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Umweltbeauftragtenkongress 2018 erstmals im Industriepark Höchst

Welchen Herausforderungen stellen sich Unternehmen, die ein modernes Abfallmanagement etablieren wollen? Wie können Gefährdungen für Mitarbeiter und Umwelt im Unternehmen vermieden werden? Wo liegen die Stolperfallen des neuen Störfallrechts in der praktischen Anwendung? Auf diese und viele weitere Fragen gaben fachkundige Referenten beim Umweltbeauftragtenkongress 2018 konkrete Antworten und teilten ihre Expertise mit den rund 80 Teilnehmern.

Der Kongress, der sich stetig wachsender Teilnehmerzahlen erfreut, fand bereits zum sechsten Mal statt und punktete in diesem Jahr mit einem außergewöhnlichen Veranstaltungsort: dem historischen Peter-Behrens-Bau im Industriepark Höchst. Der Standortbetreiber Infraserv Höchst war neben den bisherigen Veranstaltern PARTSLIFE GmbH und dem Umweltinstitut Offenbach zum ersten Mal Partner des Kongresses. „Wir freuen uns, dass wir neuer Kooperationspartner der Veranstaltung geworden sind und unsere Expertise in der Chemie-, Pharma- und Prozessindustrie einbringen können“, so Carlos de Jesus, Leiter Vertrieb Site Services Deutschland und bei Infraserv Höchst verantwortlich für das externe Wachstum.

In kompakter Form wurde beim Kongress über Neuerungen informiert und wichtige Informationen zwischen Umweltbeauftragten, Dozenten und Geschäftsführern aus der Umweltbranche ausgetauscht. Reinhold Petri, Regierungsoberrat des Regierungspräsidiums Darmstadt, referierte über „Ein Jahr Gewerbeabfallverordnung“ und zog eine kritische Bilanz aus Sicht der Abfallerzeuger. Unter dem Titel „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“ bot Dr. Gitta Weber, Leiterin Gefahrstoffe/Messstelle bei Infraserv Höchst, einen praxisnahen Einblick in den Umgang mit Gefahrstoffen – von Gefährdungsbeurteilungen über Messungen bis hin zu Beratung.

„Der Kongress ist durch sein vielfältiges Themenspektrum eine interessante Plattform zur Weiterbildung und Vernetzung von Umweltbeauftragten mit Experten“, erklärte Horst Herzog, Leiter Abfall- und Altlastenmanagement bei Infraserv Höchst, der „Modernes Abfallmanagement“ vorstellte. Er berichtete über die Möglichkeiten der elektronischen Benachrichtigung und die Nutzung von Apps im Arbeitsalltag. Spannend waren auch die Einblicke in neue Technologielösungen, die Infraserv Höchst bereits in der praktischen Umsetzung hat: Sogenannte Augmented-Reality-Brillen liefern ergänzende Informationen und machen eine lückenlose Dokumentation verschiedenster Prozesse mit modernster Technik möglich. Diese Datenbrillen konnten von den Teilnehmern sogar selbst getestet und in Augenschein genommen werden. Ein positives Resümee der Veranstaltung zogen die Teilnehmer vor allem aufgrund des hohen Praxisbezugs der Referate und der Möglichkeit, sich offen mit Kollegen zu Spezialthemen austauschen zu können.

Der siebte Umweltbeauftragtenkongress findet im vierten Quartal des kommenden Jahres wieder im Industriepark Höchst statt.

erschienen am: 2018-12-06 im europaticker



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