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Abfallprofis räumen mit Müllmythos auf: Metall wird sehr wohl verwertet

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Salzburg: Neue Behälter-Generation für Plastiksammlung

Kürzlich startete das städtische Abfallservice mit dem Einsatz einer neuen Sammelbehälter-Generation für Plastikflaschen und Getränkekartons. Die „Smart-Line“ Behälter werden dort aufgestellt, wo der Einbau von Unterflurcontainern nicht möglich oder zu aufwändig wäre.

Die Behälter sind platzsparend, sie benötigen das 1,5-fache der Fläche eines 1.100 Liter Behälters und bieten mehr als das vier-fache Füllvolumen. Zudem sind sie barrierefrei zugänglich und müssen nicht extra für die Entleerung bereitgestellt werden. „Unser Abfallservice arbeitet ständig daran, dass das Mülltrennen in der Stadt für die Salzburgerinnen und Salzburger noch einfacher wird“, freut sich Bürgermeister Harry Preuner.
44 alte 1.100 Liter Behälter wurden bereits gegen zwölf „Smart-Line“ Behälter ausgetauscht. Bewährt sich die „Smart-Line“, ist auch eine Umstellung bei der Sammlung von Papier und Kartonagen geplant.

In der Stadt Salzburg gibt es 11.289 Gelbe Tonnen auf privaten Liegenschaften zusätzlich werden bei 14.653 Liegenschaften „ihre“ Flaschen in Gelben Säcken gesammelt. Doch landen immer noch jährlich über 1.000 Tonnen Plastikflaschen und Getränkekartons pro Jahr im Restmüll. Das entspricht knapp sieben kg pro Kopf und Jahr.
Rückgang der Entsorgungsfahrten überzeugen

Trennen lohnt sich
Die Stadt Salzburg hat sich seit Jänner 2018 verstärkt das Ziel gesetzt, jene zu belohnen die richtig Mülltrennen: Je besser der Müll getrennt wird, desto niedriger sind die Betriebskosten. Das gilt nicht nur für Gebührenbescheidempfänger*innen, also Einfamilienhaus-Besitzer*innen, sondern natürlich auch für alle Mieter*innen in Wohnanlagen. Bewusste und richtige Mülltrennung wirkt sich letztlich nicht nur positiv auf die Geldbörse aus: Rohstoffe wie Papier, Glas oder Plastikflaschen können effektiver wiederverwertet werden, die Umwelt wird geschont und sauber erhalten. Mülltrennung ist deshalb in jedem Haushalt wichtig und sinnvoll.

Abfallprofis räumen mit Müllmythos auf: Metall wird nicht mehr verwertet

Noch immer suchen manche Salzburger*innen die blaue Tonne, um Getränkedosen oder Fischkonserven getrennt sammeln zu können – doch vergeblich. Seit 2004 darf Metall gemeinsam mit dem Restmüll in der grauen Tonne entsorgt werden. Und kein Rohstoff geht verloren, das weiß Abfallberater Mag. Michael Loderbauer ganz genau. Denn bei der Abfallbeseitigung GmbH in Siggerwiesen wird das Altmetall mittels Metallabscheider aus dem Restmüll sortiert und zur stofflichen Verwertung weitertransportiert.

Das Team der städtischen Abfallberater*innen räumt in zehn kurzen Videos mit den gängigsten „Legenden“ rund um das Müll-Trennen auf. Auf Facebook und Youtube geben die Abfallprofis Tipps und informieren, was wirklich mit dem Müll in der Tonne passiert.

Hier geht es zum neuen Video: https://youtu.be/9dxhrHtJ8t4

Trennen lohnt sich
Die Stadt Salzburg hat sich seit Jänner 2018 verstärkt das Ziel gesetzt, jene zu belohnen die richtig Mülltrennen: Je besser der Müll getrennt wird, desto niedriger sind die Betriebskosten. Das gilt nicht nur für Gebührenbescheidempfänger*innen, also Einfamilienhaus-Besitzer*innen, sondern natürlich auch für alle Mieter*innen in Wohnanlagen. Wenn durch bessere Mülltrennung weniger Restabfalltonnen nötig sind, wirkt sich dies auch auf die Betriebskosten günstiger aus. Rohstoffe wie Papier, Glas oder Plastikflaschen können effektiver wiederverwertet werden, die Umwelt wird geschont und sauber erhalten. Mülltrennung ist deshalb in jedem Haushalt wichtig und sinnvoll.

erschienen am: 2018-12-03 im europaticker



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