EUROPATICKER aktuell
Freitag, 02. November 2018

Weltkatastrophenbericht 2018 des Roten Kreuzes

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LINKE und GRÜNE fordern sofortigen Einlagerungsstopp
Die Grube war 2010 schon einmal "auffällig". Seinerzeit hatte das Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB) im Rahmen der Überprüfungen der Dickstoffversatzanlage in Teutschenthal Verstöße gegen immissionsschutzrechtliche, abfallrechtliche und bergrechtliche Genehmigungen festgestellt. Der zertifizierte Anlagenbetreiber, Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH & Co. KG (GTS), der nach der Privatisierung durch die Treuhand seit 1992 in Sachsen-Anhalt tätig ist, hatte widerrechtlich Abfallstoffe eingesetzt. Zugelassen für den Betrieb der Dickstoffversatzanlage in Teutschenthal waren Stoffe aus vier Verbrennungsanlagen, der Anlagenbetreiber setzte aber Aschen aus zehn Verbrennungsanlagen ein.
Politik: Gestank in Teutschenthal muss ein Ende haben

Zukunft des traditionsreichen Familienunternehmens mit 150-jähriger Geschichte ist weiter gesichert
REMONDIS hat rückwirkend zum 1. Januar 2018 die Klumpe Gruppe aus Werlte im Emsland erworben. Die Übernahme umfasst sämtliche Aktivitäten, Grundstücke und das Anlagevermögen sowie eine auf den Gebäuden in Werlte installierte Photovoltaikanlage. Mit dem Erwerb will die Region Nord in den nordwestlichen Landkreisen Niedersachsens ihre Aktivitäten sowohl im gewerblichen als auch im DSD-Bereich weiter ausbauen.  Langfristig ist geplant, auch kommunale Kunden umfassende abfallwirtschaftliche Dienstleistungen anzubieten und die kommunalen Partner in der Region bei allen Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge zu unterstützen.
REMONDIS erwirbt Klumpe GmbH im Emsland

Untersuchungen des Rostocker Thünen-Institutes für Ostseefischerei belegt, dass die
Nachwuchsproduktion beim Hering bereits seit dem Jahr 2004 nachlässt
„Die 70-prozentige Quotenerhöhung bei Dorsch für 2019 fängt die aktuelle Quotenkürzung beim Hering um 48 Prozent im Jahr 2019 gegenüber 2018 bei Weitem nicht auf. Die wirtschaftliche Lage der verbliebenen 230 Berufs- und der 132 Nebenerwerbsfischer ist dramatisch“, urteilte der Minister. „Der permanente Rückgang der Quoten seit der Jahrtausendwende beschneidet die Einkommensmöglichkeiten der Fischer derart, dass sie faktisch davon nicht mehr leben können“, erklärte er.
Backhaus sagt finanzielle Unterstützung für Fischer auch 2019 zu

Fachgruppe der Wirtschaftskammer Niederösterreich: Gemeinsam eine nachhaltige Zukunft gestalten
Mit dem Auto zur Arbeit fahren, Wäsche waschen oder Abendessen zubereiten – es sind die ganz alltäglichen Dinge, die jeden Tag unzählige Ressourcen verbrauchen und von Jahr zu Jahr steigt der Konsum noch weiter an. Alleine in Österreich werden rund 0,9 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle jedes Jahr produziert. Davon werden 28 Prozent wiederverwertet, etwa 71 Prozent verbrannt und rund ein Prozent deponiert1. Die recycelten Abfälle dienen als Ausgangsmaterial für neue Produkte und dank thermischen Behandlungen kann neue Energie gewonnen werden. Das Ziel der EU ist es bis 2030 alle Kunststoffverpackungen in Europa recyclingfähig zu machen, den Verbrauch von Einwegkunststoffen zu reduzieren und die Verwendung von Mikroplastik zu beschränken.
Entsorgungs- und Ressourcenmanagement: Wir tragen Verantwortung

Neues Leistungsportfolio für Österreichs Unternehmen
Um den Service für die Kunden der Altstoff Recycling Austria AG, kurz ARA, weiter zu verbessern, wird das Leistungsportfolio gebündelt und erweitert, schreibt der österreichische Marktführer für die Verpackungsentsorgung. Die ARA Tochterunternehmen ARES GmbH, LogMan GmbH und NetMan GmbH wurden mit der ARAplus GmbH verschmolzen. Aus ARAplus wird damit ein Spezialist für die Entpflichtung von Verpackungen und Elektro-Altgeräten, Abfall- und Stoffstrommanagement, Logistik und Digitalisierung.
Marktführer ARA bündelt seine Kräfte

Umsatzrückgang im Geschäftsbereich Blei, hauptsächlich aufgrund der verringerten Produktion, fortgesetzte Anstrengungen zur Verbesserung der Produktion
Die Recylex Gruppe legte Mittwoch (31.10.2018) ihre Umsatzzahlen zum 30. September 2018 und für das dritte Quartal 2018 vor. Der Konzernumsatz zum 30. September 2018 beläuft sich auf 281,5 Millionen Euro und liegt damit 17% unter dem Umsatzausweis für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017. Im dritten Quartal 2018 wurde ein Konzernumsatz von 87,7 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von 26% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Probleme drücken Umsatz der Recylex-Gruppe

Baustart soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2019, die Inbetriebnahme 2020 vollzogen werden
Mit Investitionen von rund 6,5 Millionen Euro entstehen bis zu 15 neue Arbeitsplätze
Die Zimmermann-Gruppe aus Gütersloh, ein leistungsstarker Spezialist für die fachgerechte Entsorgung von Industrieabfällen, errichtet auf dem Werksgelände der BASF Schwarzheide GmbH eine Anlage zur chemisch-physikalischen Behandlung von flüssigen Abfällen. Im Oktober wurden dafür die Pacht- und Serviceverträge unterzeichnet. Der Baustart für die Anlage mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 40.000 Tonnen in der ersten Ausbaustufe soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 erfolgen. Die Inbetriebnahme ist im Jahr 2020 vorgesehen. Insgesamt plant Zimmermann eine Investition von rund 6,5 Millionen Euro am Lausitzer BASF-Standort bis zum endgültigen Ausbau im Jahr 2021. Es ist vorgesehen, bis zu 15 neue Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.
Schwarzheide: Zimmermann errichtet Anlage zur chemisch-physikalischen Behandlung von flüssigen Abfall

Die Öffentlichkeitsarbeit im Wandel

Kommunale Unternehmen stehen in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Die Anforderungen an Kundenfreundlichkeit, Informationspolitik und Bürgernähe sind sehr hoch. Gleichzeitig erwarten Bürger, dass kommunale Betriebe Ressourcen schonen und mit Gebühren maßvoll umgehen. Wer in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing tätig ist, weiß um die Schwierigkeit stets das �richtige� Maß und den richtigen Ton zu finden, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei fällt es immer schwerer die Adressaten überhaupt noch zu erreichen.
Aktuelle Ansätze der Kundenansprache - Gemeinsamer Erfahrungsaustausch

Am 1. November 2018 startete die Musterfeststellungsklage in Deutschland
Mit dem heutigen Donnerstag gibt es mit der Musterfeststellungsklage ein neues kollektives Rechtsschutzinstrument, das wir im Juni im Bundestag beschlossen haben. Verbraucher können sich dann in Deutschland Musterfeststellungsklagen anschließen, die von Verbraucherverbänden geführt werden. Hierzu erklären die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker, und der zuständige Berichterstatter, Sebastian Steineke: Mit der Einführung der Musterfeststellungsklage in diesem Jahr geben wir den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein neues Instrument zur effektiven und kostengünstigen Durchsetzung ihrer Rechte an die Hand. Ab dem 1. November 2018 können beim Bundesamt für Justiz registrierte Verbraucherverbände Musterfeststellungsklagen erheben, denen sich betroffene Verbraucher entsprechend anschließen können.
Musterfeststellungsklage seit Donnerstag möglich

Seit fünf Jahren entsorgen Mitarbeiter der Sawarajima Lodge Ascheabfall und rohe Küchenabfälle
Die südjapanischen Alpen bieten eine atemberaubende Natur und eine große Artenvielfalt. Einer der Berghänge gilt sogar als UNESCO-Biosphärenreservat, das unter besonderem Schutz steht. Umso ärgerlich ist es, dass eine Berghütte in dem Gebiet seinen Müll entsorgte. Das Unternehmen Tokushu Tokai Forest Corp., das die Hütte betreibt, bestätigte den Vorfall bereits. Seit ungefähr fünf Jahren entsorgen Mitarbeiter der Sawarajima Lodge Ascheabfall und rohe Küchenabfälle am Hang. Jedoch soll es nach Angaben des Betreibers ein Versehen sein. Die Mitarbeiter wussten nämlich nicht, dass es sich um ein Schutzgebiet handelt. Shizuokas Stadtregierung ist Teilbesitzer der Berghütte und damit in den Fall verwickelt.
Japan: Unternehmen entsorgt Müll in UNESCO-Reservat

Der Wandel ist kaum so schnell wie im Bereich der Digitalisierung

Automatisierungsmöglichkeiten und mobile Lösungen erhalten zunehmend Einzug bei Entsorgungsbetrieben. TIM CONSULT hat sich daher entschieden, das Standardwerk zu Digitalisierungslösungen für Entsorgungsbetriebe im deutschsprachigen Raum, die „TIM CONSULT Marktstudie zu Digitalisierung in der Entsorgungswirtschaft“, in 6. Auflage zu veröffentlichen!
Neue Auflage der Marktstudie zu Digitalisierungslösungen in der Entsorgungswirtschaft

SPD: Wir brauchen endlich eine faire Besteuerung von Internetunternehmen
IHK für München und Oberbayern warnt vor einer Steuer auf die Umsätze großer Digitalkonzerne
Ifo-Chef Fuest kritisierte die „erheblichen Probleme und negativen Folgen“ der Digital­steuer. Die Mehrbelastung der Digitalwirtschaft dürfte die digitale Entwicklung innerhalb der EU erheblich hemmen, so Fuest. Das wichtigste Argument gegen die Pläne ist laut ifo-Studie deren handelspolitische Wirkung. „Die USA und andere betroffene Herkunfts­länder der Digitalkonzerne würden die Steuer als Zoll auffassen. Dies dürfte den Handels­konflikt mit den USA verschärfen“, gab Fuest zu bedenken.
Die britische Regierung hat die Einführung einer Digitalsteuer angekündigt

DRK warnt: Zu viele Menschen in Not erhalten keine humanitäre Hilfe
Laut Weltkatastrophenbericht werden im Jahr 2018 nach Angaben der UN voraussichtlich weltweit rund 40 Millionen Menschen im Rahmen von internationalen Hilfsmaßnahmen nicht erreicht. Insbesondere in langanhaltenden, oft vergessenen Krisen, fehlt es internationalen Helfern an Zugang zu Menschen in Not oder es stehen zu wenig finanzielle Mittel für die humanitäre Hilfe bereit.
Weltkatastrophenbericht 2018 des Roten Kreuzes

Verkaufserlös will Valora einmal im Jahr für einen guten Zweck spenden
Plastiksäckchen und Papiertaschen sind ab dem 1. November 2018 in allen Schweizer Verkaufsstellen von Valora kostenpflichtig. Valora leistet mit dieser Massnahme einen Beitrag zur Reduktion des Abfalls. In den Retail-Formaten k kiosk, Press & Books und avec kosten ab 1. November 2018 Plastiksäckchen 5 Rappen, kleine Papiertaschen 20 Rappen und grosse Papiertaschen 30 Rappen. Im Bereich Food Service verlangen Brezelkönig und Caffè Spettacolo neu 5 Rappen für Plastiksäckchen und 30 Rappen für Papiertaschen.
Valora führt schweizweit Gebühr für Plastiksäckchen und Papiertaschen ein

Der Schweizer Bundesrat will das Bauen ausserhalb der Bauzonen neu regeln
Das grundlegende Prinzip der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet bleibt gewahrt. Die Kantone sollen künftig aber einen grösseren Gestaltungsspielraum erhalten. Damit dieser genutzt werden kann, muss für Mehrnutzungen gestützt auf einen Planungs- und Kompensationsansatz ein Ausgleich geschaffen werden, indem zum Beispiel nicht mehr benötigte Bauten beseitigt werden. Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 31. Oktober 2018 die entsprechende Botschaft für die zweite Etappe der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes zuhanden des Parlaments verabschiedet. Damit sollen räumliche Probleme dort, wo sie sich stellen, künftig massgeschneidert gelöst werden können.
Bundesrat verabschiedet zweite Etappe der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes

Bisher haben sich 119 Regierungen verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Landdegradation zu verhindern
Erdbeobachtungsdaten zur Wiederherstellung unfruchtbarer Länder verwenden

Recycling ist ein Teil des Aktivierungsprogramms Batteries from Finland
Finnland soll die Forschung der europäischen Batterieindustrie im Bereich Recycling anführen

CDU: Internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nicht aufs Spiel setzen
Zwischenbericht der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung („Kohlekommission“)

Gesetzentwurf in der Mittagszeit des 30.10.2018 übermittelt und eine Frist zur Stellungnahme
bis zum 1.11.2018 gesetzt

BBU: Gesetzentwurf zu Diesel-Fahrverboten ist ein Anschlag auf den Immissionsschutz

Umweltminister übergibt die Urkunde der Umweltallianz an Chemnitzer Energieversorger
Umweltallianz: Eine Eins für die Chemnitzer eins

Hohe Bußgelder beim Vertrieb von Waren in unlizenzierten Verpackungen
Verpackungsgesetz: (Online-) Händler aufgepasst

Ripasso Energy hat eine Absichtserklärung mit dem Ferrochromhersteller Glencore Operations unterzeichnet
Umweltrevolution mit Stirlingmotor: Restgas wird zu Strom

Union und SPD haben sich nach monatelangem Streit auf einen schnelleren
Ökostrom-Ausbau verständigt

Solarbranche: Einigung zum Ökostrom-Ausbau läuft ins Leere

Seit der Einführung des neuen Fahrradmietsystems für Bonn am 1. Oktober steigen die Nutzerzahlen weiter kontinuierlich an
Guter Start für Mietfahrräder: 12.000 Fahrten im ersten Monat

In Kooperation mit dem ADAC hat der vzbv eine Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG eingereicht
Nach Software-Manipulation: vzbv klagt gegen Volkswagen

LUCID – Datenbank der Zentralen Stelle Verpackungsregister
Neues Verpackungsgesetz: Datenmeldung ab sofort möglich

Mit der Energiewende nahm die Infraschall-Belastung aus Windenergie-Anlagen zu.
Infraschall: "planet e." im ZDF über "unerhörten Lärm"

Ein Teil der Ausschreibungsvolumina soll künftig in sogenannten Innovationsausschreibungen umgesetzt werden
BEE: Einigung zum Energiesammelgesetz bietet noch zu wenig Planungssicherheit

Baumot Group AG veröffentlicht Zahlen für das erste Halbjahr 2018
Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung wartet auf Durchbruch

LR Schleritzko: Gute Vorbereitung soll für reibungslosen Ablauf sorgen
NÖ Straßendienst für Wintereinsatz 2018/2019 gerüstet

Anlage erstreckt sich über eine 17 Hektar große Fläche
Trina Solar liefert 17 MW für die größte schwimmende PV-Anlage in Europa

Trilogverhandlungen mit dem Europäischen Parlament und der Kommission starten
Schulterschluss der Mitgliedstaaten für die Reduktion von Einwegplastik


ARCHIV: Mittwoch, 31. Oktober 2018

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
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