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Es ist allgemein anerkannt, dass die Antibiotikaresistenz (AMR) eine der größten Bedrohungen darstellt

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Dänemark beherbergt neues Forschungszentrum für globale Lösungen zur Antibiotikaresistenz

Die dänische Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby unterzeichnete in Seattle eine Vereinbarung für Dänemark als zukünftigen Gastgeber eines neuen internationalen Zentrums für interdisziplinäre Lösungen zur Antibiotikaresistenz. Dänemark hat einen wichtigen ersten Schritt zur Stärkung der Global Governance im Kampf gegen AMR unternommen, als die dänische Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby eine Vereinbarung mit CGIAR unterzeichnet. In der Vereinbarung wird die gegenseitige Absicht bekundet, eng zusammenzuarbeiten, um ein unabhängiges Forschungszentrum, das Internationale Zentrum für interdisziplinäre Lösungen für AMR, in Dänemark zu errichten.

- Die Antibiotikaresistenz ist eine ernsthafte globale Bedrohung, für die ehrgeizige globale Lösungen auf mehreren Ebenen erforderlich sind. Ich bin sehr stolz darauf, dass Dänemark jetzt eine Führungsrolle bei unserer zukünftigen globalen Arbeit übernimmt, um neue Lösungen für die ernsthaften Herausforderungen zu finden, denen die Antibiotikaresistenz heute gegenübersteht, sagt Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby.

- Dänemark ist weltweit für unsere Arbeit mit Antibiotikaresistenz anerkannt. Ich würde mich sehr freuen, wenn das neue AMR-Zentrum in Dänemark platziert wurde. Dies gibt Dänemark die Möglichkeit, an der Spitze zu bleiben, wenn es um erstklassige Forschung im Bereich der Antibiotikaresistenz geht, und um Spitzenwissenschaftler aus aller Welt nach Dänemark zu locken, sagt Minister für Umwelt und Ernährung, Jakob Elleman-Jensen.

- Die Antibiotikaresistenz ist nicht zuletzt für die Entwicklungsländer ein enormes Problem. Diese Frage wird ein wichtiger Teil der Aktivitäten des zukünftigen Zentrums sein, sagt Ulla Tørnæs, Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit.

- Die Antibiotikaresistenz ist eine große Herausforderung, von der viele Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind. Deshalb ist es großartig, dass wir jetzt grenzübergreifend in dieser Angelegenheit zusammenarbeiten. In Dänemark sind wir bereits führend, wenn es um die Erforschung der Region geht. Wir müssen dieses Wissen gemeinsam mit internationalen Experten austauschen und entwickeln, damit es für so viele Menschen wie möglich einen Unterschied macht, sagt der Minister für Hochschulbildung und Wissenschaft, Tommy Ahlers.

Die Weltbank hat seit ungefähr einem Jahr mit der dänischen Regierung über die Notwendigkeit einer verstärkten Weltordnungspolitik im Kampf gegen AMR diskutiert.

Das zukünftige Internationale Zentrum für interdisziplinäre Lösungen zu AMR hat zum Ziel, dass das Zentrum als unabhängiger Wissensknoten für Evidenz und Forschung zu AMR dient. Um die ehrgeizige Unterstützung internationaler Organisationen, Länder und anderer Partner zu erreichen, ist es von entscheidender Bedeutung.

Das Zentrum des Zentrums muss auch die Entwicklung und Umsetzung von kontextspezifischen Lösungen für die Beseitigung von AMR unterstützen, wobei der Schwerpunkt auf Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen liegt, da in diesen Ländern die Prävalenz von Arzneimittelresistenzen im Allgemeinen höher ist als in den meisten Industrieländern Länder.

erschienen am: 2018-12-05 im europaticker



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