EUROPATICKER aktuell
Montag, 05. November 2018

Nordhausen bekommt Innovationszentrum für Wertstoffgewinnung

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Gesundung des kommunalen Konzerns macht Fortschritte trotz weiterer Verluste im 3. Quartal
Sanierung und Restrukturierung kommen planmäßig voran
„2018 wäre für die SWN Stadtwerke GmbH im SWN-Konzern ein ordentliches Geschäftsjahr geworden, wenn der Vertrieb nicht so hohe Verluste machen würde“, erklärt Tino Schmelzle, Geschäftsführer der Stadtwerke Neumünster (SWN), zum aktuellen Quartalsbericht. Sein Kollege Thomas Junker ergänzt, dass dieser Bereich maßgeblich dafür verantwortlich sei, dass die Prognose für das Jahresergebnis jetzt nach unten korrigiert werden müsse. Denn insgesamt sei man auf einem guten Weg, die SWN wieder auf Kurs zu bringen: „Unsere Maßnahmen zur Erlösverbesserung und Kostensen-kung wirken. Wir kommen planmäßig voran“, informiert Tino Schmelzle. „Auch die Restrukturierung nimmt Fahrt auf“, betont Thomas Junker. Der Fokus liege hier auf dem Vertrieb, der Telekommunikation und dem Einkauf – das seien die größten Baustellen.
Stadtwerke Neumünster sehen sich auf einem guten Weg

Eine der größten Maßnahmen an Gewässern erster Ordnung im Regierungsbezirk
Derzeit bieten die Acherdämme Schutz vor einem großen Hochwasser, wie es statistisch gesehen nur alle etwa 30 Jahre vorkommt. Mit dem Dammsanierungsprogramm des Landes soll die Abflussleistung der Acher auf 110 Kubikmeter pro Sekunde erhöht und damit eine 100-jährliche Hochwassersicherheit hergestellt werden. Konkret realisiert werden soll dies durch eine generelle Aufweitung des Abflussquerschnitts und Tieferlegung der Flusssohle an zwei Abstürzen. Zusätzliche Schutzmaßnahmen entlang der Landesstraße L87 sollen Überflutungen des Autobahnzubringers und der nördlich gelegenen Siedlungsgebiete verhindern.
Land und Stadt Achern unterzeichnen Vereinbarung für den Hochwasserschutz an der Acher

Landwirtschaft hat Vorfahrt - Wo ist der Naturschutzminister?
"Bedauerlicherweise steht die Arbeit als Landwirtschaftsminister für Minister Backhaus nach wie vor an erster Stelle“, sagt NABU-Landesgeschäftsführerin Dr. Rica Münchberger anlässlich einer Bilanz, welche die drei Umweltverbände NABU, BUND und WWF in Mecklenburg-Vorpommern zu 20 Jahren Amtszeit von Minister Backhaus ziehen. Auch wenn es einige Lichtblicke in den letzten elf Jahren als Naturschutzminister gab, dominieren die Entscheidungen zu Lasten der Natur, kritisieren die Umweltverbände. Positiv bewerten sie die unaufgeregte Behandlung der Rückkehr der Wölfe im Land, die Entscheidung, den Nothafen Darßer Ort zugunsten eines Ersatzhafens in Prerow zu schließen, die Steigerung des Ökologischen Landbaus und die Fortführung des Moorschutzprogrammes sowie den Alleenschutz.
Umweltverbände ziehen Bilanz zu 20 Jahren Minister Dr. Till Backhaus

Nach ersten Meldungen hat der Sturm «Burglind» vom 3./4. Januar 2018 in allen Gebieten des Kantons Luzern Waldschäden verursacht
Das Sturmtief Burglind führte am 3./4. Januar 2018 zu heftigen Winden, die im ganzen Kantonsgebiet zahlreiche Waldschäden verursacht haben. Das aktuelle Schadenbild zeigt, dass vorwiegend Einzelbäume und Baumgruppen (Streuschäden) betroffen sind. Insgesamt beträgt die erste, grob geschätzte Schadenmenge im Luzerner Wald rund 30 bis 50 Prozent der durchschnittlichen Holznutzung der vergangenen Jahre. Das genaue Ausmass kann aufgrund der anhaltenden Winde und der Schneemengen in den höheren Lagen erst in den nächsten Tagen abgeschätzt werden. Derzeit werden auch Bacheinhänge dahingehend überprüft, ob gestürzte Bäume den Abfluss behindern können. Im Offenland sind vor allem Obstbäume und Alleen entwurzelt worden.
Sturm «Burglind» verursacht Waldschäden im ganzen Kantonsgebiet

Deponierung stoppen, Verwertung fördern, Verbraucher sensibilisieren
Was in der Diskussion zudem häufig vergessen wird: In puncto Ressourceneffizienz und CO2-Fußabdruck schneiden Kunststoffprodukte vielfach besser ab als andere MaterialienDies betrifft auch und gerade die aktuell viel kritisierten Kunststoffverpackungen, die unter anderem Lebensmittel vor Verderb schützen. Laut GVM-Studie aus dem Jahr 2015 sind Kunststoffverpackungen seit 1991 im Schnitt um gut 25 Prozent leichter geworden, ohne an Funktion einzubüßen. So sank das durchschnittliche Gewicht von Kunststoffflaschen und -Bechern zwischen 1991 bis 2013 um 33 bzw. 14 Prozent. Dadurch wurden allein im Jahr 2013 fast eine Million Tonnen Kunststoff weniger für Verpackungen verbraucht. Möglich machen das verbesserte Materialeigenschaften und optimierte Herstellungsprozesse. Und dass trotz gestiegener Ansprüche, die Handel und Verbraucher an heutige Verpackungen stellen.
PlasticsEurope zu Verbotsplänen des EU-Parlaments

Die RUEK des Luzerner Kantonsrates stimmt der Änderung des Kantonalen Waldgesetzes mehrheitlich zu
Sie schlägt aber Änderungen vor
Die Kommission Raumplanung, Umwelt und Energie (RUEK) stimmt der Botschaft B 100, Änderung des Kantonalen Waldgesetzes, grossmehrheitlich zu. Die Kommission sieht den Revisionsbedarf aufgrund der erfolgten Anpassung des Bundesrechts und unterstützt die Stärkung der «Regionalen Organisationen» (RO). Die vorgenommene Aufgabenteilung sei zweckmässig und trage den verschiedenen Bedürfnissen Rechnung. Grossmehrheitlich stellt sich die RUEK auch hinter die Reorganisation im kantonalen Forstbereich.
Luzern: Kommission für Aktualisierung des Waldrechts

Der Standort in Noyelles-Godault kann alle Kabeltypen verarbeiten, von einfachen bis zu komplexen Kupfer- oder Aluminiumkabeln
In 10 Jahren wurde RecyCâbles, das 2008 von SUEZ und Nexans als Joint Venture gegründet wurde, zum europäischen Marktführer für Kabelrecycling und -verwertung. Etwa 30.000 Tonnen Kabel werden jährlich von SUEZ Nord ecopôle in Noyelles-Godault (Frankreich) zurückgewonnen. Bis 2020 soll der Standort seine maximale jährliche Verarbeitungskapazität von 36.000 Tonnen erreichen.
RecyCâbles, europäischer Marktführer im Bereich Recycling und Verwertung von Kabeln, expandiert weiter

Baden-Württemberg: Gebührenentwicklung für Trinkwasser und Abwasser in den Gemeinden unterschiedlich
Die Trinkwassergebühr liegt zum Stichtag 1. Januar 2018 im Landesdurchschnitt bei 2,15 Euro und die Abwassergebühr, die sich nach der verbrauchten Trinkwassermenge bemisst, bei 1,94 Euro je Kubikmeter (m³). Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg kostet das Trinkwasser damit 3 Cent/m³ oder 1,4 % mehr als am 1. Januar 2017, erreichte jedoch nicht die allgemeine Teuerungsrate der Verbraucherpreise von 1,7 % im selben Zeitraum. Die Abwassergebühr blieb im Landesdurchschnitt konstant.
Trinkwassergebühr im Landesdurchschnitt moderat gestiegen – Grundgebühr um 5 % erhöht

10. Würzburger Verpackungsforum

In wenigen Wochen ist es so weit – am 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft und wird die derzeit geltende Verpackungsverordnung ablösen. Dann gelten neue Regeln für die Erfassung und Verwertung von Verpackungen in Deutschland. Neben einer deutlichen Erhöhung der Quoten für das werkstoffliche Recycling werden auch einige Pflichten und Definitionen mit dem VerpackG verschärft. Mit der neu geschaffenen Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister soll das System insgesamt transparenter und in der Kostenaufteilung gerechter werden.
Das neue Verpackungsgesetz kommt

Zentrum soll neue Technologien und Verfahren im Bereich der Umwelt- und Recyclingtechnik, Abfallbehandlung,
Roh- und Reststoffaufbereitung sowie Abwasserbehandlung entwickeln
In Thüringen entsteht ein neues Innovationszentrum für Wertstoffe. Dazu übergab Thüringens Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee einen Förderbescheid über 6,5 Millionen Euro an die Hochschule Nordhausen. Hier wird die neue Einrichtung künftig ihren Standort haben. Als Forschungspartner an dem Zentrum beteiligt sind daneben auch die Bauhaus-Universität sowie das Institut für Angewandte Bauforschung (IAB) in Weimar. Die Anschubfinanzierung vom Land dient vor allem zur Anschaffung von Forschungsgeräten und zur Deckung von Personalkosten.
Nordhausen bekommt Innovationszentrum für Wertstoffgewinnung

Trotz eines schwierigen internationalen Umfelds war das europäische Papierrecycling 2017 widerstandsfähig
Angesichts seiner Verpflichtung, bis 2020 eine Papierrecyclingquote von 74% in Europa zu erreichen, hat der European Paper Recycling Council (EPRC) in seinem Monitoring-Bericht 2017 seine letzte Recyclingquote von 72,3% bestätigt.
Chinesische Einfuhrbeschränkungen für Abfälle hatten Auswirkungen auf die Märkte

Präsenz im Wassermanagement für Metropolen soll ausgebaut werden
SUEZ gibt die Unterzeichnung von 19 Verträgen in Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Mexiko und Costa Rica bekannt. Diese Verträge sind Teil der Entwicklungsinitiative der Gruppe in Lateinamerika und der Karibik, die 7% des weltweiten Umsatzes ausmachen und über 7000 Mitarbeiter in 10 Ländern repräsentieren. Mit diesen neuen Verträgen stärkt SUEZ seine Präsenz im Wassermanagement in Großstädten und erschließt sich in neuen Märkten der Abfallwirtschaft und Industriedienstleistungen. Die Gruppe erhöht außerdem ihre geografische Präsenz, indem sie ihren ersten Auftrag in Ecuador erhält.
SUEZ verstärkt seine Entwicklung in Lateinamerika auf den Märkten für Abfallbehandlung

Wirtschaftsausschuss in Magdeburg setzt sich mit der Geruchsentwicklung im Zusammenhang mit der Sicherung des ehemaligen Kaliwerkes bei Halle auseinander
Die Grube Teutschenthal (GTS) ist wieder in den Fokus der Anlieger geraten. Aus der knapp 5 Kilometer von dem Stadtteil "Halle-Neustadt" entfernten Untertagedeponie sollen Gerüche ausgehen, die von der Bevölkerung als starke Belästigung empfunden werden. Zur Vermeidung weiterer Feldzusammenbrüche innerhalb des Grubenfeldes Teutschenthal wird ein Großteil der noch leerstehenden Grubenbaue mit verschiedenen bergbaueigenen oder bergbaufremden Versatzbaustoffen, auf laut "Mitteldeutscher Zeitung" rechtlich teils fragwürdige Weise, verfüllt. Jetzt haben die Verantwortlichen dem Wirtschaftsausschuss des sachsen-anhaltinischen Umweltausschuss wieder einmal Rede und Antwort gestanden.
Grube Teutschenthal erläutert Messergebnisse

Im Rahmen mehrerer internationaler Abkommen hat sich die Weltgemeinschaft dem Schutz der Meere und seiner Biodiversität verpflichtet
Antarktiskommission: Rückschlag für Weddellmeer und internationalen Meeresschutz

VBS-Präsident Heinz: Staatsregierung sollte sich an Baden-Württemberg ein Beispiel nehmen
VBS: Bayern braucht die Biotonne

Zuwachs bei Wind- und Solarstromerzeugung, Rückgang bei Stromerzeugung aus Kohle und Gas
Fadenriss bei weiterem Ausbau verhindern / Druck auf Netzausbau wächst

Ökostrom Anteil erneuerbarer Energien gestiegen

Neue Partnerschaftsziele zur Mobilisierung von Kommunen, Herstellern und Finanzinstitutionen
Nächster Halt für Zero Emission Busse: Lateinamerika

Neue Amtsleiterin im Landratsamt Böblingen
Landrat Bernhard: „Wichtige Position mit engagierter Führungskraft besetzt“

Yvonne Bäuerle wird neue Leiterin des Amtes für Landwirtschaft und Naturschutz

Kärnten profitiert vielfältig von Europa - 420,52 Mio. Euro zwischen 1995 und 2020
allein aus EU-Regionalpolitik

Kärnten-EU: Landesregierung beschließt 1. EU-Bericht für 1. europapolitische Stunde im Landtag

GRÜNE: Erstaunen über schnelle Genehmigung für Wiesenhof-Schlachthof, in dem jahrelang
geltendes Recht missachtet wurde

Königs Wusterhausen: Märkische Geflügelhof-Spezialitäten erhalten Genehmigung

Im Rahmen einer Umweltwoche der Stadt Gronau fand Ende September 1986, nur wenige Monate nach der
Atomkatastrophe in Tschernobyl, erstmalig ein Protest-Sonntagsspaziergang statt

32 Jahre Sonntagsspaziergänge an der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA)

Erarbeitung von marktgängigen Alternativen nutzen
Koalition verlängert Übergangsfrist bis zum Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration

Niedersachsen stellt 200.000 Euro für Kastration verwilderter Hauskatzen zur Verfügung
Bündnis für Katzenschutz engagiert sich

Aktion für Streunerkatzen beginnt am 1. November

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus war am Samstag
seit 20 Jahren im Amt

Backhaus ist der dienstälteste deutsche Minister

Stadt Essen setzt auf neue Applikation zum Melden von wilden Müllablagerungen
Essen Stadtgebiet: Mängelmelder geht an den Start

Umweltverband sieht Raubbau an der Südharzlandschaft
BUND protestiert gegen neuen Gipsabbau bei Walkenried

Briten die einen Einbürgerungsantrag in Deutschland stellen, müssen grundsätzlich ihre
britische Staatsangehörigkeit aufgeben

Brexit-Übergangsgesetz vorgelegt

Rund die Hälfte der jährlich neu installierten PV-Leistung ist von den nun geplanten Förderkürzungen betroffen
Solarwirtschaft kritisiert geplante Einschnitte bei der Photovoltaik-Förderung

Heranrücken des tschechischen Atommüll-Endlagern an die österreichische Grenze unterbinden
SPÖ-Antrag gegen grenznahes Atommülllager

Zur Erfüllung der Pariser Klimaziele müssen rasch Alternativen zu fossilen
Kraftstoffen gefunden werden

NEOS: Entpolitisierung der FFG und Forschungsoffensive für alternative Kraftstoffe


ARCHIV: Freitag, 02. November 2018

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.