlands. Der See entstand durch die Flutung des ehemaligen Braunkohle-Tagebau Niemtsch von der Schwarzen Elster aus in der Zeit vom 15. November 1967 bis November 1972.

Durch das Landesamt für Umwelt (LfU) als Eigentümer des Senftenberger Sees und die LMBV sowie den Sachverständigen für Geotechnik findet derzeit eine Aufnahme der Situation vor Ort statt.

Als erste Maßnahme wurde die landseitige und seeseitige Nutzung eingestellt bis sämtliche Bewegungen im Ereignisbereich abgeklungen sind. Weitere Untersuchungen sind noch erforderlich.

Die LMBV verweist auf die dringliche Einhaltung der ausgewiesenen Sperrbereiche an und auf den Bergbaufolgeseen.

erschienen am: 2018-09-13 im europaticker



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