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Klassischer Abmahnverein, finanziert von einem ausländischen Autokonzern

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WAZ: Laschet attackiert Deutsche Umwelthilfe

In der Diskussion um Fahrverbote in deutschen Städten hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Deutsche Umwelthilfe scharf angegriffen. "Das ist ein klassischer Abmahnverein, finanziert von einem ausländischen Autokonzern, der die deutsche Autoindustrie schwächen will", sagte Laschet der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagausgabe) und bezog sich damit auf die Förderung der Organisation durch den japanischen Autohersteller Toyota. "Wenige Mitglieder, 100 Hauptamtliche - das könnte sich kein Verein und keine Nichtregierungsorganisation erlauben."

Die Fahrverbote in mittlerweile einem Dutzend Städte gehen auf Klagen der Umwelthilfe zurück. Der Regierungschef kritisierte, Fahrverbote auf Strecken wie der A40 "verschärfen das Problem, da sie zu Ausweichverkehren durch die Städte führen". Die Folge seien noch höhere Stickoxidwerte dort, wo die Menschen lebten. Die Autokonzerne seien "in der Pflicht, einen stärkeren Beitrag für mehr Luftreinheit zu leisten", forderte Laschet.

Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) ist eine nichtstaatliche Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation in Deutschland. Der eingetragene Verein mit Sitz in Hannover engagiert sich für den Klimaschutz, die Erhaltung der biologischen Vielfalt, eine auf Effizienz und regenerativen Quellen basierende Energieversorgung, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft, saubere Luft, nachhaltige Mobilität und Verbraucherschutz.

Die Organisation ist ein klageberechtigter Verbraucherschutz­verband nach dem Unterlassungsklagengesetz, besitzt nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz das Recht zur Verbandsklage und ist als gemeinnützig anerkannt.

Bundesvorsitzender ist seit 1. April 2001 Harald Kächele. Bundesgeschäftsführer sind Jürgen Resch und Sascha Müller-Kraenner. Im Jahr 2018 arbeiteten 100 hauptamtliche Mitarbeiter in den Geschäftsstellen in Berlin, Radolfzell und Hannover (Bundesgeschäftsstelle) sowie in den Projektbüros in Köthen und Erfurt. Der größte Teil der Verwaltung befindet sich in Radolfzell, wo der Verein 1975 gegründet wurde

erschienen am: 2018-12-03 im europaticker



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