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Jahreskonferenz des Kommunalen Nachbarschaftsforums Berlin-Brandenburg
Wirtschaftsstandort Berlin und Berliner Umland stärken und gemeinsam entwickeln

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Berlin-Brandenburg: Gemeinsames Wirtschaftsentwicklungskonzept

Ein gemeinsames Wirtschaftsentwicklungskonzept für Berlin und das Berliner Umland: Das Kommunale Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg hat dies sowie weitere Positionen und Vorschläge seiner Mitglieder für eine gemeinsame Entwicklung der Wirtschaftsregion Berlin und Berliner Umland an Politik und Verwaltung, an Kammern und Wirtschaftsverbände sowie an Unternehmen anlässlich der heutigen Jahreskonferenz in Potsdam adressiert. Erstmals findet die Jahreskonferenz im Land Brandenburg statt, womit zusätzlich dem Jahresthema Wirtschaft und Gewerbe Rechnung getragen werden soll.

Berlin sowie die Städte und Gemeinden im Berliner Umland verzeichnen seit einigen Jahren eine sehr positive wirtschaftliche Entwicklung. Die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes liegt über dem Bundesdurchschnitt. Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Beschäftigung und die Zahl der sozialversicherungs-pflichtigen Arbeitsplätze nimmt zu. Zugleich werden die Wirtschafts- und Gewerbeflächen knapp. Ein Mangel an Fach- und Arbeitskräften ist in einigen Branchen bereits erkennbar. Die Zuwächse im Pendleraufkommen als auch beim Liefer- und Wirtschaftsverkehr sind hoch. Berlin und die Städte und Gemeinden im Berliner Umland sind wirtschaftlich stark verflochten. Mit dieser Jahreskonferenz greift das Kommunale Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg (KNF) damit nach Verkehr, Wohnen sowie Frei- und Grünräumen aus den vergangenen Jahren wieder ein hochaktuelles Thema der gemeinsamen Entwicklung von Berlin und seinem Umland auf.

Rainer Hölmer (Stadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung im Bezirk Treptow-Köpenick und Sprecher des KNF) betont: „Gewerbeflächenentwicklung und -sicherung, Wirtschafts- und Lieferverkehre, Fach- und Arbeitskräftesicherung sowie gemeinsame Standortkooperationen sind auch wichtige Themen im Kommunalen Nachbarschaftsforum. Hier können und müssen die Kommunen, Wirtschaftsakteure sowie Länder stärker als bisher zusammenarbeiten, um wirtschaftliche Chancen zu nutzen und gemeinsame Herausforderungen des Wirtschaftsstandortes zu bewältigen. Die Teilnahme von Ministerin Kathrin Schneider (Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung) und von Senatorin Katrin Lompscher (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) sowie der Fachressorts für Wirtschaft beider Länder durch die Staatssekretäre Hendrik Fischer und Henner Bunde zeigt uns, dass dies von beiden Ländern unterstützt wird.“

Bode Oehme (Bürgermeister der Gemeinde Schönwalde-Glien und Sprecher des KNF) ergänzt: „Bei einigen Themen arbeiten die Städte und Gemeinden, Landkreise und Bezirke bereits intensiv und auf Augenhöhe zusammen. Dazu zählen Standortkooperationen beispielsweise im Havelland, im Flughafenumfeld sowie in Oranienburg, Hennigsdorf und Velten. In Berlin sind die Unternehmensnetzwerke und Regionalmanagements in einigen Bezirken zu nennen. Im Nordosten besteht bereits ein erstes länderübergreifendes Regionalmanagement. Diese und viele weitere gute Beispiele und Projekte aus dem KNF werden heute vorgestellt. Von der Regional- und Landesplanung erwarten wir darüber hinaus Vorschläge u.a. für eine gemeinsame Strategie für die wirtschaftliche Entwicklung von Berlin und dem Berliner Umland, die dazu beiträgt, Unternehmensansiedlungen in der gemeinsamen Wirtschaftsregion zu unterstützen und die verkehrliche Anbindung der Standorte vor allem für die Beschäftigten zu verbessern. Wir wollen im KNF daran aktiv mitwirken.“

Das Kommunale Nachbarschaftsforum – kurz: KNF – ist ein informeller Zusammenschluss der Kommunen im Kernraum der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Mitglieder des KNF sind die Berliner Bezirke, angrenzende Landkreise im Land Brandenburg sowie die Städte und Gemeinden im Berliner Umland. Es bildet seit Mitte der 1990er Jahre den Rahmen für den partnerschaftlichen Dialog zu Fragen der Stadt-Umland-Entwicklung. Die Industrie- und Handelskammern in Brandenburg und in Berlin, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und weitere Partner auf Regional- und Landesebene wirken kooperativ im KNF mit. Die gemeinsame Arbeit mit politischen und fachlichen Vertretern von Städten, Gemeinden, Landkreisen und Berliner Bezirksämter sowie Institutionen und Verbänden hat in den vergangenen Jahren zu einem vertrauensvollen Miteinander geführt. Das Verständnis über die gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung des Stadt-Umland-Raums als Ganzes und in seinen Teilräumen wird als wichtige Aufgabe wahrgenommen (www.kommunalesnachbarschaftsforum.berlin-brandenburg.de).

erschienen am: 2018-12-04 im europaticker



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