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Die jetzt erteilte Genehmigung bezieht sich auf eine rund 27 Hektar große Fläche

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Haldenerweiterung für den Kalistandort Hattorf ist genehmigt

Das Regierungspräsidium Kassel hat den Antrag auf Erweiterung der Rückstandshalde am Standort Hattorf (Philippsthal) genehmigt. Die damit bestehende Entsorgungssicherheit für feste Produktionsrückstände ist eine wesentliche Voraussetzung für den Betrieb des Kaliwerkes. Das Verbundwerk Werra der K+S KALI GmbH mit seinen Standorten Hattorf und Wintershall in Hessen sowie Unterbreizbach und Merkers in Thüringen ist der größte Standort der K+S KALI GmbH. Mit einer jährlichen Fördermenge von rund 19 Millionen Tonnen Rohsalz entfallen etwa 45 % der gesamten Produktionskapazität der K+S KALI GmbH auf das Werk Werra. Neben Düngemitteln stellt das Kaliwerk Vorprodukte für vielfältige technische und industrielle Anwendungen sowie für die Pharma-, Lebensmittel- und Futtermittelindustrie her.

Das heutige Werk Werra entstand im Jahre 1997 durch den Zusammenschluss der vier ehemals eigenständigen Werke Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und Merkers. Hierdurch wurde eine hocheffiziente Produktionsstätte geschaffen: Der Verbund umfasst unter anderem die Rohsalzversorgung, die Produktion, das Abwassermanagement, die Werkstätten, den Bahnbetrieb, die Energieversorgung, die Verwaltung und die Ausbildung.

"Den Mitarbeitern des Standortes, aber auch dem ganzen Unternehmen gibt die jetzt erteilte Genehmigung ein gutes Stück Zukunftssicherheit", betont K+S-Vorstandsvorsitzender Dr. Burkhard Lohr. "Sie bringt uns nach sieben Jahren intensiver Arbeit unserem Ziel, für die Rohsalzverarbeitung unsere volle Kapazität ohne Einschränkung durch Entsorgungsengpässe nutzen zu können, einen großen Schritt näher", so Lohr weiter und ergänzt: "Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in der Frage der Abwasserentsorgung auf einem guten Weg sind."

Die jetzt erteilte Genehmigung bezieht sich auf eine rund 27 Hektar große Fläche, die sich nordwestlich an die bestehende Halde anschließt. Sie bietet Raum für fünf bis sechs Jahre. Darüber hinaus befindet sich die behördliche Prüfung des Antrages für die zweite Phase der Haldenerweiterung, die bis Anfang der 40er Jahre reichen soll, schon in Bearbeitung.

Mit der Beschüttung der Erweiterungsfläche kann zeitnah begonnen werden, da die Vorbereitung der Fläche mit einer vorzeitigen Genehmigung bereits Anfang 2018 zugelassen worden war. Das ermöglichte es, im Rahmen eines standortbezogenen Haldenkonzepts umfangreiche Vorarbeiten, unter anderem den Einbau einer Basisabdichtung und die Installation von Bandanlagen, zeitgerecht zu beginnen, so dass es nicht zu einer Produktionsunterbrechung kommt.  

Auf der neuen Fläche wird die Aufhaldung zunächst getrennt von der Althalde beginnen. Der Anschluss an die bestehende Halde wird schrittweise hergestellt. Wie die bisherige Halde, so soll auch der Erweiterungsteil im Endausbau eine Höhe von rund 180 Metern über dem Gelände erreichen.

Die K+S KALI GmbH mit Sitz in Kassel gewinnt kalium-, magnesium- und schwefelhaltige Rohsalze in sechs Bergwerken in Deutschland. Aus ihnen wird ein breites Sortiment von Düngemittelspezialitäten sowie Vorprodukten für vielfältige technische und industrielle bis hin zu pharmazeutischen Anwendungen hergestellt. Die K+S KALI GmbH ist einer der führenden Anbieter von Kali- und Magnesiumprodukten weltweit. Das zur K+S Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter.

Bild: Blick zur Halde am Standort Hattorf des Werkes Werra. Rechte K+S

erschienen am: 2018-10-11 im europaticker



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