EUROPATICKER aktuell
Feiertage Reformationstag und Allerheiligen
(31.10.2018 und 01.11.2018)

Hamburg ist unter den Top 10 der grünsten Städte der Welt

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Der Kohleausstieg ist klimapolitisch notwendig, energiewirtschaftlich sinnvoll sowie technisch und wirtschaftlich machbar
In den vergangenen Jahren wurden eine Fülle von Studien, Forschungsergebnissen und Lösungsstrategien zum Kohleausstieg vorgelegt. Dieses Wissen wird nun mithilfe des „Kohlereaders“ zugänglich gemacht, der von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DIW Berlin, des Ecologic Instituts und des Wuppertal Instituts erstellt wurde. Der Reader informiert wissenschaftlich-neutral über Fakten und Zusammenhänge und benennt das Für und Wider von Handlungsoptionen.
Nutzen des Kohleausstiegs übersteigt Transformationskosten deutlich

Seit dem Jahr 2011 sind über fünf Millionen Zuwanderer aus anderen EU-Ländern nach Deutschland eingewandert
Die Zuwanderung aus anderen Ländern der EU hat das BIP-Wachstum Deutschlands in den Jahren 2011 bis 2016 um durchschnittlich 0,2 Prozentpunkte pro Jahr verstärkt – für einzelne Jahre wie zum Beispiel 2015, den Höhepunkt der EU-Zuwanderung, sogar um mehr (0,3 Prozentpunkte). Die Besetzung von Stellen durch Zuwanderer erhöht die gesamtwirtschaftliche Beschäftigung und führt zu einer zusätzlichen Konsumnachfrage. Sie vermeidet zudem Engpässe auf dem Arbeitsmarkt, die zu höheren Produktionskosten und höheren Preisen geführt und das Wachstum entsprechend reduziert hätten. Das haben der Konjunkturforscher Marius Clemens vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und seine Koautorin Janine Hart von der Universität Potsdam in einer neuen Studie herausgefunden.
EU-Zuwanderung hat das Wirtschaftswachstum in Deutschland erhöht

Müller konkretisiert Milliarden-Fonds für Entwicklung
Neuer „Doing Business“-Bericht der Weltbank zeigt: Richtiger Weg

Europa hat ein starkes Interesse daran, dass die Staaten Afrikas gute wirtschaftliche Perspektiven haben. Dazu bedarf es neben staatlicher Unterstützung zunehmend privater Investitionen. Dies betonte Kanzlerin Merkel in Berlin. Bei der "Compact with Africa"-Konferenz traf sie auch mit Ägyptens Präsidenten Al-Sisi zusammen. Im Kanzleramt in Berlin haben sich auf Einladung von Kanzlerin Merkel elf hochrangige Vertreter afrikanischer Länder mit Vertretern internationaler Organisationen getroffen. Die Länder sind Mitglieder der "Compact with Africa"-Initiative.
G20-Afrika-Investitionskonferenz: Austausch mit der Wirtschaft

Digitalen Musterausschreibungen sind EU-weit geeignet, juristisch einwandfrei und schon vollständig ausformuliert
Die Beschaffung eines neuen Kommunalfahrzeugs ist aufgrund des komplizierten Vergaberechts eine langwierige Angelegenheit. Insbesondere Fahrzeuge mit alternativen Antrieben verlangen bei der Ausschreibung wegen der technischen Vergleichbarkeit und den hohen Anschaffungskosten einiges an Durchhaltevermögen. Angesichts der steigenden Umweltbelastung drängt eine Umstellung auf Elektro- oder Hybridantrieb jedoch zunehmend.
Mit einer Musterausschreibung geradewegs zur neuen Elektro-Kehrmaschine

Status quo der EU-DS-GVO – Verunsicherung hält an
Seit dem 25. Mai 2018 bildet die neue EU-Datenschutzgrundverordnung den Datenschutzrahmen in der Europäischen Union. Befürchtungen zu hohen Bußgeldern sowie einer Abmahnwelle und Schadensersatzklagen begleiteten das neue Gesetz. Auch wenn eine Abmahnwelle bisher ausgeblieben ist, herrscht nach wie vor bei Unternehmen und Privatpersonen eine enorme Verunsicherung, da viele unbestimmte Rechtsbegriffe einen großen Auslegungsspielraum eröffnen.
bvse: Datenschutzmodell befindet sich derzeit noch in der Erprobungsphase

WWF kritisiert die MSC-Zertifizierung von Echebastar-Thunfisch-Fischerei
Der Marine Stewardship Council (kurz MSC) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in London. Sie wurde 1997 von Unilever und dem WWF ins Leben gerufen, ist seit 1999 unabhängig von diesen und finanziert sich vor allem aus Spenden und Lizenzgebühren. Der MSC entwickelte ein Zertifizierungsprogramm für nachhaltige Fischereien und ein Umweltsiegel, unter dem Anfang 2000 die ersten Produkte aus nachhaltiger Fischerei auf den Markt kamen. An der Zertifizierung mit dem Siegel wird seit einigen Jahren immer wieder Kritik geäußert, unter anderem vom WWF und von Greenpeace. Der WWF Deutschland hat Reformen angemahnt. Greenpeace Österreich stuft das MSC-Siegel als „absolut nicht vertrauenswürdig“ ein.
Unverdientes Ökosiegel: "Siegelhändler" MSC zieht den Groll seiner Gründer auf sich

Für Verpackungen im Restmüll gibt es kein zweites Leben
Auf den Verbraucher kommt es an! Die Zeit ist vorbei, in der wir es uns leisten konnten, dass Ressourcen verloren gehen. Daher muss es für jeden Haushalt bei Verpackungen heißen: viel sammeln, gut sortieren, nicht in den Restmüll werfen. Dafür muss jeder wissen, was eigentlich im Gelben Sack/der Gelben Tonne gesammelt werden muss. Oft gehen Verbraucher davon aus, dass nur Verpackungen mit Kennzeichnungen, z.B. dem Grünen Punkt, im Gelben Sack/der Gelben Tonne gesammelt werden müssen. Das ist aber leider nur die halbe Wahrheit. Denn richtig ist: Alle Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium und Weißblech sowie sogenannte Verbunde (z.B. Getränkekartons) gehören in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Landen Verpackungen jedoch erstmal in der grauen Restmülltonne, werden sie verbrannt. Damit sind die darin enthaltenen Rohstoffe verloren und sie werden nie als Recyclat ein zweites Leben bekommen.
BellandVision: Jede Verpackung im Gelben Sack zählt

WWF: Im Wedellmeer soll größtes Meeresschutzgebiet der Welt ausgewiesen werden
Im Südpolarmeer nördlich der Antarktis soll das größte Meeresschutzgebiet der Welt entstehen. Deutschland hat den Vorschlag für ein über 1,8 Millionen Quadratkilometer großes Schutzgebiet im Weddellmeer ausgearbeitet. Das vorgeschlagene Meeresschutzgebiet ist ca. fünfmal so groß wie Deutschland. Derzeit wird auf der Jahreskonferenz der zuständigen internationalen Antarktis-Kommission (Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis/CCAMLR) im australischen Hobart über das Schutzgebiet beraten. Der WWF arbeitet seit Jahren daran, die einzigartigen Ökosysteme, Lebensräume und Arten des antarktischen Weddellmeeres unter besonderen Schutz zu stellen und WWF Deutschland war über ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Bundesamtes für Naturschutz an der fachlich-wissenschaftlichen Ausarbeitung des Schutzgebiets-Vorschlags beteiligt.
Südpolarmeer nördlich der Antarktis: Eisiges Juwel

Das über zwei Jahre laufende Projekt mit GlobalFlow hat am Standort Schweinfurt für reges Interesse gesorgt
Der Technologiekonzern ZF konnte am Standort Schweinfurt durch die Optimierung seiner Entsorgung finanzielle Einsparungen in sechsstelliger Höhe erzielen. Das junge Unternehmen GlobalFlow hat die Führungsriege mit seinem Konzept des integrierten Wertstoffmanagements überzeugt und die Umsetzung vor Ort begleitet. Nun wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen und im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentiert.
Optimierung der Entsorgung erzielt herausragende Ergebnisse

Im Projekt sollen Arten- und Lebensraumverluste in der Kulturlandschaft verringert werden
Für das Modellprojekt „Marktplatz der biologischen Vielfalt – Bayerische Kommunen setzen auf Biodiversität“ sind zehn Teilnehmergemeinden nach einheitlichen Bewertungskriterien ausgewählt worden. Eine Jury, besetzt aus Vertretern der Projektträger, hat 36 Bewerbungen von Gemeinden aus allen Teilen Bayerns geprüft, die sich für den Schutz und die Förderung der Biodiversität auf kommunaler Ebene einsetzen wollen.
10 Modellgemeinden für das Biodiversitätsprojekt „Marktplatz der biologischen Vielfalt“ ausgewählt

Hamburg ist unter den Top 10 der grünsten Städte der Welt
Reykjavik in Island ist, mit 410,84 m² an Grünfläche pro Person, die grünste Stadt. Da die Stadt zu knapp 10 % aus Naturschutzgebieten besteht, ist Sie das perfekte Reiseziel für Naturliebhaber und Wanderfreunde.  Prag in Tschechien hat mit 57 % den größten prozentualen Anteil an Grünflächen innerhalb seiner Stadtgrenzen. Hierzu gehören viele öffentliche Parks, Waldgebiete, Naturschutzgebiete und Ackerland.   Hamburg ist mit Rang 9 die grünste deutsche Stadt mit 114 m² Grünfläche pro Einwohner.
Zum Welttag der Städte: Ranking der grünsten Städte der Welt


Die Öffentlichkeitsarbeit im Wandel

Kommunale Unternehmen stehen in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Die Anforderungen an Kundenfreundlichkeit, Informationspolitik und Bürgernähe sind sehr hoch. Gleichzeitig erwarten Bürger, dass kommunale Betriebe Ressourcen schonen und mit Gebühren maßvoll umgehen. Wer in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing tätig ist, weiß um die Schwierigkeit stets das �richtige� Maß und den richtigen Ton zu finden, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei fällt es immer schwerer die Adressaten überhaupt noch zu erreichen.
Aktuelle Ansätze der Kundenansprache - Gemeinsamer Erfahrungsaustausch

Fusionskontrolle: Kommission leitet eingehende Untersuchung ein
Die EU-Kommission befürchtet eine Einschränkung des Wettbewerbs im Stahlbereich und hat eine eingehende Untersuchung eingeleitet. Insbesondere bei Stahlzulieferungen an die Autoindustrie sowie bei metallbeschichtetem Verpackungsstahl, etwa für Konservendosen, könne der Wettbewerb behindert werden. Dies könne auch zu höheren Preisen führen. Stahl sei ein wesentlicher Bestandteil vieler Güter des täglichen Lebens und wettbewerbsfähige Stahlpreise sei wichtig für die Wirtschaft, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Die Stahlfusion mit dem indischen Konkurrenten Tata gilt als Kernstück des geplanten Konzernumbaus von ThyssenKrupp. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt befürchtet die Kommission, dass der Zusammenschluss zu einer Verringerung des Wettbewerbs zwischen den Anbietern verschiedener hochwertiger Stahlsorten führen könnte.
EU-Kommission will Fusion von Tata und ThyssenKrupp eingehend prüfen

WWF verurteilt Liberalisierung des Handels mit Tigerknochen und Nashornhorn
Der WWF zeigt sich tief besorgt über die heutige Ankündigung Chinas, den Handel mit Tigerknochen und Nashornhorn von in Gefangenschaft gezüchteter Tiere zu legalisieren. Laut chinesischer Regierung soll zukünftig die Nutzung solcher Produkte durch Krankenhäuser gestattet werden, genau wie der Handel mit antiken Tiger- und Nashornerzeugnissen für den privaten Gebrauch. Seit 1993 war der Handel mit Tigerknochen und Nashornhorn als Reaktion auf die massive Wilderei verboten. Der WWF fordert China dringend auf, das Handelsverbot beizubehalten.
China auf Abwegen

Überwiegend sehr warm und sehr sonnig – weiterhin extreme Dürre
Anhaltender Hochdruckeinfluss hielt Tiefdruckgebiete weitgehend von Mitteleuropa fern und sorgte deutschlandweit für einen überaus sonnenscheinreichen und sehr warmen Oktober. Nur zu Beginn der ersten sowie in der dritten Monatsdekade stellten sich auch mal herbstliche Temperaturen ein. Meist gelangten jedoch mit südwestlicher Strömung ungewöhnlich warme und trockene Luftmassen zu uns, wodurch sich die seit April anhaltende extreme Dürre weiter verschärfte. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Deutschlandwetter im Oktober 2018

Mit Eisbären für Atomkraft: Nuclear Pride, Michael Shellenberger & atomarer Greenwash
BUND: hübsch aufgeführtes Theaterstück der Atomkonzerne

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit führt 1.700 km von Bonn über Dresden
bis zur Weltklimakonferenz Katowice

Klimapilger kommen Mittwoch nach Dresden

Studie zur Umsetzung des Anwendungsverbots von Herbiziden
Stand der Umsetzung des Herbizidverbots

Das Wasserkraftwerk Ruppoldingen erzeugt seit dem Jahr 2000 ökologisch wertvolle erneuerbare Energie
Alpiq Ökofonds unterstützt weiteres Umweltprojekt im Kanton Solothurn

Niedersachsen will ein Verbot der Öl- und Gasförderung in Trinkwasserschutzgebieten prüfen
GRÜNE: Erdöl- und Erdgasförderungen in Wasserschutzgebieten stoppen

Initiative „New Plastics Economy Global Commitment“ unter der Leitung der Ellen MacArthur-Stiftung verfolgt
das Ziel, eine neue „Normalität“ für Kunststoffverpackungen zu schaffen

Borealis verpflichtet sich, die Produktion von Kunststoffrezyklaten bis 2025 mehr als zu vervierfachen

Schweizer Energieunternehmen stellt sich auf eine europaweit kohlefreie Stromproduktion ein
Alpiq prüft strategischen Ausstieg aus der Kohle

Für die Straßenmeisterei des Landkreises Vorpommern-Greifswald Zeit, sich auf den Winterdienst einzustellen
Die kalte Jahreszeit ist im Anmarsch

Alle fünf Jahre wird von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung der Länder Berlin und Brandenburg ein Raumordnungsbericht erarbeitet
Landesplanung legt Raumordnungsbericht vor

LH Schützenhöfer zieht Bilanz zum EU-Ministerrat in Graz
Die Steiermark im europäischen Rampenlicht

Die intensiven Niederschläge auf der Alpensüdseite und den angrenzenden Regionen haben sich in der Nacht auf Dienstag deutlich abgeschwächt
Zwischenbilanz zum Regen – Hochwassergefahr bleibt bestehen

Maßnahmenplan für eine CO2-neutrale Verwaltung im Senat vorgelegt
Berlin hat sich das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 gesetzt

Naturschutzprojekt für den Gartenschläfer im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gestartet
Gartenschläfer: Eine Schlafmaus in Not

20 Jahre WWF-Gesundheitscheck: Tierbestände schrumpfen weltweit um 60 Prozent
Menschheit verbraucht 70 Prozent mehr Ressourcen als die Erde bereithält

Die ENGIE-Gruppe wird ihre Energiehandelsaktivitäten in Deutschland weiterführen
und die Energiemanagement-Services ausbauen

GETEC ENERGIE AG übernimmt Geschäftsanteile der ENGIE Energielösungen GmbH

Trotz der umfassenden Reinigung sollten Verschmutzungen durch achtlos auf die Straße
geworfenen Müll am besten gar nicht erst entstehe

Saarbrücken: ZKE wirbt an Aktionstagen für Sauberkeit

Köstinger/Hofer: Eine neue Ära beginnen: saubere, sichere und leistbare Mobilität für Europa
Treffen der Umwelt- und Verkehrsminister im Zeichen nachhaltiger Mobilität


ARCHIV: Dienstag, 30. Oktober 2018


Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.