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Regierung soll eine bessere Unterstützung der Wanderschäfer prüfen.

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Bundesweit einheitliches Wolfsmanagement

Die Umsetzung eines bundesweit abgestimmten Wolfsmanagements ist in Arbeit. Das erklärt die Bundesregierung in einer Antwort (19/4685) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zur "Wolfspolitik" des Bundes. Grundlage sei dafür unter anderem ein am 26. Juni im Bundestag beschlossener Koalitionsantrag (19/2981), der die Bundesregierung unter anderem auffordert, die Arbeit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) über den Herbst 2018 hinaus zu verstetigen und Perspektiven zu entwickeln, wie Weidetierhalter, Jäger und Landwirte darin einbezogen werden können, um deren Standpunkte zu berücksichtigten.

Die Regierung soll zudem eine bessere Unterstützung der Wanderschäfer prüfen. Darüber hinaus sollen die für Nutztierhalter entstehenden Kosten für Schutzmaßnahmen sowie die durch übergriffige Wölfe verursachten Schäden im Tierbestand von den Landesbehörden schnell und unbürokratisch ausgeglichen werden können. Ebenso soll die Regierung prüfen, ob ein generelles Fütterungsverbot von Wölfen hilfreich wäre, um die Entwicklung von Einzeltieren zu für Mensch und Nutztier gefährlichen Wölfen zu vermeiden. Auch die Auswirkung der Rückkehr des Wolfes auf die Wildtierbestände soll untersucht werden.

In der Antwort heißt zudem, dass sich die Bundesregierung aus ökologischen, kulturellen und sozialen Gründen sowie zum Erhalt der Artenvielfalt und Kulturlandschaft für die Weidetierhaltung einsetzt. Es lägen aber keine statistisch gesicherten Informationen über einen Rückgang der Weide- beziehungsweise Freilandhaltung aufgrund der Ausbreitung des Wolfes vor. Jedoch seien Fälle bekannt, in denen zumeist im Nebenerwerb- sowie Hobbybereich die Schafhaltung aufgegeben worden sei.

erschienen am: 2018-10-11 im europaticker



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