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Beschränkungen wurden auf der Grundlage wissenschaftlicher und technischer Empfehlungen und
nach umfassenden Konsultationen mit den Interessengruppen ausgearbeitet

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EU beschränkt 33 gefährliche Chemikalien in Kleidung und Textilien

Die Europäische Kommission hat Mittwoch (10.10.2018) neue Beschränkungen für die Verwendung von 33 Stoffen beschlossen, die bekanntermaßen Krebs und verursachen oder die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und in Bekleidung, Schuhen und anderen Textilwaren verwendet werden. In den letzten zehn Jahren konnte die Exposition der Bürgerinnen und Bürger gegenüber schädlichen Chemikalien dank EU-Maßnahmen erheblich reduziert werden. Die Kommission prüft zudem ständig, wie der Schutz der Verbraucher, der Arbeitnehmer und der Umwelt weiter verbessert werden kann.

Die neuen Vorschriften werden in die REACH-Verordnungaufgenommen, die fortschrittlichste und umfassendste Chemikaliengesetzgebung der Welt. Die Mittwoch angenommenen Maßnahmen zielen auf den Schutz vor Exposition gegenüber CMR-Chemikalien (Stoffe, die als krebserzeugend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend eingestuft werden) ab, die insbesondere bei häufigem Kontakt mit der menschlichen Haut Gesundheitsschäden hervorrufen können. Diese neuen Vorschriften legen Höchstwerte für die Verwendung der CMR-Stoffe in Bekleidung und Textilien fest; Produkte, die diese Grenzwerte überschreiten, dürfen unabhängig von ihrem Produktionsursprung in der EU nicht in Verkehr gebracht werden.

Die Beschränkungen wurden auf der Grundlage wissenschaftlicher und technischer Empfehlungen der Europäischen Agentur für chemische Stoffe und nach umfassenden Konsultationen mit den Interessengruppen ausgearbeitet. Sie treten 24 Monate nach Veröffentlichung der Verordnung im Amtsblatt der EU in Kraft.

Die Kommission gibt auch einen erläuternden Leitfaden zu diesen Einschränkungen heraus, der nach der Veröffentlichung im Amtsblatt hierverfügbar sein wird.

erschienen am: 2018-10-10 im europaticker



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