EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 06. November 2018

40 Jahre Volksabstimmung gegen AKW Zwentendorf

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Preis geht an die europaweiten Anstrengungen um die Förderung einer nachhaltigen Nutzung des Ozeans
Umwelt- und Fischereikommissar Karmenu Vella wird Montag Abend (05.11.2018) für sein Engagement für den Schutz und die Erhaltung der Weltmeere mit dem renommierten Deutschen Meerespreis GEOMAR ausgezeichnet. Kommissar Vella erklärte: „Ich nehme diesen Preis nur stellvertretend entgegen, denn gewonnen hat ihn das koordinierte Vorgehen der Europäische Kommission für den Schutz und die nachhaltige Nutzung unserer Weltmeere.“
Kommissar Vella erhält Deutschen Meerespreis für Bemühungen zum Schutz der Ozeane

Anja Siegesmund: In Zukunft trägt die Deponie grün und vielleicht auch eine Solaranlage
Nach vier Jahren Bauzeit ist die Sanierung der ehemaligen Sonderabfalldeponie Wintersdorf im Altenburger Land offiziell abgeschlossen. Die 16 Hektar große Deponie stammt aus DDR-Zeiten und war bis 1992 in Betrieb. Insgesamt wurden hier rund 600.000 Kubikmeter Hausmüll und gewerbliche Siedlungsabfälle abgelagert. Eine Sanierung war notwendig, weil die Sickerwässer mit Schadstoffen belastet waren. Über Jahre wurde es deshalb aufgefangen und gereinigt, um das Grundwasser zu schützen
Altenburger Land: Deponie Wintersdorf für 17,5 Millionen Euro saniert

Fünfer-Partnerschaft führt zu günstigeren Gebühren
Der Zweckverband Restmüllheizkraftwerk Böblingen (RBB) will den Landkreis Rottweil zum 1. Januar 2019 als vollwertiges Mitglied aufnehmen und damit die bisherige Partnerschaft ausbauen. Der Beitritt steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Rottweiler Kreistags, der hierüber in seiner Sitzung am 5. November berät. Nach Zustimmung des RBB am 7. Dezember in der Verbandsversammlung, wird der Landkreis Rottweil im ersten Schritt ab Januar 10.000 Tonnen Restmüll pro Jahr im Böblinger Restmüllheizkraftwerk anliefern. Damit wird Rottweil einen Anteil von 6,23 Prozent am RBB halten.
Landrat Bernhard: Beitritt bestätigt Erfolgsmodell des Restmüllheizkraftwerks Böblingen

Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Neuseeland ging in die zweite Runde
Die sechste Verhandlungsrunde über ein Freihandelsabkommen EU-Indonesien fand vom 15. bis 19. Oktober in Palembang, Indonesien, statt. Die Verhandlungsführer erzielten in allen Bereichen gute Fortschritte, insbesondere in den Kapiteln über Zoll- und Handelserleichterungen, Vorschriften für den Handel mit Lebensmitteln, tierischen und pflanzlichen Erzeugnissen, technische Handelshemmnisse sowie Fragen der nachhaltigen Entwicklung. Die nächste Runde ist für den 11. bis 15. März 2019 in Brüssel geplant.
Kommission berichtet über die jüngsten Verhandlungsrunden mit Indonesien und Neuseeland

Strategien für die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung

Die Fachkonferenz beschäftigt sich mit strategischen Fragen der betriebswirtschaftlichen Steuerung und wendet sich an die Manager mit betriebswirtschaftlicher Verantwortung in Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieben. Die Themenblöcke der diesjährigen 14. Fachkonferenz am 6. und 7. Dezember in Berlin lauten:

  • Wertstofferfassung: Was sind ökologische Vorteile und wie kann man sie bewerten?
  • Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung Arbeit 4.0 in der Abfallwirtschaft wie sieht die Zukunft aus?
  • Steuern und Gebühren: Aktuelle Themen
  • Aktuelle betriebswirtschaftliche Herausforderungen

Übergeordnetes Ziel der getrennten Wertstofferfassung ist es, die Ressourceneffizienz in der Abfallwirtschaft zu steigern und die Abfälle einer möglichst hochwertigen Verwertung zuzuführen. Aber wo lohnt sich Recycling und wo nicht, und wie kann man die Vorteile messen und bewerten? Diesen Fragen gehen wir im ersten Themenblock nach.
Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung Arbeit 4.0 in der Abfallwirtschaft

Gewinnabschöpfung kann probates Mittel sein
Bei der Anordnung sogenannter Verfallsbescheide, mit denen illegal erwirtschaftete Gewinne bei Transportunternehmen eingezogen werden, zeigten sich ebenfalls große Unterschiede. 2017 eröffnete Baden-Württemberg 830 Verfahren, während viele andere Bundesländer deutlich dahinter zurückblieben: Saarland (21), Thüringen (20), Sachsen-Anhalt (12), Brandenburg (0).
SPD: Regelverstöße im Güterverkehr besser ahnden

EnOcean führt neues Siegel „Battery-free by EnOcean“ für batterielose smarte Schalter ein
EnOcean nutzt das sogenannte Energy Harvesting-Prinzip, um Funksensoren und -schalter mit Energie aus der Umgebung zu versorgen. Dabei setzen miniaturisierte Energiewandler Bewegung, Licht oder Temperaturdifferenzen in elektrische Energie um. So reicht beispielsweise ein Tastendruck, um mithilfe eines kinetischen Energiewandlers ausreichend Energie zur Übertragung von Funksignalen zu gewinnen.
Batterielose Steuerungen für Philips Hue-Beleuchtungslösungen

Umweltministerin stellt im Hunsrückhaus die „Hunsrück-Warzenflechte“ vor
„Das ist schon eine Sensation: Wir haben in Rheinland-Pfalz erstmals eine Flechtenart gefunden, die noch nirgends vorher beschrieben wurde. Auch wenn es sich lustig anhört: Diese Entdeckung ist in Deutschland vor dem Hintergrund einer gut erforschten Flechtenflora eine absolute Ausnahme“, freute sich Umweltministerin Ulrike Höfken heute im Hunsrückhaus bei der Vorstellung der neu entdeckten Flechte „Hunsrück-Warzenflechte“, lateinisch: „Verrucaria hunsrueckensis“. „Entdeckt wurde die Flechte bereits im Jahr 2015 im Zuge der Kartierung unserer Naturwaldreservate im Nationalpark Hunsrück-Hochwald – und zwar im Naturwaldreservat Ruppelstein. Anschließend musste wissenschaftlich und von Flechten-Experten sehr genau überprüft werden, ob es sich tatsächlich um eine eigene  Art handelt.“
„Verrucaria hunsrueckensis“: Neue Flechte in Rheinland-Pfalz gefunden

Borealis stärkt sein Engagement für Kunststoffrecycling und übernimmt österreichisches Recyclingunternehmen Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH
Borealis, ein internationaler Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine und Basischemikalien, meldet im dritten Quartal 2018 einen Nettogewinn von EUR 279 Millionen im Vergleich zu EUR 273 Millionen im gleichen Quartal des Jahres 2017. Dieses gute Ergebnis des dritten Quartals wurde vom starken Gewinnbeitrag von Borouge gestützt, während auch die integrierte Polyolefinmarge in Europa auf einem stabilen Niveau blieb. Die Geschäftsperformance des Pflanzennährstoffbereichs stand weiterhin unter hohem Druck.
Borealis verzeichnet solides Quartal und verstärkt sein Engagement für Kunststoffrecycling

Malaysia is said to have announced a permanent ban on plastic waste imports,
and India rumoured to increase import duties on non-ferrous scrap

Der europäische Recyclingverband Bureau of International Recycling (BIR) hat die Nachricht erhalten, dass Malaysia ab Freitag, 26. Oktober 2018, ein dauerhaftes Importverbot für Kunststoffabfälle angekündigt hat. Einem Artikel des malaysischen Nachrichtendienstes The Star zufolge kündigte Frau Zuraida Kamaruddin, Ministerin für Wohnungswesen und Kommunalverwaltung, das dauerhafte Verbot der Einfuhr von Plastikabfällen an und auch, dass Malaysia den Import von anderen Kunststoffarten innerhalb von drei Jahren auslaufen lassen würde.
Malaysia soll ein dauerhaftes Verbot der Einfuhr von Kunststoffabfällen angekündigt haben

Neubesetzung soll das uneingeschränkte Engagement von TOMRA für die ehrgeizige Vision einer Kreislaufwirtschaft beweisen
TOMRA Sorting Recycling hat die neu geschaffene Position des Leiters New Plastics Economy mit dem Business Development Ingenieur László Székely besetzt. Das Unternehmen unterstreicht damit einmal mehr sein Engagement für die Ziele der New Plastics Economy (NPE), an deren Verwirklichung nun getrennt von den sonstigen Geschäftsentwicklungstätigkeiten des Unternehmens gearbeitet werden soll.
TOMRA Sorting Recycling schafft neue Führungsposition

455 Atomkraftwerke erzeugen rund 10 % des weltweiten Stroms
Derzeit 59 Atomkraftwerke in Bau, mehr als die Hälfte davon in China, Indien und Russland
"
Vor 40 Jahren haben die Österreicherinnen und Österreicher mit knappen 50,47 Prozent in einer Volksabstimmung die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf abgelehnt und damit Geschichte geschrieben", erinnert Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, an das historische Jubiläum am 5. November 2018. Seitdem haben die Entwicklungen das Ergebnis bestätigt. Heute bestehe ein breiter gesellschaftlicher und politischer Konsens in Österreich darüber, dass Kernenergienutzung keine nachhaltige, sichere und zukunftsfähige Art der Stromerzeugung darstellt. „Vier Jahrzehnte später ist das Thema Energie wieder ganz oben auf der Agenda. Diesmal geht es um unser Klima und es braucht einen massiven Wandel, wenn wir die spürbaren Änderungen eindämmen wollen. So wie Atomenergie in Österreich seit 40 Jahren ein ‚No Go‘ ist, so sollte das auch in Zukunft für fossile Energie gelten – wissend, dass das ein langer und schwieriger Weg ist“, skizziert Traupmann die Zukunft. Die Herausforderungen auf diesem Weg in eine fossilfreie Energiezukunft sind beträchtlich. Das zeigt das Beispiel Strom: Laut der der Klima- und Energiestrategie #mission2030 soll im Jahr 2030 in Österreich mindestens gleich viel Strom aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt werden, wie insgesamt verbraucht wird. Um die dann benötigten 88 TWh aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, muss etwa der Anteil von Wind und Photovoltaik von heute 12 Prozent (6,1 TWh) auf 42 Prozent (36,7 TWh) gesteigert werden.
40 Jahre Volksabstimmung gegen AKW Zwentendorf: Wo steht Atomenergie heute?

Eine Million Menschen sind noch immer übermässigem Verkehrslärm ausgesetzt
In der Schweiz sind rund eine Million Menschen und damit jede siebte Person von Lärm über den gesetzlichen Grenzwerten betroffen. Die meisten von ihnen leben in Städten und Agglomerationen. Der Strassenverkehr verursacht mit Abstand die grösste Belastung. Das zeigt die neuste schweizweite Lärmberechnung des Bundesamtes für Umwelt BAFU.
Schweiz: Mit Massnahmenplan Lärmbelastung verringern

Höhere Sicherheitsanforderungen für Datenschutz - Studie „Innovationsindikatoren Chemie 2018“
Die chemisch-pharmazeutische Industrie zählt zu den Branchen in Deutschland, die digitale Anwendungen bereits vielfach in der Produktion einsetzen. Allerdings bleiben noch erhebliche Möglichkeiten für weitere digitale Innovationen in den Unternehmen der Branche offen. Zudem steht die Chemieindustrie vor großen Herausforderungen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung sowie Datensicherheit. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die Studie „Innovationsindikatoren Chemie 2018“ mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und das Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS) der Leibniz Universität Hannover im Auftrag des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) durchgeführt hat.
Chemieindustrie zeigt Potenzial bei Digitalisierung

Das Besondere an der Verpackungslösung EcoCover ist die dünnere Aluminiumschicht
Jährlich werden 2,12 Milliarden Tonnen Abfall produziert.* Eine gewaltige Menge, die voraussichtlich nicht weniger wird: Prognosen zeigen, dass im Jahr 2050 allein in Städten 3,40 Milliarden Tonnen Abfall erzeugt werden.** Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat Constantia Flexibles eine neue, nachhaltigere Verpackungslinie namens Ecolutions entwickelt.
Verpackungslösungen für mehr Nachhaltigkeit

Die vier Freiheiten des Binnenmarktes müssen unteilbar bleiben
Folgen des Brexits für Deutschland und Europa

Bundesrechnungshof geht davon aus, dass bei einer Umsetzung der vorliegenden Vorschläge
"Verluste wahrscheinlicher eintreten können"

Warnung vor wachsender ESM-Haftung

Ausbau der Brennerachse für den Schienenverkehr – Verlagerung von Gütern im alpenquerenden Verkehr
Regierung kritisiert Blockabfertigung

Gelungener Start des Pilotprojekts «Farbsack-Trennsystem»
Pilotprojekt FARBSACK-TRENNSYSTEM der Stadt Bern

Neuer Verteilungsbericht des WSI: Markanter Anstieg der Armutsquote
Einkommen in Deutschland: Verfestigung an den Rändern

Montreal-Abkommen als Erfolgsmodell für den Umwelt- und Klimaschutz
Ozonschicht erholt sich

Quereinsteiger in Kitas und Altenpflege: Gute Erfahrungen, wenn sich auch die
Einrichtungen weiterentwickeln

Neue Studie zu Berufswechslern

WWF-Report: Bundesländer-Ranking zu Wasserqualität und Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie
Umweltministerkonferenz zum Handeln aufgefordert

Deutscher Gewässerzustand: Kritisch

Ende Februar 2019 wird Walter Matter, Leiter Entsorgung + Recycling Stadt Bern, in Pension gehen
Stadt Bern: Nachfolge Amtsleitung Entsorgung + Recycling

Teilnahme ist noch möglich auf der AWB-Internetseite www.awb-gp.de
Umfrage zur Zukunft der Göppinger Abfallwirtschaft

Anschober: nun ist die Umweltministerin am Zug
Zustimmung Europäisches Parlament zu Plastikrichtlinie erster wichtiger Schritt

AWM und Anlieger sorgen für Verkehrssicherheit
Münster: 1.000 Tonnen Herbstlaub

Schweiz soll effiziente Verfahren für die Rückgewinnung von Phosphor erhalten
Phosphorrecycling aus Abwasser: Neue verfahrenstechnische Marktanalyse

Schon jetzt ist klar: so viele Sommertage wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen,
viel zu heiß und viel zu trocken als im langjährigen Durchschnitt

Wetter wird immer extremer - Hitze und Dürre 2018 in OÖ auf Rekordkurs

LKW holt den Biomüll und wäscht die Tonnen im Rahmen der Entleerung vollautomatisch
mit rotierenden Düsen

Die intelligenteste Müllwagen-Flotte ab sofort im Verband St. Pölten im Einsatz

Amt für Abfallwirtschaft lockt mit Führungen und Aktionen
Europäische Woche der Abfallvermeidung - auch in Karlsruhe

Abfallwirtschaft: BAFU publiziert neue Definition der Siedlungsabfälle - für Gemeinden wichtig
Merkblatt Separatsammlung Wertstoffe 2019 online

AWM unterstützen Aktion des Hans-Böckler-Berufskollegs
Münsteraner Schüler sammeln Plastik an der Westküste Cornwalls

Tadellos gefügt: Festigkeit von EMPT-geschweißten Aluminium-Stahl-Verbindungen
genügt hohen Ansprüchen

Festigkeiten wie bei herkömmlichen Schweißverbindungen

Verband der regionalen Energieagenturen und KEA-Kompetenzzentrum bündeln ihre Kompetenzen
Kommunales Energiemanagement wird vom Bund gefördert


ARCHIV: Montag, 05. November 2018

Quelle: EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 19. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.