europaticker:
BVL-Symposium im November will alle Beteiligten zusammenbringen

..................

Illegalen Handel mit Pflanzenschutzmitteln gemeinsam bekämpfen

Mehr als eine Milliarde Euro werden jedes Jahr in der EU mit illegalen Pflanzenschutzmitteln umgesetzt, so eine Schätzung des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum. Die Mittel sind meist nicht zugelassen oder entsprechen in ihrer Zusammensetzung nicht den genehmigten Mitteln und können so ein Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellen. Da der illegale Handel über Grenzen hinweggeht, muss auch die Bekämpfung international erfolgen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) lädt daher alle an der Bekämpfung des illegalen Pflanzenschutzmittelhandels Interessierten zu einem zweitägigen Symposium am 6. und 7. November 2018 nach Braunschweig ein. 

Das BVL-Symposium „Challenges 2019 – Detecting and combating illegal trade in plant protection products“ wird sich mit den vielfältigen Fragen bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit Pflanzenschutzmitteln beschäftigen. Am ersten Tag wird es einen Überblick zu den europäischen Aktivitäten aus der Sicht von EU-Institutionen, EU-Mitgliedstaaten, der Bundesländer und der Industrie geben. Dabei stellen Experten auch Beispiele aus der Praxis vor. Das BVL wird über die Arbeit seiner Task Force berichten, die seit 2013 die Bundesländer im Kampf gegen den illegalen Pflanzenschutzmittelhandel unterstützt. Die Task Force fungiert als Ansprechpartner auf nationaler und internationaler Ebene, bündelt die Informationen und arbeitet gemeinsam mit dem Labor für Formulierungschemie des BVL an der Weiterentwicklung von Analysemethoden.

Auf einer abschließenden Podiumsdiskussion werden Vertreter der Europäischen Kommission, der Bundesregierung, von Europol und der Industrie den Fragen nachgehen, welche Auswirkungen der illegale Handel hat, welches die größten Probleme bei der Bekämpfung sind und wie sich diese überwinden lassen.

Am zweiten Tag wird der Schwerpunkt auf den Arbeiten, Weiterentwicklungen und Strategien europäischer Überwachungslaboratorien liegen. Denn ohne leistungsfähige Laboratorien ist eine gerichtsfeste Bekämpfung der illegalen Machenschaften im Pflanzenschutzmittelhandel nicht möglich.

Das Symposium bietet neben der Fachinformation auch einen guten Rahmen für den persönlichen Austausch. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen die Möglichkeit haben, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen und Lösungsansätze zu entwickeln. Am ersten Abend findet im Anschluss an das Tagungsprogramm daher noch ein gemeinsames Abendessen in einem Braunschweiger Restaurant statt.

erschienen am: 2018-09-13 im europaticker



Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 18. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken